Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Autoren
OldBo
29.09.2013
Kühldecken können in die beiden Gruppen Strahlungsdecken und Konvektionsdecken unterteilt werden. Wobei es auch Systeme gibt, die einen fließenden Übergang von der reinen Strahlungsdecke zur reinen Konvektionsdecke darstellen.
Strahlungsaustausch im Kühlbetrieb
 Strahlungsaustausch im Kühlbetrieb
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Ziegeldecke im Güteschutz Ziegelmontagebau e. V.
Aufbau einer Kühldecke
 Aufbau einer Kühldecke
Quelle: ILKAZELL Isoliertechnik GmbH
Kühldeckenelement
 Kühldeckenelement
Quelle: Stulz GmbH
Kühlsegel
 Kühlsegel
Quelle: YIT Germany GmbH KRANTZ KOMPONENTEN
Behaglichkeit bei Deckenkühlung
 Behaglichkeit bei Deckenkühlung
Kühldecken können in die beiden Gruppen Strahlungsdecken und Konvektionsdecken unterteilt werden. Wobei es auch Systeme gibt, die einen fließenden Übergang von der reinen Strahlungsdecke zur reinen Konvektionsdecke darstellen.

Für alle Deckenkonstruktionen gibt es passende Kühlsysteme aus den Werkstoffen Stahl, Kupfer, Aluminium oder Kunststoff. Deckenkühlung kann direkt mit dem Deckenputz an der Rohbetondecke, in Verbindung mit einer abgehängten Gipskartondecke, als abgehängte Metallpaneeldecke oder einer offenen Rasterdecke realisiert werden. Eine verputzte glatte Deckenuntersicht ist ebenso möglich wie beliebig geometrische Formen bei Metalldecken. Beleuchtung, Luftdurchlässe usw. lassen sich problemlos in die Decke integrieren.

Konvektionsdecken

Bei den Konvektionsdecken überwiegt der die Übertragung der Wärme durch die Luftbewegung. Die abgehängte Decke hat Öffnungen, für die zur Erhöhung der Kühlleistung notwendige Luftzirkulation. Durch dem Raum zugewandte Rippen kann die Leistung weiter erhöht werden.

Strahlungsdecken

Strahlungsdecken haben eine geschlossene Oberfläche. Die Wärmeübertragung erfolgt vorwiegend durch Strahlung (ca. 60 %). Sie werden als Putzdecken oder als abgehängte Decken ausgeführt. In der Regel ist der Platzbedarf nicht größer als der für die Konstruktion der Decke ohne Kühlung.

Kühlflächenanordnung

Die Kühlelemente sollten möglichst großflächig auf die ganze Deckenfläche verteilt werden. Die Beleuchtungseinrichtung, Lautsprecher, Sprinklerdüsen und das Lüftungssystem haben einen Eifluss auf die Anordnung. Durch großflächige Anwendungen ergeben sich Vorteile. Zum einen werden Kühlelemente mit geringerer spezifischer Kühlleistung eingesetzt oder auf der anderen Seite können hohe Gesamtkühllasten aufgenommen werden. Außerdem können die Vorlauftemperaturen höher angesetzt werden und dadurch Kondensationsrisiken weiter minimiert werden.

Flächenkühlung mit natürlichen "Kältequellen"

Flächenkühlungssysteme arbeiten mitwasserdurchflossenen Rohrregistern, die  in den Bauteilflächen verlegt sind und geben die Wärme indirekt in den Raum ab.
Diese Systeme können zur Kühllastabfuhr sowohl mit einer Lüftungsanlage alsauch als allein stehendes Kühlsystem ausgeführt werden.

Folgende Bauteilflächen können zur Kühlung herangezogen werden:
Die Kälte kann über Erdkollektoren, Wärmesonden oder das Grundwasser aus Brunnen in das System eingespeist werden. Da nur der geringe Energiebedarf für die Umwälzpumpen und Förderpumpen anfällt, sind solche Systeme kostengünstig und energieeffizient.

Behaglichkeit


Die Kühldecke bietet gegenüber einer RLT-Anlagen die Vorzüge einer größeren Behaglichkeit aufgrund mehrerer Faktoren.
  • Die geringeren Zuluftströme, die jetzt durch den Mindestluftwechsel und nicht durch die Kühllast bestimmt werden, führen zu geringeren Raumluftgeschwindigkeiten.
  • Die empfundene Raumtemperatur entspricht etwa dem Mittelwert aus mittlerer Raumlufttemperatur und mittlerer Oberflächentemperatur der Umschließungsfläche.
Eine Kühldecke baut ein weitgehend gleichmäßiges vertikales Temperaturprofil im Raum auf. Bei Kühldecken mit hohem Strahlungsanteil liegt die empfundene Raumtemperatur um 1,5 - 2 K unterhalb der Raumlufttemperatur, was sich auf den Komfort positiv auswirkt. Nicht zuletzt gibt der Mensch seine überschüssige Wärme zu ca. 50 % durch Strahlung auf umliegende Flächen ab. Dadurch kommt ein Kühldeckensystem auf der Basis der Strahlungskühlung der physiologischen Wärmeabgabe des Menschen entgegen.

Kühldecken können auch als Deckenheizung eingesetzt werden.

Bei der Planung und dem Einbau von Kapillarrohrsystemen (Heizung und Kühlung) muss besonders auf das richtige Füllwasser (VE-Wasser, VS-Mittel) und die verwendeten Bauteile (Pumpen, MAG's, Armaturen, Flexschläuche) geachtet werden. So müssen die Anlagen mit einer Systemtrennung und korrosionsbeständigen Bauteilen (Edelstahl, Rotguss, Kunststoff) gebaut werden. Auch die flexiblen Heizflächenanbindungen sollten aus dem geeignetem Material bestehen, weil hier immer wieder Undichtigkeitsprobleme zu beobachten sind.
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik