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Autoren
OldBo
06.03.2017
Das Membran-Sicherheitsventil ist die letzte Sicherung in einer geschlossenen Heizungsanlage nach DIN EN 12828. Sie müssen im Notfall die gesamte Kesselleistung in Form von Dampf ablassen können, wenn die vorgeschriebenen Regel- und Sicherheitseinrichtungen ausfallen. Aber auch in Trinkwasser- und Solaranlage sind Sicherheitsventile zur Absicherung des maximal zulässigen Druckes.
Membran-Sicherheitsventil - 3 bar
 Membran-Sicherheitsventil - 3 bar
Quelle: Pneumatex
Membran-Sicherheitsventil - 2 bis 6 bar und 130 °C
 Membran-Sicherheitsventil - 2 bis 6 bar und 130 °C
Quelle: Pneumatex
Membran-Sicherheitsventil bis 10 bar für Trinkwasser und Solar
 Membran-Sicherheitsventil bis 10 bar für Trinkwasser und Solar
Quelle: SYR
Das Membran-Sicherheitsventil ist die letzte Sicherung in einer geschlossenen Heizungsanlage nach DIN EN 12828. Sie müssen im Notfall die gesamte Kesselleistung in Form von Dampf ablassen können, wenn die vorgeschriebenen Regel- und Sicherheitseinrichtungen ausfallen. Aber auch in Trinkwasser- und Solaranlage sind Sicherheitsventile zur Absicherung des maximal zulässigen Druckes.

Das Membran-Sicherheitsventil ist grundsätzlich geschlossen. Bei dem Übersteigen des maximal zulässigen Drucks im Heizkessel (Ansprechdruck 2,5 oder 3 bar) wird die Kraft auf den Ventilteller größer als die Schließkraft der Ventilfeder und das Ventil öffnet. Das Sicherheitsventil muss an der höchsten Stelle des Wärmeerzeugers oder unmittelbar danach im Vorlauf montiert sein. Bei Zwanglaufwärmerzeuger (Therme) im Rücklauf.

Die Abblaseleitung muss eine Nennweite größer als der Wasseranschluss ausgeführt werden. Wasser oder Dampf müssen für Menschen gefahrlos, sichtbar und offen in einen Abfluss (Trichter mit Syphon oder Waschbecken) geleitet werden. Die Leitung muss schallgedämpft befestigt sein. Es darf keine Winkelverschraubung eingebaut werden. Bei Einbau eines Trichters direkt am Ventil spricht man im Folgenden von einer Tropfleitung, die dann mit Gefälle zu Abfluss geführt wird.
Außerdem darf keine Luft unter dem SV stehen, deshalb werden sie zunehmend auf einer Kesselsicherungsgruppe mit Entlüfung montiert.

Das Membran-Sicherheitsventil wird auch zur Absicherung an geschlossenen Trinkwassererwärmern (TWE) entsprechend DIN 1988 und 4753, Teil 1 eingesetzt. Die Anschlussgröße ist nach der Heizleistung des abzusichernden Wärmeerzeugers entsprechenden Tabellen zu bestimmen. Zusätzlich kann das Membran-Sicherheitsventil zur Absicherung von Anlagen nach AD-Merkblatt A2 mit Medien nach angegebener Spezifikation eingesetzt werden. Die Nennweite der Abblaseleistung ist in Tabellen aufgeführt. Der Ansprechdruck des Sicherheitsventils, gekennzeichnet auf der schwarzen, im Anlüftgriff des Ventils eingepressten Plombenscheibe und ist so zu wählen, dass er mindestens 20% unter dem höchstzulässigen Betriebsdruck der abzusichernden Anlage liegt.

Das Sicherheitsventil für den Einsatz in Sonnenheizungsanlagen muss nach DIN 4757, Teil 2 ausgewählt werden.
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Martin24 schrieb: Verstehe ich nicht. Du senkst den Wärmewiederstand des Bodenbelags aber lässt die Vorlauftemperatur gleich? Auch den Volumenstrom der Kreise? Natürlich wird es dann im Raum wärmer. Meinst Du das mit...
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