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30.06.2015 15:58:53 |
Hallo zusammen, ich plage mich zur Zeit mit der Frage, macht es Sinn und wenn ja, was kostet es mich, meinen Pelletkessel durch eine Wärmepumpe zu ersetzen. Ich hoffe hier (auf Grund der großen Fachkompetenz und vieler Erfahrung) einige Antworten und Tipps zu bekommen, die mir dabei helfen. Nun erstmal zu den Gegebenheiten: EFH in Franken mit Pelletheizung (einfacher Kessel 15kW), Solaranlage 20m² Röhrenkollektor für WW und Heizung, 1000l Puffer (leider viel zu klein), Wandheizkörper (Radson 12j. alt mit Thermostaten), Bad FBH, Jahresverbrauch Pellet ca. 3,5t, Vorlauftemperatur Heizkörper ca. 35-45°. Ich hoffe die Angaben reichen aus um sich ein Bild vom aktuellen Zustand, bzw. den Gegebenheiten zu machen. Die aktuelle Pelletheizung läuft seit Jahren problemlos, wird allerdings per Sackware über Wochensilo betrieben. Dazu kommt die reglm. Reinigung und Entaschung. Da wir nicht jünger werden, wollten wir den Kessel durch einen neuen "vollautomatischen" ersetzen und auch gleich den Standort verändern. Das wären allerdings enorme Investitionen und Umbaumaßnahmen (Pelletsilo etc.). Unser Favorit war ursprünglich eine Gastherme, allerdings ist kein Gasanschluss vorhanden (Kosten 5-stelliger Betrag durch Erschließung). Nun ist uns die Wärmepumpe in den Sinn gekommen... In Frage kommt auf Grund der örtlichen Gegebenheiten eigentlich nur eine Luft- Wasser-Wärmepumpe (denke ich zumindest). Allerdings sind hierzu nun noch einige Fragen aufgetaucht... Ist ein Austausch/Ersatz des Pelletkessel durch eine Wärmepumpe einfach möglich (also Pellet vom Puffer weg, WP dafür ran), oder haben wir da was übersehen? Ist die Beheizung des Hauses auch bei tiefen Temperaturen im Winter alleine durch die WP zu gewährleisten (naja zur Not wäre schon ein Kaminofen noch vorhanden, muss aber nicht sein)? Welche Leistung/Größe würde bei der WP benötigt werden? Mit welchen Kosten (Material) müssten wir ungefähr rechnen? Mit welchen Stromkosten müssten wir für den Betrieb der WP im Jahr rechnen? Welche Wartungsarbeiten und Kosten dafür fallen bei WP jährlich an? Muss eine Umstellung auf WP irgendwo oder irgendwie genehmigt/beantragt werden? Gibt es ggf. Förderungen für die Umstellung auf WP? Wäre evtl. (mit einfachen Mitteln, bzw. geringen Aufwand) in Verbindung mit der WP die Kühlung eines Raums im Sommer (also nicht während des Heizbetriebs) möglich und oder sinnvoll (oder dazu besser ne sep. Split-Klima-Anlage installieren)? Macht es einen Unterschied ob 230V oder 400V? Wie sind die Betriebsgeräusche der WP (wäre z.B. eine Installation hinter/unterhalb des Wohnzimmerfenster möglich, oder wäre davon abzuraten? Worin unterscheiden sich z.B. Geräte für 4000,- von denen für 12000,- da mir da extreme Preisunterschiede aufgefallen sind? Gibt es sonst noch was zu beachten vor einer konkreten Planung/Einholung von Angeboten was wir ggf. übersehen haben? Sind für alle Tips und Hinweise dankbar. Sorry dass der Text so lange geworden ist, aber ihn kürzer zu schreiben, hätte länger gedauert. Danke vorab schon mal fürs Lesen und Eure Hilfe.
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30.06.2015 16:16:49 |
Fakten: 3500kg Pellets a 4,8kWh/kg ergibt 16800kWh/a thermisch (Wirkungsgrade vernachlässigt). 16800kWh geteilt durch Arbeitszahl 3 (wohlwollend) ergibt 5600kWh elektrisch. Mit Wärmepumpentarif ca. 0,21€/kWh ergibt das 1176€/a. Rein von den geschätzten kWh könnte man sagen das euer Kessel doppelt so groß ist wie benötigt. Aber hier ist, wie immer, angeraten eine Heizlastberechnung nach Norm durchführen zu lassen. Über Hersteller kann ich hier nichts sagen, Probleme gibt es überall. Aber Premium versprechen und Premium sein sind zwei paar Schuhe. Wie günstig es wird hängt sicher auch vom Grad der möglichen Eigenleistung ab die man erbringen kann. Der ist natürlich bei einem (Inverter-) Monoblockgerät am größten. Würde auch versuchen auf 400V zu gehen, aber eigentlich spielt es bei den Invertern keine Rolle. Über Förderung, etc. wissen andere besser Bescheid.
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30.06.2015 17:38:30 |
Hi
wirtschaftlich ist ein Umstieg eher nicht. Die laufenden Kosten werden wenn überhaupt unwesentlich sinken.
Je nach Preisentwicklung von pellets bzw. Strom kann das schnell in die eine oder andere Richtung gehen. Komfortabler als der pelleter wird es aber auf jeden Fall.
Gruß Tobias
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30.06.2015 18:31:28 |
Zitat von PvsWP  ... plage mich zur Zeit mit der Frage, macht es Sinn und wenn ja, was kostet es mich, meinen Pelletkessel durch eine Wärmepumpe zu ersetzen ... EFH in Franken mit Pelletheizung (einfacher Kessel 15kW), Solaranlage 20m² Röhrenkollektor für WW und Heizung, 1000l Puffer (leider viel zu klein), Wandheizkörper (Radson 12j. alt mit Thermostaten), Bad FBH, Jahresverbrauch Pellet ca. 3,5t, Vorlauftemperatur Heizkörper ca. 35-45°... Ein zusätzlicher Puffer kostet doch definitiv weniger als eine WP. Könnte ja z.b. einer werden, der mit 40 bis 42 Grad für die WW-Bereitung langt .>) Bevor Du über den Ersatz des Pelleter nachdenkst, ist es m. M. n. erstmal besser die Senke zu optimieren ... die Wärmeverteilung der Raumbeheizung sowie die Art der WW-Bereitung erstmal genauestens analysieren. Bis zu +45° Vorlauftemperatur ist viel zu viel ... sollte bei Norm-Außentemperaturen nicht über +35°C sein! Wie sieht es mit dem Abgleich aus? Könnte durch höheren und kontinuierlichen Volumenstrom noch was gehen? Die HK-Thermostate sollten immer alle offen sein, nur zum Fremdwärmeabregeln schließen! Eventuell mal über eine Regelung nachdenken, die von der Rücklauftemperatur aus dem Heizkreis beeinflusst wird: >> Siehe hier << |
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30.06.2015 20:43:02 |
Danke erstmal für Eure Antworten. Das ist ggf. in meinen Anfangsbeitrag nicht so gut raus gekommen. Die aktuelle Anlage bleibt so definitiv nicht bestehen (Betriebsaufwand, Schmutz etc.). Es steht auch nicht im Vordergrund die laufenden Kosten zu senken (wenn es sich ergibt sind wir aber auch nicht böse darüber). Der Pufferspeicher ist zu klein für die Solaranlage das ist klar (ist auch eine Überlegung den bei dieser Aktion auszutauschen oder zu erweitern) ist aber doch für die WP oder den Pelletkesel eher nebensächlich, oder übersehe ich da was? Die 45° Vorlauftemperatur sind schon eher bei winterlichen Tiefsttemperaturen angesagt, normal ist der VL schon gut unter 40° (ist das nicht eher der Normalbereich für Wandheizkörper?) Das WW wird ja über den aktuellen Puffer mittels Frischwasserstation bezogen. Welchen Vorteil hätte ein sep. Puffer für WW? Die Vorlauftemperatur lässt sich auch bestimmt noch etwas senken durch Erhöhung des Volumenstroms. Bisher hatte ich die Notwendigkeit nicht gesehen, da der Kessel ja im Winter nur 1-2 in Betrieb ging um den Puffer aufzuheizen. Ich war der Meinung es sei sinnvoller den Puffer lieber auf höhere Temperatur zu heizen (und ggf. etwas höhere Wärmeverluste in Kauf zu nehmen), als den Kessel nur im Teillastbereich zu betreiben oder den Kessel ständig aus- und einschalten zu lassen. Ein Freund von WP war ich noch nie und bis vor einiger Zeit hätte ich mir auch nicht vorstellen können, mal damit mein Haus zu beheizen. Die Strompreis und die Abhängigkeit davon war wohl der Hauptgrund... nur die Pelletpreise kann ich auch nicht beeinflussen und die werden inzwischen auch an der Börse durch Spekulanten gemacht. Da aber die Gastherme ja raus fällt, fand ich die WP könnte eine, für unsere Bedürfnisse, gute und "relativ" günstige Alternative sein. Nur haben wir mit WP keine Erfahrungen bisher und möchten natürlich da hinterher auch keine böse Überraschung erleben, weil irgendwas übersehen wurde. Man hört ja z.B. auch immer wieder, dass bei winterlichen Tiefsttemperaturen die Leistung der WP nicht ausreicht und el. zugeheizt werden muss etc. Auch möchte ich nicht irgendwo ein günstiges "Schnäppchen" in der Bucht oder anderswo schießen und es auf einen Versuch ankommen lassen um dann hinterher festzustellen, dass WP bei uns nicht funktioniert oder die Stromkosten ein Vielfaches der bisherigen Kosten für Pellets betragen.
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30.06.2015 21:08:36 |
Okay ... verstehe die Gedanken ... bei mir z.b. waren die hohen Wärmekosten der Auslöser zum Denkansatz Wärmepumpe ... beziehe aus dem Fernwärmenetz (Anschluss- und Benutzungszwang!) die kWh Wärme derzeit für etwa 14ct ... die Wärme-kWh von meiner WH-MDC05F3E5 hingegen kostet im Mittel unter 6ct! Habe aber bei -14 Grad Norm-Außentemperaturen auch nur maximal +35 Grad Vorlauftemperatur im Heizkreis! Bei Interesse >>> hier etwa mehr <<< .>) PS: Die vorhandene Friwa benötigt zur WW-Bereitung mit ausreichend Temperatur des Trinkwassers bestimmt relativ hohe Temperaturen aus dem Pufferspeicher ... bei Wärmepumpen (auch bei ST für Heizungsunterstützung) empfiehlt sich ein Niedertemperatursystem für die WW-Bereitung von selbst ... z.b. mit dem Zeeh Ladesystem wäre das möglich!
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30.06.2015 21:29:06 |
Kleiner Nachtrag: Unter Umständen ist die Quelle Erdreich bei monovalenter Betriebsweise besser geeignet als Luft ... wenn Eigenleistung möglich und genug Fläche auf dem Grundstück vorhanden könnten "Schlingel in der Erde" verbuddelt werden! Dafür gäbe es dann sogar bis zu 4500€ Förderung vom BAFA ... bei Luft- Wasser-Wärmepumpe nur maximal 1800€ ... oder waren es auch bei Altbau doch bis zu 2000€ mit LWWP und (virtuellem) Puffer?!?! .>)
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30.06.2015 21:53:11 |
@lowenergy interessante Seite und gut aufbereitete Daten hast Du da, top. Heizkörper könnten sogar identisch mit unseren sein. Zur Frischwasserstation: Nö, da sind fast keine Verluste. Da reichen zur Not auch 40°C oder knapp darunter um noch warm Duschen zu können. Die habe ich damals selbst gebaut und genau aus diesen Grund den Wärmetauscher "vielfach" überdimensioniert. Da die Entnahme ganz oben aus dem Puffer erfolgt, hatte ich da noch nie Probleme mit WW. Die Fernwärme hat natürlich bei tiefen Temperaturen für Dich Vorteile, da Du da den zusätzlichen Wärmebedarf gut decken kannst. Da habe ich eben Bedenken bei uns, dass die WP bei sehr tiefen Temperaturen nicht ausreicht, oder eben extrem stromhungrig wird. Gut eine Möglichkeit wäre Zuheizen mit dem Kaminofen. Würde es evtl. Sinn machen, die WP größer zu dimensionieren um Reserven zu haben, bzw. einen günstigeren Wirkungsgrad bei niedrigen Temperaturen zu bekommen? Grabenkollektor ist leider auf Grund der Grunstücksgröße/Bebauung und Beschaffenheit nicht möglich. Tiefbohrung fällt wohl auch flach, da Bohrgerät erst mit Kran zur Bohrstelle gebracht werden müsste und wohl extrem teuer wird. Inzwischen habe ich mal beim Energieversorger nachgesehen. Kosten bei getrennter Messung: HT 19,77 NT 17,52 Brutto Da würden also nach der Schätzung von Entropie knapp 1100,- Stromkosten, ca. 850,- Pelletkosten (ist-Zustand) gegenüber stehen.
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30.06.2015 22:25:00 |
Hi, es gibt ja noch die Option Flüssiggas. Ein eigener Flüssiggastank wäre erheblich billiger als ein Gasanschluß. Und mit einem Eigentumstank kann man relativ günstig Flüssiggas einkaufen. Leider ist da die Preisentwicklung noch ungewisser als bei Strom oder Pellets. Aktuell durchaus Konkurenzfähig beim Preis. kleine günstige LWP wie die Panasonic 5kw und für die wenigen Tage im Jahr wo sie es nicht packt den Pelletofen anwerfen? Wäre das ne Option? Gruß Tobias
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30.06.2015 22:50:33 |
Flüssiggastank fällt leider auch weg (Grundstücksgröße/Beschaffenheit) Mit dieser Variante hatten wir vor vielen Jahren schon mal geliebäugelt, bevor wir die Pelletanlage angeschafft haben. Gas hätten wir zwar gerne genommen, aber ohne Hausanschluss leider keine Alternative. "kleine günstige LWP wie die Panasonic 5kw und für die wenigen Tage im Jahr wo sie es nicht packt den Pelletofen anwerfen? Wäre das ne Option? " Hm, eher nicht, da der aktuelle Pelletkessel (inkl. Wochensilo, Edelstahlschornstein etc.) auch aus Platzgründen weg soll. Was mal ein Gedanke von uns noch war, evtl. den (alten bestehenden Kaminofen durch einen Pelletofen (ggf. wasserführend) zu ersetzen. Was uns aber davon wieder abgebracht hat: Standort Wohnzimmer, Preis, Betriebsgeräusche, Schmutz. Hinzu kommt noch, der alte Kaminofen ist zwar nicht unbedingt der ernergiesparenste, aber der läuft auch ohne Strom, braucht keine Wartung und ist nahezu unverwüstlich. Der läuft z.B. auch gut mit Pellet in so einem Pelletkorb im Feuerraum.
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01.07.2015 06:15:29 |
Tachchen PvsWP, das die vorhandene Friwa mit niedriger Vorlauftemperatur funzt ist schon mal topstens! Würde dann bei Puffererweiterung aber eventuell trotzdem mal über >>> Hygienespeicher <<< vor der Friwa nachdenken ... wäre dann der "Vorpuffer" aus dem die ST den Rücklauf zieht ... das durchlaufende kalte Frischwasser macht dann sehr niedriges Temperaturniveau und kommt mit höherer Temp zur Friwa. Bzgl. WP ... die sollte in keinem Fall überdimensioniert werden!!! Wie gering sind eigentlich bei euch die Norm-Außentemperaturen? Wenn z.b. die Heizlast des Hauses um 10 kW ist, würde ich persönlich zwei der 5 kW Geisha als Spezialkaskade betreiben (gibt u. U. auch doppelte Förderung!) Anderer Gedanke ... Grundwasservorkommen überprüft? Gab schon Fälle bei denen nur ein paar Meter gegraben werden musste! Aber wie schon gesagt, die Senkenseite sollte mit geringstem Temperaturbedarf auskommen ... dann sind auch ganz sicher Arbeitszahlen größer 4 möglich! Wobei das mit ST und LWWP bestimmt nicht die beste Kombi wäre... da macht GWWP mehr Sinn! Zudem ist zu bedenken, daß die von der Wärmepumpe erzeugte Wärme mit weniger Verlusten im Heizkreis ankommt als die mit den 3,5to Pellets. Und wenn aus der ST in der Übergangszeit mit geringerem Temperaturniveau auch noch zum Heizen mehr nutzbare Wärme da ist ... die dann je nach Bedarf passend temperiert (Rücklauftemperaturführung) volle 24 Stunden durch den Heizkreis strömen sollte ... langt evtl. eine WH-MDC05F3E5 ... denn an sehr kalten Tagen ist der Kaminofen im Haus ja auch noch da! .>)
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01.07.2015 12:44:39 |
Ich habe mal eben in die Tabelle gesehen: Norm-Ausemtemp -16°C, Jahresmittel-Ausentemp. 7,9°C Wie verhält es sich bei den Mono-WP denn mit Frostgefahr? Wenn ich das richtig sehe, habe ich doch da nur zwei wasserführende Leitungen (VL/RL). Oder müsste da sozusagen noch ein weiterer Kreis mit WT zwischen Puffer und WP gemacht werden, welcher mit Frostschutz betrieben wird? Auf Grundwasservorkommen wurde noch nicht geprüft. Ist wohl vermutlich auch nicht so tief, allerdings besteht der Boden überwiegend aus Sandstein und das Bohrgerät müsste wohl mit einem Kran zur Bohrstelle gebracht werden. In 200m Luftlinie läuft auch ein Bach mit Naturschutzgebiet, da müsste wohl Bohrung/Nutzung Grundwasser beantragt und genehmigt werden, oder? Würden sich die Mehrkosten für eine Bohrung und Erschließung rechnen?
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01.07.2015 12:50:30 |
Hi, die Panasonic Geisha ist ein Monoblock Gerät. Das heißt alles in einem Gehäuse. Vorteil es gibt keine externen Kältemittelleitungen die ein Fachmann anschließen muß. Nachteil ist wie du erkannt hast das Wasserleitungen von außen ins Haus geführt werden müssen. Diese Leitungen sollten natürlich sehr gut isoliert werden. Um wenig Energie zu verlieren und um sie bei Stromausfällen vor dem einfrieren zu schützen. GRuß Tobias
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01.07.2015 14:36:17 |
Ja, so um die 10% der energie werden biem Pelletkessel durch den Schornstein gehen, die bei der WP zur Verfügung stehen. Ich denke ab einer JAZ von knapp über 3 wird die WP den Pelletkessel auch kostenmässig schlagen. Um die Vorlauftemperatur zu senken würde ich das Haus nochmal gedanklich durchgehen: gibt es noch möglichkeiten durch Dämmung den Heizenergiebedarf dauerhaft zu senken? Das senkt die Vorlauftemperatur gleich mit, und wirkt somit beid er WP gleich doppelt als Energieersparnis - weniger Enregie, die mit höherem Wirkungsgrad bereitgestellt wird. Die andere Möglichkeit wäre den einen oder anderen Heizkörper zu vergrössern, um die Vorlauftemperatur zu senken. Der Kaminofen wird sicher für die Psychologie als Rückfallebene gut sein. Ich denke der Panasonic Monoblock könnte bei genauer Rechnung fast genau reichen. Ist bekannt wann der Pelletofen wie lange läuft im Winter? ( Heizlastberechnung wäre natürlich viel besser und bringt auch Input für die möglichen Dämmaktionen)
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01.07.2015 16:48:49 |
Hallo, nicht alle Häuser sind Wärmepumpentauglich. Das Temperaturdelta zwischen Quelle und VLT muss möglichst gering sein, zudem darf das Haus nicht zu schnell auskühlen, da man idealerweise mit der Wärmepumpe ständig Heizenergie nachschiebt und sie somit möglichst klein dimensioniert. Wenn ihr aber bei -16° schon 40-45° VLT braucht, wird das ganze schnell ineffizient, denn auch bei -5°C bist du bei 35-40° VLT und mehr. Das Delta wäre zu groß. Möglichkeiten zur Abhilfe: 1. Haus mehr dämmen, um auch mit Heizkörpern auf eine geringere VLT zu kommen 2. Flächenheizung einbauen, beispielsweise eine Wandheizung3. beides zusammen Desto geringer das Delta wird, desto mehr lohnt sich eine WP. Ideal ist eine tiefenbohrung mit einer sehr guten Fußbodenheizung, sodass JAZ mit 5 und mehr möglich sind, auch im tiefsten Winter. eine LWP hingegen bleibt die nächsten 20-30 Jahre bezahlbar, wenn der Wärmebedarf entsprechend klein ist. Bei einer JAZ von 3 und den angedachten 15.000kwh reden wir aktuell von 1.100€ Heizkosten, in 10 Jahren sind es 1.450€, in 20 Jahren 1.930€, in 30 Jahren dann 2.600€. Das alles bei nur 3% Steigerung. Mir wäre das zuviel, gerade wo in der Rente das Geld nicht mehr ganz so locker sitzt. Zumal eine Heizung, egal ob WP oder Pellets "verbraucht" wird, d.h. nach einigen Jahren oder Jahrzehnten ist ein Austausch notwendig. Ändert man das Setting (Dämmung und Flächen-/Wandheizung), sodass das Haus mit 10.000kwh hinkommt und die JAZ durch das geringere Delta auf 4 steigt, sind es jetzt rund 600€ Heizkosten und nach 30 Jahren 1400€. Beides ist erreichbar, und dann reicht die kleine Panasonic allemal. Viele Grüße cSharp
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02.07.2015 08:37:20 |
Also ich denke dass ich in Richtung niedriger VL- Temperatur schon noch einiges optimieren kann. Die HK sind relativ großzügig ausgelegt, Volumenstrom kann erhöht werden (ist aktuell an der Pumpe runter geregelt). Bisher hat mir die etwas höhere VL-Temperatur nicht weh getan, darum hatte ich die auch nicht so im Fokus. Die MDC05F3E5 kann ja auch Kühlen wenn ich das richtig gesehen habe. Also müsste das Teil nicht von März bis Oktober still stehen, sondern könnte im Hochsommer an ein paar heißen Tagen auch die Raumtemperatur senken. Allerdings habe ich da bei einer kurzen Recherche nur Kaltwasser-Kühlregister gefunden, welche 500,- aufwärts kosten. Gibt es da günstigere Alternativen? Mein Gedanke war eben die WP über ein 3-Wegeventil an Puffer und Kühlregister anzuschließen und dann einfach von Hand zwischen "Sommer- und Winterbetrieb" zu wechseln. Oder habe ich da nen Denkfehler drin und es gibt elegantere Lösungen? (Bei Kühlung über die HK hätte ich ja wieder Probleme mit der Solarthermie und der Frischwasserstation). Was für mich einen wenig faden Beigeschmack hat, ist der Betrieb mit Wasser, aber die Alternativen dazu wären ja nur, Splitgerät nehmen, oder Betrieb mit Frostschutz (was aber einen zusätzlichen Wärmetauscher und eine weitere Pumpe erforderlich macht). Hat die MDC05F3E5 eine integrierte Frostschutz-Funktion (über Heizstab o.ä.?) Wenn ich das richtig gesehen habe, gibt es ja für die WP eine Förderung von der Bafa in Höhe von 1300,-. Kann mir jemand sagen, ob es die auch gibt, wenn für das Haus bereits (vor über 5 Jahren) Pelletheizung und Solarthermie gefördert wurde durch die Bafa? Also sozusagen die Förderung "Heizen mit regenerativen Energien" wurde schon "Verbraucht". Woran liegt es eigentlich, dass man relativ wenig Angebote zu der MDC05F3E5 im Internet findet? Wird das Gerät nur über den Fachhandel/Handwerk vertrieben?
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02.07.2015 08:52:09 |
Zitat von PvsWP  Was für mich einen wenig faden Beigeschmack hat, ist der Betrieb mit Wasser, aber die Alternativen dazu wären ja nur, Splitgerät nehmen, oder Betrieb mit Frostschutz (was aber einen zusätzlichen Wärmetauscher und eine weitere Pumpe erforderlich macht). Hat die MDC05F3E5 eine integrierte Frostschutz-Funktion (über Heizstab o.ä.?) quote] Hi, wenn der Strom ausfällt bringt dir ein Heizstab auch nix mehr ;) Ansonsten arbeitet die Anlage bei Frost ja laufend. Gruß Tobias
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02.07.2015 09:16:36 |
Hi, Wie lange glaubst du das euere Pelletheizung noch läuft? vielleicht ist für euch sowas wie ein Hausmeisterservice günstiger der sich um euere Pelletheizung kümmert. VG Jürgen
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02.07.2015 10:37:47 |
@PvsWP: nun, dem Eingefrierrisiko kann man durch gute Dämmung begegnen. Denn die Rohre kommen ja aus einem Bereich wo es deutlich wärmer ist als 0° (Haus, oder bei langen Rohren Erdreich in wenigstens 1m Tiefe), und sollten so gut gedämmt sein, dass der Wärmetransport längs zum Rohr (inkl. Konvektion) stärker ist als der Wärmeverlust durch die Dämmung bei >0° Wassertemperatur. Das lässt sich mit 10cm Dämmung und mehr durchaus erreichen. Nur sparen darf man an der stelle nicht. Wenn es dann auch im haus Frost hat, sind die Zuleitungen der Wärmepumpe das kleinere Problem :) Sprich das Risiko des Einfrierens ist ein Risiko das beachtet werden muss, dem aber mit Dämmung begegnet werden kann. Man müsste sehen ob man während des Kühlens den Warmwasserspeicher abklemmen kann, bzw. während des Warmwassermachens den Heizungsstrang, durch entsprechende Magnetventile / Motorgetriebene 3-Wege Ventile. Eigentlich müsste so ein steuersignal vorhanden sein. kann hierzu jemand etwas sagen?
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| | Zeit:
02.07.2015 10:53:00 |
Zitat von HFrik  @PvsWP: nun, dem Eingefrierrisiko kann man durch gute Dämmung begegnen. Denn die Rohre kommen ja aus einem Bereich wo es deutlich wärmer ist als 0° (Haus, oder bei langen Rohren Erdreich in wenigstens 1m Tiefe), und sollten so gut gedämmt sein, dass der Wärmetransport längs zum Rohr (inkl.[...] Das wage ich zu bezweifeln das man es Eingefrierrisiko durch Dämmung lösen kann! Du kannst da vielleicht einen Tag rausschinden aber eine betriebsichere Lösung ist das bestimmt nicht.
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| | Zeit:
02.07.2015 12:01:08 |
Zitat von HFrik  Eigentlich müsste so ein steuersignal vorhanden sein. kann hierzu jemand etwas sagen? Meinst du jetzt bei dem 5kW Pana Block? Ja, da ist das vorhanden.
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02.07.2015 12:16:48 |
@kub0815 naja laufen würde die aktuelle Pelletanlage wohl noch einige Jahre, es sind da eher die äußeren Umstände (Montageort, benötigtes neues Pelletlager uvm.) die momentan dagegen sprechen. Günstiger als aktuell werde ich wohl auch künftig nicht heizen können, das ist mir klar. Umgebaut, also komplett neuer Standort müsste sowieso werden. Auch wenn es jetzt die Rolle rückwärts ist, aber ggf. gibt es doch ne Möglichkeit für Erdsonden mit Tiefenbohrung. Das Einfache ist manchmal so nahe... (Sonden kommen einfach auf die andere Seite des Hauses und die Bohrung kann direkt in /neben der Garageneinfahrt erfolgen). Nun wären da ja dann wohl komplett andere Systeme (als z.B. die vorgenannte Panasonic) erforderlich. Was wären da so geeignete Kandidaten für meine Zwecke (Anschluss an Puffer und ggf. im Sommer Kühlmöglichkeit)? Wegen der eigentlichen Bohrung habe ich kurz mal recherchiert und so als Richtwert 50-80,-/m Bohrung gefunden, Also Kosten Sonde ca. 8-10000,-€ sehe ich das richtig? Wie hoch wären die Kosten für das Gerät ca.? Eigeninstallation fällt bei sowas wohl auch eher flach? Das wären wohl schon eher die 3-5fachen Kosten als bei der Panasonic Luft-WP... wie sieht es bei der Sonden-WP mit der Förderung aus und was müsste ich hier für den elektrischen Verbrauch ungefähr rechnen?
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02.07.2015 15:16:54 |
Wenn nun die Erschließung von Erdwärme u. U. doch auf dem Grundstück möglich wäre, würde ich persönlich definitiv zuerst alles bzgl. pro Grundwasser checken lassen ... zwei "kleine" Brunnenbohrungen könnten kostentechnisch günstiger und bei ca. +10 Grad Quellentemperatur zudem auch effektiver mit WWWP sein, als SWWP mit einer Tiefenbohrung. Die Nibe F1155 mit modulierender Heizleistung von 1,5 bis 6 kW könnte eventuell passen ... aber Heizlast sollte vorher natürlich nach DIN EN 12831 gerechnet werden! Falls WWWP ginge, wäre m. M. n. mit BAFA-Förderung von 4.000€ zu rechnen ... bei SWWP und Bohrung dann 4.500€ ... plus zusätzlich 500€ bei beiden Techniken für einen Puffer ... wie der hydraulisch eingebunden würde ... erstmal unwichtig! PS: Z.b. @laolamia sogar volle Förderung bei Erneuerung (Austausch) der Wärmepumpe gegeben ... dann sollte die vorhandene geförderte ST kein Problem darstellen.
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02.07.2015 17:58:38 |
Problem ist nur, dass GW-WP genehmigt werden müssen und hier oft ein Sachverständigengutachten für die Brunnen gefordert wird. Die entsprechenden Brunnen kosten dann schnell mal über 10k €.
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02.07.2015 20:49:21 |
Wieviel Platz hast du denn für einen Erdkollektor? Für einen Spitzenlastgrabenkollektor braucht man, bei einigermaßem gutem Boden, nicht mehr als 30-40m² Graben bei deinen 15k kwh/a. Dazu ein Graswurzelkollektor und man hat ebenbürtige, wenn nicht bessere Soletemperaturen als mit einem normalem Grabenkollektor je nach NormAT. Die Quelle dürfte in Eigenleistung um die 2000€ kosten. + schöne 8kw Solewp für ca. 6000€ die dann AZ von 4,5-5 leisten wird. Dazu 4500€ Förderung einsacken :) Hättest dann Heizkosten um die 600€/a und das ganze ist fast wartungsfrei.
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