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OldBo
22.11.2014
Eine Spanndecken kann auf alle herkömmlichen Unterkonstruktionen einfach angebracht werden (Decke unter Decke), ohne die alte Decke zu beschädigen.
Quelle: F.-W. Krischun
Den meisten Bauherren und Altbausanierern sind die gestalterischen Möglichkeiten, die eine Spanndecke bietet, nicht bekannt. Vielfach werden diese Decken auch als Luxus angesehen.

Eine Spanndecken kann auf alle herkömmlichen Unterkonstruktionen einfach angebracht  werden (Decke unter Decke), ohne die alte Decke zu beschädigen. Spanndecken werden inzwischen in bis zu 200 Folienfarben mit verschiedenen Oberflächen und Strukturen, unterschiedlichen Dekors (Lack, Matt, Satin, Marmor, Holzdekor [matt, hochglanz, wildlederartig]) und transluzent (für hinterleuchtete Decken, Wände und Lichtkörper) angeboten. In eine Spanndecke kann auch eine lüftungstechnische Anlage (Lüften-Heizen-Kühlen) integriert werden.

Das Deckensystem ist schwerentflammbar B1 nach DIN 4102, wasserdicht, feuchtigkeitsunempfindlich, antistatisch, staubdicht, lichdurchlässig, schalldämmend und wärmedämmend.

Eine Spanndecke besteht aus 3 Teilen
  • Spezielle Kunststoffolie
  • Randkeder
  • Befestigungsleiste
Die Spanndecke wird nach einem Aufmaß vor Ort in einem Werk genau auf Maß angefertigt. Vor Ort wird zuerst eine Leiste an die Wand oder Decke befestigt und dann die Decke (Folie) eingehängt.

Einbau einer Spanndecke durch einen Fachbetrieb
  • ohne große Schmutz- bzw. Staubentwicklung
  • durch ein Gasheizgerät wird sie vor dem Einspannen erwärmt
  • und dann mit elastischen Kedern in die Profilleisten eingespannt und nach dem Abkühlen der Folie, spannt sie sich von selbst glatt
  • durch das geringe Eigengewicht sind sie leicht zu installieren und können über weite Flächen ohne Unterkonstruktion von Wand zu Wand gespannt werden
  • es reichen ca. 1,5 cm Einbauhöhe aus. Nur bei dem Einsatz von Beleuchtungselemente, Lüfter oder Klimaanlagen ändert sich die Einbauhöhe
  • Sie können jederzeit von einem Fachbetrieb aus- und wieder eingehängt werden (z.B. Trafowechsel)
Plameco® Spanndecken
Ohne und mit Spanndecke
 Ohne und mit Spanndecke
Quelle: PLAMECO systems B.V.
Spanndecke in einer Küche
 Spanndecke in einer Küche
Quelle: PLAMECO systems B.V.

Plameco® Zimmerdecken können im Neubau und in der Altbausanierung eingesetzt werden. Sie geben jeden Wohnbereich so wie repräsentative Räume (Ausstellungsräume, Empfangsräume, Büros, Studios) eine spezielle Note.

Das Material der Plameco® Decken ist feuchtigkeitsfest und eignen sich besonders für Feuchträume (Bad, Küche, Schwimmbad), denn sie verhindern Algen- und Schimmelpilzbildung mit den unbeliebten schwarzen Flecken.

Die Montage kann direkt unter die vorhandene Decke erfolgen (ca. 3 cm) oder nach Wunsch auch weiter abgehängt werden. Dabei muss die vorhandene Decke nicht entfernt werden.

Der hochwertige Kunststoff ist sehr pflegeleicht und weist eine Lichtechtheit mit 7 auf einer 8er Skalierung nach DIN 53388 aus und brennt nicht selbständig (DIN 4102 - B1).
Plameco® Decken werden von Fachmonteuren innerhalb eines Arbeitstages mit speziellen Werkzeugen installiert.

Die Plameco® Zimmerdecken
· sind unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Kondenswasser und damit hervorragend geeignet für Nasszellen
· sind wasserfest und sehr pflegeleicht (abwaschbar)
· verringern bzw. vermeiden Wasserschaden aus überliegenden Räumen
· können abgehängt werden bzw. in beliebiger Raumhöhe montiert werden
· reduzieren die akustische Reflektion
· wirken thermisch isolierend
· sind unempfindlich gegenüber Chlor- oder Meerwasser
· sind kadmiumfrei
· sind wiederverwendbar
· sind unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen (-30 °C - +70 °C)
· belasten wegen des geringen Eigengewichtes pro m2 die vorhandene Konstruktion kaum oder gar nicht (nur 280 - 310 g/m2) .

Spanndecken-Climaclick-System
EXTENZO – Die Decke mit der Climaclick-Klimatechnik
 EXTENZO – Die Decke mit der Climaclick-Klimatechnik
Quelle: EXTENZO Deutschland – DISO Vertriebs GmbH
Spanndecke im Esszimmer
 Spanndecke im Esszimmer
Quelle: EXTENZO Deutschland – DISO Vertriebs GmbH
Spanndecke im Schlafzimmer
 Spanndecke im Schlafzimmer
Quelle: EXTENZO Deutschland – DISO Vertriebs GmbH
Das EXTENZO® Spanndecken-Climaclick® - System verteilt die in den Hohlraum der Decke und/oder Wand eingeführte Zuluft einer raumlufttechnischen Anlage (Kontrollierte Wohnungslüftung) durch Luftdurchlässe an den Wänden gleichmäßig mit geringer Geschwindigkeit (ähnlich der Quellauslässe) in den Raum. Ein Nebeneffekt ist, dass der sogenannte Decken- und Kalte-Wand-Effekt nicht vorhanden ist. Die Decken- und evtl. einbezogenen Wandflächen wirken als Heiz- bzw. Kühlflächen. Die Spanndecken sind auch als Akustikdecken, Lichtdecken und Lichtwände ausgeführt werden.

Die zwischen der bestehenden Decke und der Spanndecke zugeführte warme oder kalte Luft bildet ein einheitliches Temperaturkissen, das über die gesamte Oberfläche (thermodynache Fläche) des Raums strahlt. Die Decke wird zu einem großflächigen Heizkörper.

Über geeignete Regler, die am Profil angeordnet sind, strömt die Luft in das Innere des Raums. Anstatt sich über einen lauten und aggressiven Ventilator zu verteilen, breitet sich dieser Luftstrom sanft über eine sehr unauffällige, lange und feine Umfangsöffnung aus.

Die Luft strömt mit sehr geringer Geschwindigkeit von oben nach unten an den Wänden entlang. Dabei wärmt oder kühlt sie diese Wände, damit sie ihrerseits Strahlungswärme abgeben. Die injizierte Luft vermischt sich allmählich mit der Raumluft über eine große Fläche und ohne dass ein Luftzug entsteht. Dieser Effekt erhöht die Akzeptanz einer "Klima- bzw. Lüftungsanlage" enorm. Zumal solche Anlagen auch geräuschlos und zugfrei arbeiten.

OLED Technologie
OLED Struktur
 OLED Struktur
Quelle: Erich Strasser / oled.at

Das Grundprinzip der organischen Leuchtdiode (OLED Technologie > Organic Light Emitting Diode) ist der Lumineszenzeffekt. Sie unterscheidet sich von den anorganischen Leuchtdioden (LED) dadurch, dass Stromdichte und Leuchtdichte geringer sind und keine einkristallinen Materialien erforderlich sind.

Die Wissenschaftler unterscheiden verschiedene Arten von Lumineszenz. Forscher haben die dahinter stehenden Grundlagen analysiert und festgestellt, dass einige natürliche Polymere Halbleitereigenschaften haben und somit für den Transport elektrischer Ladungen geeignet sind. Solche konjugierte Polymere können mittlerweile künstlich und genau spezifiziert hergestellt werden. Halbleiter und andere elektrische Bauteile sind also bald nicht mehr auf Kristallstrukturen angewiesen sondern können aus Kunststoffen gefertigt werden. Es lassen sich aber auch andere, von kristallinen Halbleitern bekannte Effekte mit konjugierten Polymeren erzielen. Quelle: Erich Strasser / oled.at

Die OLED-Technnologie wird vorrangig für Bildschirme (Fernseher, PC-Bildschirme, Monitore) und Displays (Handy's) eingesetzt werden. Aber auch Module, Panels, Leuchten und großflächige Raumbeleuchtungen (z. B. in Spanndecken, Tapeten), biegsame Bildschirme und elektronisches Papier können Anwendungsbereiche sein.

Bei der OLED Technologie wird auf eine transparente Elektrode (Anode > z. B. Indium-Zinn-Oxid [ITO]), die sich auf einer Glasscheibe oder Kunststoffolie befindet, eine dünne leuchtende Schicht (ein Tausendstel eines Menschenhaars genügt) aus Polymeren angebracht. Darauf kommt eine zweite Elektrode (Kathode > z. B. Magnesium-Silber-Legierung, Aluminium, Calcium, Barium, Ruthenium), die mit einer Glasscheibe oder Kunststoffolieabgedeckt wird. Sobald Strom durch dieses Sandwich fließt, leuchtet der Kunststoff. In der Natur ist dieser Lumineszenzeffekt von den Glühwürmchen bekannt, die ihr gelbliches Licht ein- und ausschalten können.

Vorteile von OLEDs
  • Hohe Helligkeit bei starkem Kontrast
  • Keine Blickwinkelabhängigkeit
  • Videotauglichkeit
  • Weiter Temperaturbereich
  • Vollfarbdisplays und flexible Displays möglich
  • Niedriges Gewicht
  • Kompakte, extrem dünne Bauweise
  • Niedrige Herstellkosten
Weitere Funktionen
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Kristine schrieb: Läuft schon ganz gut, Ich habe das Gefühl, dass Dein Temperatursensor noch immer leichte Spuren in der Kurve hinterlässt, müsste man mal sehen, wie sich das entwickelt. Was ich komisch finde sind...
bakerman23 schrieb: Das Problem hatte ich auch. Setze es richtig rum ein. Auf der einen Seite ist eine Nase. Dann drücke es ein, bis ein klicken zu spüren ist. Das erfordert etwas Kraft, danach dürfte aber Ruhe sein. Das...
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