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OldBo
19.04.2016
In den meisten Fällen reichen im gewerblichen Bereich normale Rauchmelder, wie sie in Wohnhäusern bzw. Wohnungen eingesetzt werden, nicht aus. Auch bestehen hier Auflagen nach Bau-Vorschriften und DIN-Normen, die den Einbau von Brandmeldeanlagen (BMA) vorschreiben.
Schema einer Brandmeldeanlage
 Schema einer Brandmeldeanlage
Quelle: Minimax GmbH & Co. KG
In den meisten Fällen reichen im gewerblichen Bereich normale Rauchmelder, wie sie in Wohnhäusern bzw. Wohnungen eingesetzt werden, nicht aus. Auch bestehen hier Auflagen nach Bau-Vorschriften und DIN-Normen, die den Einbau von Brandmeldeanlagen (BMA) vorschreiben.

Diese Anlagen sollen einen Entstehungsbrand frühzeitig erkennen und zuverlässig einen Alarm weitergeben. Sie bestehen aus Einrichtungen zur Branderkennung, automatischer Alarmgebungen und der automatischen Ansteuerung relevanter Einrichtungen (z. B. Feuerschutzrüren, Löschanlage).

DIN 4066 Hinweisschilder für die Feuerwehr
DIN 14623 Orientierungsschilder für automatische Brandmelder
DIN 14650-55 Nichtautomatischer Brandmelder (Feuermelder)
DIN 14661 Feuerwehrwesen - Feuerwehr-Bedienfeld für Brandmeldeanlagen
DIN 14675 Brandmeldeanlagen – Planung Einbau Service
DIN EN 54-1 Brandmeldeanlagen -Teil 1: Einleitung
DIN EN 54-2 Brandmeldeanlagen -Teil 2: Brandmelderzentralen
DIN EN 54-4 Brandmeldeanlagen -Teil 4: Energieversorgungseinrichtungen
DIN EN 54-5 Bestandteile automatischer Brandmeldeanlagen -Teil 5: Wärmemelder
Punktförmige Melder mit einem Element mit statischer Ansprechschwelle
DIN EN 54-5 2001-03 Brandmeldeanlagen -Teil 5: Wärmemelder; Punktförmige Melder
DIN EN 54-7 Bestandteile automatischer Brandmeldeanlagen -Teil 7: Punktförmige
Rauchmelder; Rauchmelder nach dem Streulicht-, Durchlicht- oder lonisationsprinzip
DIN EN 54-11 Bestandteile automatischer Brandmeldeanlagen - Handfeuermelder
DIN VDE 0833 Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfallmeldeanlagen

Automatische Brandmelder

Für die Detektion der verschiedenen Brandkenngrößen gibt es verschiedene automatische Brandmelder, die auch für eine Mischüberwachung gebraucht werden.

Handfeuermelder
Handfeuermelder
 Handfeuermelder
Quelle: Minimax GmbH & Co. KG
Neben einer automatischen Brandmeldeanlage können auch nicht-automatische Brandmelder eingesetzt werden. Diese Handfeuermelder (Druckknopfmelder) sind durch eine Glasscheibe gegen Missbrauch geschützt. Durch das Drücken des Knopfes wird in einer Meldezentrale ein Alarm ausgelöst. Der Standort des Feuermelders wird in einem Brandschutzplan sichtbar gemacht.

Die roten Melder haben aufgrund des Wiedererkennungswertes als Symbol das „brennende Haus“ und dienen als Ruf zur Feuerwehr. Die gelben, blauen und grünen Handfeuermelder sind zur manuellen Steuerung von Löschanlagen bestimmt.

Nur ein zugelassener Techniker oder die Feuerwehr darf die Handfeuermelder entsichern.

Der Missbrauch dieser Einrichtung kann strafbar sein.
Mischgassensor
Temperaturregler mit Mischgassensor
 Temperaturregler mit Mischgassensor
Quelle: JOVENTA Stellantriebe Vertriebs GmbH
Quelle: Sauter-Cumulus GmbH

Unter bestimmten Umständen kann auch ein Mischgassensor in diese Anlagen integriert werden.

Um die Luftqualität oder das Vorhandensein schädlicher Gase festzustellen, kann ein Mischgassensor eingesetzt werden. Dieser Sensor misst die Gesamtkonzentration einer Vielzahl von Gasen (Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Zigarettenrauch, Möbelausdünstungen, Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Benzole, Ester). Deswegen wird er auch Luftqualität- oder VOC-Sensor (Volatile organic compounds - flüchtige organische Substanzen) genannt.

Um das Einsaugen von schädlichen Gasen in eine „Kontrollierte Wohnungslüftung“ von Außen zu unterbinden kann dieser Sensor eingesetzt werden. Auch in RLT-Anlagen mit Umluftbetrieb kann der Sensor nützlich sein.

Einbruchmeldeanlage
Funkbasierte Alarmanlage
 Funkbasierte Alarmanlage
Quelle: GE Security GmbH
Neben Rauch- und Brandmeldeanlagen werden zunehmend auch andere Funktionen gewünscht. In richtig geplante Anlagen können auch Sicherheitssysteme (z. B. eZuhause) eingebunden werden, die eine Einbruchmeldeanlage um Funktionen erweitern und Alarm bei Wasserschaden, Schlüsselkindfunktion, Seniorenbetreuung und Home-Automation beinhalten.

Funktionen eines Einbruchmeldesystems

  • Individuelle Einstellung des Alarmsystems
  • Scharf- / Unscharfschaltung
  • Videofernüberwachung per Kamera
  • Tür-, Fenster- und Raumüberwachung
  • Fernsteuerung von Haustechnik (Licht, Heizung etc.)
  • Ereignismeldung per E-Mail, SMS oder Sprachansage
  • Schlüsselkindfunktion
  • Terminplaner

Ein drahtloses Alarmsystem ist für Einbruchschutz, Brandschutz und Notrufe konzipiert, bei dem über eine Alarmzentrale, die Sensoren für Türkontakte, Bewegungsmelder, Glasbruchsensoren, Rauchmelder und Handsender in Verbindung stehen.

Auch die Haustechnik (z. B. Heizung, Licht, elektrische Rollläden). kann automatisch über Telefon und Internet gesteuert werden.

Weitere Funktionen
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