Eine elektrische Zusatzheizung wird besonders im Badezimmer eingesetzt (Badzusatzheizung), wenn z. B. die Fußbodenheizung den Raum nicht ausreichend warm bekommt (zu geringe Heizfläche). Diese Heizungsart hat den Vorteil, dass sie die gewünschte Raumtemperatur schnell und auch außerhalb der Heizperiode zur Verfügung stellen kann. In der Regel wird sie nur für kurze Zeitspannen gebraucht.
Man unterscheidet
Eigenschaften der verschiedenen Zusatzheizkörper
Bei einem E-Heizstab im Badheizkörper
(separat oder im FBH-System eingebunden) wird die Raumluft hauptsächlich durch Konvektion erwärmt. Die Variante
"E-Heizstab im Handtuchheizkörper" ist auf Grund der relativ kleinen
Oberfläche sehr träge. Sinnvoll ist dieser Heizkörper, wenn er nicht in den Fußbodenheizkreis eingebunden ist. Dann kann er auch außerhalb der Heizperiode die Handtücher erwärmen und trocknen. Außerdem bleibt das Heizungswasser sauber.
Eine Infrarotheizung kann wunderbar als Badzusatzheizung eingesetzt werden, da sie kurzfristig und schnell Wärme in den Raum bringen kann, was dann sinnvoll ist, wenn der Raum mit einer Grundtemperatur (z. B. 20 °C) über eine "normale" Fußbodenheizung beheizt wird. Der Nachteil dieser Heizgeräte ist, dass nur die zugewandte Körperseite die Wärme spürt und die abgewandte Körperseite als relativ kalt empfunden wird. Die Raumtemperatur wird in der relativ kurzen Nutzungszeit nicht wärmer.
IR-Heizkörper gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich in der Art der IR-Strahlung unterscheiden. Normalerweise wird die IR-Strahlung über eine hohe Temperatur erzeugt, wobei die DIN EN 60335 (Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke) die max. Oberflächentemperatur festlegt.
Die Oberflächentemperatur sollte möglichst gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt sein und zwischen 80 und 110 °C liegen. Die IR-Strahlung kommt erst ab 60 °C zur Geltung, weil sich hier das Verhältnis der Wärmeabgabe vom konvektiven Anteil zum Strahlungsanteil zu Gunsten der Strahlung verändert. Bei Heizflächen im Berührungsbereich muss aufgrund der Verbrennungsgefahr die Oberflächentemperatur unter 110 °C liegen.
IR-Paneele erzeugen den IR-Anteil durch einen Heizleiter, der auf eine sehr hohe Temperatur gebracht wird. Die Begrenzung der max. Oberflächentemperatur wird realisiert, indem zwischen Heizleiter und Oberfläche ein entsprechender Abstand eingehalten wird. Dadurch kann der IR-Anteil erhöht werden, ohne dass die max. Oberflächentemperatur überschritten wird.
Heizglas, Glasheizkörper und Spiegelheizkörper gibt es in verschiedenen Preisklassen. Einfache Modelle erzeugen die Wärme durch einen Heizdraht, der sich im Glas befindet, teure Modelle haben durchsichtige und leitfähige Schichten im Glasinneren. Diese Spezialscheiben (Heizglas) sind besonders für den Einsatz in Wintergärten und Badezimmerfenster geeignet. Sie können die Heizlast, die eine Fußbodenheizung nicht in die Räume bringen kann, durch Infrarotstrahlung ergänzen.
Glasheizkörper gibt es in verschiedenen Preisklassen.
Einfache Modelle erzeugen die Wärme durch einen Heizdraht, der sich im
Glas befindet, teure Modelle haben durchsichtige und leitfähige
Schichten im Glasinneren.
IR-Paneele erzeugen den IR-Anteil durch einen
Heizleiter, der auf eine sehr hohe Temperatur gebracht wird. Die
Begrenzung der max. Oberflächentemperatur wird realisiert, indem
zwischen Heizleiter und Oberfläche ein entsprechender Abstand
eingehalten wird. Dadurch kann der IR-Anteil erhöht werden, ohne dass
die max. Oberflächentemperatur überschritten wird.
Infrarotheizungen können entweder unauffällig oder als Schmuckstücke in die Räume integriert werden. Diese werden als einfache Glasheizung, mit einer bedruckten Fläche (Bildheizung) oder als Spiegelheizung angeboten.
IR-Strahler gibt sofort nach de Einschalten
sonnenähnliche Wärme ab und erwärmt den Menschen direkt. Auch beim
Lüften entsteht kein Wärmeverlust, da die Luft nicht primär erwärmt
wird.
Elektrische Heizlüfter haben den Vorteil, dass die
Raumluft sehr schnell wärmer wird. Nachteilig ist jedoch die durch den
Ventilator erzeugte Luftbewegung, die besonders nach dem Duschen auf der
nassen Haut als unangenehm empfunden wird.
Und wer unbedingt zu den Nutzungszeiten warme Füße haben möchte, der kann sich einmal mit der Installation einer
elektrischen Heizmatte befassen.
Die
Heizmatten können zur
Bodentemperierung (Leistung 80/130 Watt/m
2) oder als Bodenheizung (Leistung 130/160 Watt/m
2) ausgelegt werden. Die Mattendicke beträgt 3 mm, die Mattenbreite 40 cm oder 80 cm und Mattenlängen von 1,5 bis 18 m.
Der Heizdraht ist isoliert und von einer Schutzummantelung aus
kupfer-verzinntem Geflecht umgeben. Als Trägermaterial wird ein
Kunststoffgitter verwendet, das den Plattenkleber gut durchlässt und
somit eine feste und dauerhafte Verbindung von Platten, Heizmatte und
Unterlagsboden zulässt. Das Fühlerrohr muss vorgängig in den
Unterlagsboden eingelassen werden.
Die Matten können
nachträglich eingebaut werden, denn sie lassen sich sowohl mit Nivelliermasse als auch mit
Fliesenkleber aufbringen. Da die Matten nur etwa 3 mm dick sind, wird der Fußbodenaufbau nicht wesentlich erhöht. Als Ergänzungs-Wärmespender kann sie im
Fliesenkleber über einer normalen
Fußbodenheizung eingebaut werden. Die Elektro-
Flächentemperierung wird über einen Uhrenthermostaten mit Bodenfühler gesteuert.
Arbeiten an und in elektrotechnischen Anlagen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines Energieversorgersunternehmens (EVU) bzw. Verteilungsnetzbetreibers (VNB) eingetragen sind. Eine Elektrofachkraft (EFK) darf im eingeschränktem fachbezogenen Bereich Bauteile anschließen.