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OldBo
03.12.2017
Die Fremdwärme tritt während der Heizperiode, aber auch außerhalb dieser Zeit, sehr unregelmäßig auf. Auf jeden Fall muss sie immer in die Planungen bzw. Berechnungen mit einbezogen werden.
Die Fremdwärme tritt während der Heizperiode, aber auch außerhalb dieser Zeit, sehr unregelmäßig auf. Auf jeden Fall muss sie immer in die Planungen bzw. Berechnungen mit einbezogen werden. So kann sie die Beheizung verschiedener Räume unterstützen, wenn eine passende Regelung eingeplant ist. Eine Überheizung der Räume ist aber nicht zu verhindern. In den Übergangszeiten (Frühjahr, Herbst) kann sie sogar stundenweise die Räume ohne Zusatzheizung auf die gewünschte Temperatur bringen. Hier ist dann aber eine "flinkes" Heizsytem (Heizkörper, Ventilatorkonvektoren) notwendig. Bei "trägen" Flächenheizungen (Fußboden-, Wand-, Deckenheizung) kann sie nur über den "Selbstregeleffekt" gewinnbringend verwendet werden. In der warmen Jahreszeit wird die Fremdwärme bei der Kühllastberechnung berücksichtigt, weil diese Lasten abtransportiert werden müssen.

Auch ein Kaminofen muss als Fremdwärmespender betrachtet werden, wenn er nicht in das Heizkonzept eingeplant ist und nur unregelmäßig betrieben wird. Eine zu hohe Systemtemperatur der Heizungsanlage ist ein Planungs- bzw. Einstellungsfehler und sollte nie als Fremdwärme betrachtet werden. Hier muss die Heizkurve und der Volumenstrom (Hydraulischer Abgleich) richtig eingestellt werden.

Bei der Fremdwärme unterscheidet man zwischen

innerem Fremdwärmeanfall
- durch Personen
- durch Beleuchtung
- durch elektrische Geräte (Herd, Fernsehgeräte, Computer, Wasch- und Spülmaschinen)
- durch warmgehende Rohe (Heizungsverteilleitungen, Warmwasser- und Zirkulationsleitungen)
- durch warme Wände von benachbarten Räumen bzw. Wohnungen
- durch hohe Speicherfähigkeit in Massivbauten
solarem Fremdwärmeanfall
- duch Fensterflächen (direkt oder diffus) Die Nutzung ist von der Größe der Flächen, der Ausrichtung des Gebäudes und von den vorhandenen Beschattungseinrichtungen abhängig.
- durch die Sonne erwärmte Außenwände, die durch zunehmend besserer Außendämmung immer geringer wird.

Jedem Wohngebäude wird Energie zugeführt und ein Teil verlässt das Haus ungenutzt. Die Energiebilanz eines Hauses hängt von folgenden Faktoren ab:
  •  Gebäudeform
  •  Standort
  •  Außenklima (Klimazone)
  •  Innenklima (Behaglichkeit)
  • Innere Gewinne (veränderliche und unkontrollierte)
  •  Transmissionswärmeverluste (Wände, Fenster, Dach, Fundament bzw. Kellerdecke bzw. Bodenplatte)
  •  Lüftungswärmeverluste (Undichtigkeiten durch Fensterfugen und Gebäudehülle bzw. Luftwechsel durch KWL)
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Diel schrieb: Hallo zusammen Ich hatte am Anfang 1998 die Probleme das der Brenner zeitweise auf Störung ging. Ich habe damals das gesamte System gereinigt etc. . Nach dem Tausch der Düse sowie der Zündelektroden...
schorni1 schrieb: Mich interessiert nur, warum in der Montageanleitung gefordert wird, einen bestimmten CO2-Anteil im Abgas einzuhalten. Weil der CO2-Anteil möglichst HOCH sein soll (gerigerr O2-Gehalt, geringer Luftüberschuß)...
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