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OldBo
28.12.2015
Eine elektrische Zusatzheizung wird besonders im Badezimmer eingesetzt (Badzusatzheizung), wenn z. B. die Fußbodenheizung den Raum nicht ausreichend warm bekommt (zu geringe Heizfläche). Diese Heizungsart hat den Vorteil, dass sie die gewünschte Raumtemperatur schnell und auch außerhalb der Heizperiode zur Verfügung stellen kann. In der Regel wird sie nur für kurze Zeitspannen gebraucht.
Elektrischer Heizstab mit Raumthermostat
 Elektrischer Heizstab mit Raumthermostat
Quelle: Inocal Wärmetechnik GmbH
IR-Strahler
 IR-Strahler
Quelle: Solamagic
Glasheizung
 Glasheizung
Quelle: Redwell Manufaktur GmbH
IR-Heizelement
 IR-Heizelement
Quelle: Redwell Manufaktur GmbH
Bad-Heizlüfter
 Bad-Heizlüfter
Quelle: Honeywell GmbH
"Heizende" Fensterscheiben
 "Heizende" Fensterscheiben
Quelle: Helmut Hachtel GmbH Isolierglaswerk
Elektrische Heizmatte
 Elektrische Heizmatte
Quelle: Theben AG

Eine elektrische Zusatzheizung wird besonders im Badezimmer eingesetzt (Badzusatzheizung), wenn z. B. die Fußbodenheizung den Raum nicht ausreichend warm bekommt (zu geringe Heizfläche). Diese Heizungsart hat den Vorteil, dass sie die gewünschte Raumtemperatur schnell und auch außerhalb der Heizperiode zur Verfügung stellen kann. In der Regel wird sie nur für kurze Zeitspannen gebraucht.

Man unterscheidet

Eigenschaften der verschiedenen Zusatzheizkörper

Bei einem E-Heizstab im Badheizkörper wird die Raumluft hauptsächlich durch Konvektion erwärmt. Die Variante "E-Heizstab im Handtuchheizkörper" ist auf Grund der relativ kleinen Oberfläche sehr träge.

Eine Infrarotheizung kann wunderbar als Badzusatzheizung eingesetzt werden, da sie kurzfristig und schnell Wärme in den Raum bringen kann, was dann sinnvoll ist, wenn der Raum mit einer Grundtemperatur (z. B. 20 °C) über eine "normale" Fußbodenheizung beheizt wird. Der Nachteil dieser Heizgeräte ist, dass nur die zugewandte Körperseite die Wärme spürt und die abgewandte Körperseite als relativ kalt empfunden wird. Die Raumtemperatur wird in der relativ kurzen Nutzungszeit nicht wärmer.

IR-Heizkörper gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich in der Art der IR-Strahlung unterscheiden. Normalerweise wird die IR-Strahlung über eine hohe Temperatur erzeugt, wobei die DIN EN 60335 (Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke) die max. Oberflächentemperatur festlegt.

Die Oberflächentemperatur sollte möglichst gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt sein und zwischen 80 und 110 °C liegen. Die IR-Strahlung kommt erst ab 60 °C zur Geltung, weil sich hier das Verhältnis der Wärmeabgabe vom konvektiven Anteil zum Strahlungsanteil zu Gunsten der Strahlung verändert. Bei Heizflächen im Berührungsbereich muss aufgrund der Verbrennungsgefahr die Oberflächentemperatur unter 110 °C liegen.

IR-Paneele erzeugen den IR-Anteil durch einen Heizleiter, der auf eine sehr hohe Temperatur gebracht wird. Die Begrenzung der max. Oberflächentemperatur wird realisiert, indem zwischen Heizleiter und Oberfläche ein entsprechender Abstand eingehalten wird. Dadurch kann der IR-Anteil erhöht werden, ohne dass die max. Oberflächentemperatur überschritten wird.

Heizglas, Glasheizkörper und Spiegelheizkörper gibt es in verschiedenen Preisklassen. Einfache Modelle erzeugen die Wärme durch einen Heizdraht, der sich im Glas befindet, teure Modelle haben durchsichtige und leitfähige Schichten im Glasinneren. Diese Spezialscheiben (Heizglas) sind besonders für den Einsatz in Wintergärten und Badezimmerfenster geeignet. Sie können die Heizlast, die eine Fußbodenheizung nicht in die Räume bringen kann, durch Infrarotstrahlung ergänzen.

Glasheizkörper gibt es in verschiedenen Preisklassen. Einfache Modelle erzeugen die Wärme durch einen Heizdraht, der sich im Glas befindet, teure Modelle haben durchsichtige und leitfähige Schichten im Glasinneren.

IR-Paneele erzeugen den IR-Anteil durch einen Heizleiter, der auf eine sehr hohe Temperatur gebracht wird. Die Begrenzung der max. Oberflächentemperatur wird realisiert, indem zwischen Heizleiter und Oberfläche ein entsprechender Abstand eingehalten wird. Dadurch kann der IR-Anteil erhöht werden, ohne dass die max. Oberflächentemperatur überschritten wird.
Infrarotheizungen können entweder unauffällig oder als Schmuckstücke in die Räume integriert werden. Diese werden als einfache Glasheizung, mit einer bedruckten Fläche (Bildheizung) oder als Spiegelheizung angeboten.

IR-Strahler gibt sofort nach de Einschalten sonnenähnliche Wärme ab und erwärmt den Menschen direkt. Auch beim Lüften entsteht kein Wärmeverlust, da die Luft nicht primär erwärmt wird.

Elektrische Heizlüfter haben den Vorteil, dass die Raumluft sehr schnell wärmer wird. Nachteilig ist jedoch die durch den Ventilator erzeugte Luftbewegung, die besonders nach dem Duschen auf der nassen Haut als unangenehm empfunden wird.

Und wer unbedingt zu den Nutzungszeiten warme Füße haben möchte, der kann sich einmal mit der Installation einer elektrischen Heizmatte befassen.

Die Heizmatten können zur Bodentemperierung (Leistung 80/130 Watt/m2) oder als Bodenheizung (Leistung 130/160 Watt/m2) ausgelegt werden. Die Mattendicke beträgt 3 mm, die Mattenbreite 40 cm oder 80 cm und Mattenlängen von 1,5 bis 18 m.

Der Heizdraht ist isoliert und von einer Schutzummantelung aus kupfer-verzinntem Geflecht umgeben. Als Trägermaterial wird ein Kunststoffgitter verwendet, das den Plattenkleber gut durchlässt und somit eine feste und dauerhafte Verbindung von Platten, Heizmatte und Unterlagsboden zulässt. Das Fühlerrohr muss vorgängig in den Unterlagsboden eingelassen werden.

Die Matten können  nachträglich eingebaut werden, denn sie lassen sich sowohl mit Nivelliermasse als auch mit Fliesenkleber aufbringen. Da die Matten nur etwa 3 mm dick sind, wird der Fußbodenaufbau nicht wesentlich erhöht. Als Ergänzungs-Wärmespender kann sie im Fliesenkleber über einer normalen Fußbodenheizung eingebaut werden. Die Elektro-Flächentemperierung wird über einen Uhrenthermostaten mit Bodenfühler gesteuert.

Arbeiten an und in elektrotechnischen Anlagen dürfen nur von Installationsbetrieben durchgeführt werden, die in das Installateurverzeichnis eines Energieversorgersunternehmens (EVU) bzw. Verteilungsnetzbetreibers (VNB) eingetragen sind. Eine Elektrofachkraft (EFK) darf im eingeschränktem fachbezogenen Bereich Bauteile anschließen.

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Haeuslbauer_noe schrieb: Tut mir leid, wenn’s etwas konfus formuliert war :) Ich hab es diese Nacht nochmal beobachtet, da wir nachts aus Lärmgründen den Trockner abschalten, die absolute Luftfeuchtigkeit ist in ca 7h von 10,5...
lowenergy schrieb: Bei uns sind doppelt so viel Liter Heizkreiswasser pro Stunde in den 6 Einzelheizkreisen unserer Fußbodenheizung unterwegs, wenn der Verdichter vom 5 kW Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock läuft und ausschließlich...
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