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Autoren
OldBo
28.12.2021
Die Infrarotheizung zählt zu den Wärmewellen- bzw. Strahlungsheizungen, die mittels Spezialreflektoren diverse Flächenelemente aufheizt und auf diese Art Wärme produziert.
Infrarot Kurzwellenheizstrahler Premium Plus
 Infrarot Kurzwellenheizstrahler Premium Plus
Quelle: AEG Haustechnik
Funk-Dimmer für Infrarot Kurzwellenheizstrahler
 Funk-Dimmer für Infrarot Kurzwellenheizstrahler
Quelle: AEG Haustechnik
Natursteinheizung PALISANDRO
 Natursteinheizung PALISANDRO
Quelle: AEG Haustechnik
Glasheizung
 Glasheizung
Quelle: Redwell Manufaktur GmbH
IR-Heizelement
 IR-Heizelement
Quelle: Redwell Manufaktur GmbH
"Heizende" Fensterscheiben
 "Heizende" Fensterscheiben
Quelle: Helmut Hachtel GmbH Isolierglaswerk
Heizglas als Dachverglasung
 Heizglas als Dachverglasung
Quelle: Helmut Hachtel GmbH Isolierglaswerk
Die Infrarotheizung zählt zu den Strahlungs- bzw. Wärmewellenheizungen, die mittels Spezialreflektoren diverse Flächenelemente aufheizt und auf diese Art Wärme produziert. Die Energie der unsichtbaren Infrarotstrahlung (elektromagnetische Wellen in einem bestimmten Bereich des Lichtspektrums) bewirkt, dass sich die im Raum befindlichen festen Gegenstände erwärmen und nicht die Luft, wie es bei anderen üblichen Heizungssystemen der Fall ist. Somit entsteht auch kein Luftzug, der unter Umständen als unangenehm empfunden oder sich auf sensible Lebewesen wie Pflanzen negativ auswirken kann. Ebenso wird kein Staub aufgewirbelt, was zur Entlastung von Allergikern beiträgt.

Früher nur in großen Hallen verwendet, werden Geräte mit Infrarotstrahlung zu Heizzwecken in zunehmendem Maße auch für den Wohnbereich genutzt, da sie etliche Vorzüge gegenüber anderen Wärmesystemen aufweisen. Die Heizsysteme bieten eine Kombination aus Wärme und sogar Licht und sind in sehr unterschiedlichen Modellen verfügbar - die Heimanlagen werden in verschiedensten Varianten produziert, etwa als Dekorkugeln, Bilder oder Spiegel (es ist beinahe jede Oberflächengestaltung mit passenden Farben und Materialien möglich), transportabel sowie an bestimmte Standorte fixiert. Hierbei muss eine Schutzschicht vor der Infrarotheizung aufgezogen werden, da es aufgrund von Temperaturen bis zu 100 °C (bei Flächenstrahlern) bereits bei kurzzeitiger Berührung zu Verbrennungen kommen kann.

Vorteile der Infrarotheizung
  •  lange Lebensdauer
  •  niedriger Energieaufwand
  •  große Sicherheit (kann beispielsweise nicht undicht werden)
  •  sauberer Betrieb
  •  einfache Installation, daher auch leicht zu übersiedeln
  •  problemloser Anschluss - eine Steckdose genügt
  •  gute Regulierbarkeit
  •  niedrige Kosten (Anschaffung etwa 25 Euro je 50 Watt bei 50 Watt Heizleistung pro Quadratmeter;
    Beispiel: Raum mit 10 Quadratmeter - 500 Watt - 250 Euro. Betriebskosten vom Stromtarif abhängig, im Durchschnitt etwa 0,15 Euro/Stunde)
  •  aufgrund der Körpererwärmung (da die elektromagnetischen Wellen alle festen Objekte im Raum aufheizt) Steigerung der Hautdurchblutung und Anregung des Stoffwechsels
  •  Steigerung des Wohlbefindens aufgrund der Verbesserung des Raumklimas

Vorteile der Infrarotheizung gegenüber anderen Heizungssystemen

  •  erzeugt im Gegensatz zur Öl- oder Gasheizung kein CO2
  •  benötigt keinen Wasserkreislauf und kann daher nicht einfrieren
  •  unabhängig von Wetter und Jahreszeit im Gegensatz zur Solarthermie
  •  geringer Platzbedarf aufgrund des geringen Umfangs und auch weil kein Lager für Material vonnöten ist (anders als beispielsweise bei Holz, von dem man meist einen Vorrat anlegt)
  •  Unabhängigkeit von Lieferanten und daher Versorgungssicherheit
  •  Ressourcen sind im Gegensatz zu Öl, Gas oder Holz unendlich
  •  Störungs- und Wartungsfreiheit lebenslang
  •  gefühlte Wärme ca. zwei bis drei Grad höher als tatsächliche Temperatur - wodurch die Leistung gedrosselt und Geld gespart werden kann

Nachteile der Infrarotheizung

  •   Heizkosten können bei schlecht gedämmten Häusern oder alten Wohnungen mit hohen Räumen höher sein, als bei wassergefüllten Heizsystemen
  • Die Infrarotheizung ist in manchen Bundesländern nicht als Hauptheizsystem zugelassen
  • Entstehung von Elektrosmog
  • komplette Stromabhängigkeit
  • rasche Abkühlung aufgrund geringer Speicherkapazität
  • Begriff ist nicht normiert, daher geraten falsche Produkte in Umlauf (etwa "normale"
    Elektroheizungen) - daher gute Kenntnisse beim Kauf einer Infrarotheizung von Nöten
Eine Infrarotheizung kann wunderbar als Bad-Zusatzheizung eingesetzt werden, da sie kurzfristig und schnell Wärme in den Raum bringen kann, was dann sinnvoll ist, wenn der Raum mit einer Grundtemperatur (z. B. 20 °C) über eine "normale" Fußbodenheizung beheizt wird. Der Nachteil dieser Heizgeräte ist, dass nur die zugewandte Körperseite die Wärme spürt und die abgewandte Körperseite als relativ kalt empfunden wird. Die Raumtemperatur wird in der relativ kurzen Nutzungszeit nicht wärmer.

IR-Heizkörper gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich in der Art der IR-Strahlung unterscheiden. Normalerweise wird die IR-Strahlung über eine hohe Temperatur erzeugt, wobei die DIN EN 60335 (Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke) die max. Oberflächentemperatur festlegt.

Die Oberflächentemperatur sollte möglichst gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt sein und zwischen 80 und 110 °C liegen. Die IR-Strahlung kommt erst ab 60 °C zur Geltung, weil sich hier das Verhältnis der Wärmeabgabe vom konvektiven Anteil zum Strahlungsanteil zu Gunsten der Strahlung verändert. Bei Heizflächen im Berührungsbereich muss aufgrund der Verbrennungsgefahr die Oberflächentemperatur unter 110 °C liegen.

IR-Paneele erzeugen den IR-Anteil durch einen Heizleiter, der auf eine sehr hohe Temperatur gebracht wird. Die Begrenzung der max. Oberflächentemperatur wird realisiert, indem zwischen Heizleiter und Oberfläche ein entsprechender Abstand eingehalten wird. Dadurch kann der IR-Anteil erhöht werden, ohne dass die max. Oberflächentemperatur überschritten wird.

Ein IR-Strahler gibt sofort nach dem Einschalten sonnenähnliche Wärme ab und erwärmt den Menschen direkt. Auch beim Lüften entsteht kein Wärmeverlust, da die Luft nicht primär erwärmt wird.

Heizglas, Glasheizkörper und Spiegelheizkörper gibt es in verschiedenen Preisklassen. Einfache Modelle erzeugen die Wärme durch einen Heizdraht, der sich im Glas befindet, teure Modelle haben durchsichtige und leitfähige Schichten im Glasinneren.

Diese Spezialscheiben (Heizglas) sind besonders für den Einsatz in Wintergärten und Badezimmerfenster geeignet. Sie können die Heizlast, die eine Fußbodenheizung nicht in die Räume bringen kann, durch Infrarotstrahlung ergänzen.
  • Die raumseitige Scheibe besteht aus Einscheiben-Sicherheitsglas und ist auf der zum Scheibenzwischenraum zugewandten Seite mit einer speziellen Beschichtung ohne Heizdrähte versehen.
  • Die Außenscheibe kann aus Floatglas, Einscheiben-Sicherheitsglas oder Verbund--Sicherheitsglas bestehen. Sie wird im Regelfall mit einer Wärmedämmbeschichtung versehen.
  • Der Abstandhalter wird als sog. "Warm-Edge-System" aus Kunststoff geliefert und ist in den gängigen Breiten von 8 bis 27 mm lieferbar: Beachtliche Reduktion der Heizwärmeverluste im Randbereich der Isolierglasscheibe gegenüber "normalem" Isolierglas durch Beseitigung der Wärmebrücken.
  • Die Gasfüllung im Scheibenzwischenraum besteht je nach Kundenwunsch aus Argon oder Krypton.
  • Der Ug-Wert nach DIN EN 673 beträgt 1,2 W/m2K.
  • Der Kabelanschluss wird aus dem Randverbund herausgeführt.
  • Das Isolierglas ist elektrisch berührungssicher und entspricht der Schutzklasse 2

Arbeiten an und in elektrotechnischen Anlagen dürfen nur von Installateurverzeichnis durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines Energieversorgersunternehmens (EVU) bzw. Verteilungsnetzbetreibers (VNB) eingetragen sind. Eine Elektrofachkraft (EFK) darf im eingeschränktem fachbezogenen Bereich Bauteile anschließen.

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