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OldBo
13.07.2017
Konvektoren bestehen aus waagerecht liegende Heizrohren, auf denen Lamellen zur Vergrößerung der wärmeabgebenden Fläche aufgezogen sind. In der Praxis haben sich aufgrund des besseren Strömungsverhalten des Wassers und der Luft ovale Rohre durchgesetzt.
Konvektorbauarten
 Konvektorbauarten
Quelle: Bosy
Unterflurkonvektor
 Unterflurkonvektor
Quelle: Kampmann GmbH
Kaltluftabschirmung
 Kaltluftabschirmung
Quelle: Zehnder Heizkörper AG
Konvektor
 Konvektor
Quelle: Kampmann GmbH
Konvektor-Heizkörper
 Konvektor-Heizkörper
Quelle: Kampmann GmbH
Niedertemperatur-Konvektor
 Niedertemperatur-Konvektor
Quelle: Kampmann GmbH
Konvektoren bestehen aus waagerecht liegende Heizrohren, auf denen Lamellen zur Vergrößerung der wärmeabgebenden Fläche aufgezogen sind. In der Praxis haben sich aufgrund des besseren Strömungsverhalten des Wassers und der Luft ovale Rohre durchgesetzt.

Die Heizrohre mit den Lamellen befinden sich in einem Schacht. Je höher der Schacht ist, desto stärker ist die Kaminwirkung und somit die Wärmeabgabe. Der Schacht ist bei Fertigkonvektoren aus Blech und fest mit den Heizrohren verbunden. Der Schacht kann aber auch durch eine Nische mit einer vorgehängten Verkleidung gebildet werden. In Räumen mit Fußbodenheizung und bodentiefen Fenstern werden hauptsächlich Unterflurkonvektoren eingesetzt. Konvektoren geben die Wärme fast ausschließlich als Warmluft (Konvektion) ab.

Der Unterflureinbau von Konvektoren mit natürlicher Konvektion sind mit Roll-Rosten abgedeckt und eignen sich als alleinige Raumbeheizung oder nur als Kaltluftabschirmung vor kalten Außenflächen (Außenwand + Fenster, bodengleiche Fenster). Diese Heizkörper sind auch im Niedertemperaturbereich einzusetzen.

Die Unterflurschächte sind aus verzinktem Stahlblech gefertigt. Für die Montage der Konvektoren in bauseitig ausgeführten Schächten ist das notwendige Zubehör einzusetzen.
Die Anlage des Schachts sollte nach Möglichkeit auf der kompletten Länge der Fensterfront erfolgen, um eine vollständige Kaltluftabschirmung zu erreichen. Das Leistungsmaximum eines Unterflurkonvektors liegt bei einer Schachttiefe von ca. 600 mm. Auch aus Montage- und Wartungs-/Reinigungsgründen sollte der Schacht nicht wesentlich tiefer ausgeführt werden.


Konvektoren eignen sich besonders für den verkleideten Einbau, denn die Verkleidung ist Bestandteil des erforderlichen Auftriebsschachtes. Ein Konvektor gibt fast ausschließlich durch Konvektion ab. Die Auftriebsströmung kann durch die Ausbildung eines Auftriebsschachts über dem Konvektor beeinflusst werden. Die wirksame Auftriebsschachthöhe ist auschlaggebend für die Luftmenge, die durch den Konvektor strömt und damit für die abgegebene Wärmeleistung.
Damit der Konvektor seine angegebene Leistung abgeben kann, muss der Auftriebsschacht allseitig anliegend sein. Größere Luftspalte zwischen dem Kalt- und Warmluftstrom führen zu Minderleistung durch „Falschluft“.
Konvektoren benötigen für eine optimale Funktion ausreichend groß dimensionierte Öffnungen für Lufteintritt und Luftaustritt. Das Maß für Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen ist, abhängig von Konvektorbautiefe und Verkleidungshöhe, entsprechend groß vorzusehen.


Für den nachträglichen Einbau oder wenn kein Unterflurkonvektor eingebaut werden kann, gibt es den Konvektor-Heizkörper. Dieser wird hauptsächlich vor großen bodengleichen Fensterflächen eingesetzt, z. B. in Ausstellungsräumen oder Eingangshallen.


Der Niedertemperatur-Konvektor ist ein Niedertemperatur-Heizkörper mit Ventilatorunterstützung und speziell für den Einsatz in Nieder- und Tieftemperatur-Heizsystemen, z. B. bei Wärmepumpen, konzipiert. Er hat einen Wärmetauscher aus Kupfer/Aluminium mit gewellten Lamellen. Ein energiesparender, geräuscharmer EC-Motor mit Stufenschaltung zur Schnellaufheizung unterstützt die Wärmeabgabe bei den niedrigen Temperaturen. Das Gerät kann auch für einen kondensatfreien Kühlbetrieb eingesetzt werden.
Heizen-Kühlen-Lüften
Katherm HK - Heizen + Kühlen + LüftenEC-Querstromventilator-Konvektion zum Heizen oder Kühlen
 Katherm HK - Heizen + Kühlen + LüftenEC-Querstromventilator-Konvektion zum Heizen oder Kühlen
Quelle: Kampmann GmbH
Zunehmend wünschen die Bewohner bzw. Raumbenutzer in Gebäuden mit hohem Glasflächenanteilan eine Raumklimatisierung. Eine bedarfsgerechte Zuführung von gefilterter, beheizter oder gekühlter Umluft ist z. B. mit einem Katherm HK (Bodenkanal zum Heizen oder Kühlen) möglich. Durch einen energieeffizienten EC-Querstromventilator mit geräuschoptimierter Kommutierungselektronik wird ein höherer Wirkungsgrad erzielt, der zu einer Energieeinsparung von bis zu 60 % gegenüber herkömmlichen Ventilatoren führt. Strömungsoptimierte Walzenlaufräder (Querstromventilator) sorgen für Laufruhe und garantieren eine optimale Durchströmung des Konvektors auf der ganzen Länge. EC-Ventilatoren können auch bei geringen Luftleistungen mit intelligenter, integrierter Leistungselektronik stufenlos in einem niedrigen Drehzahlbereich bedarfsgerecht und somit energieeffizient betrieben werden. Niedrige Drehzahlen wirken sich in Einsatzbereichen, wie z. B. Büros, positiv auf die Geräuschentwicklung aus, die weit unter der Hörschwelle bzw. dem üblichen Messbereich ist. Katherm HK gibt es mit ab Werk integrierter Regelungsausstattung KaControl. Mit dem Raumbediengerät KaController können bis zu sechs Geräte in einer Gruppe autark betrieben werden. Über optionale Schnittstellen können die Einheiten in übergeordnete Automationssysteme wie KNX, Modbus oder LON eingebunden werden. Wenn die komplette Steuerung bauseits umgesetzt werden soll, gibt es eine Regelungvariante mit einer 0-10V-Ventilator- Ansteuerung.
Bodenkanalheizung mit Quellluftsystem
Katherm QL Heizen + Lüften - Bodenkanalheizung mit Quellluftsystem
 Katherm QL Heizen + Lüften - Bodenkanalheizung mit Quellluftsystem
Quelle: Kampmann GmbH
Oft wird die Zuluft einer kontrollierten Wohnungslüftung als zu kalt empfunden, andere Nutzer möchten über die Zuluft die Räume beheizen. Die Katherm QL-Technik versorgt Räume effektiv und gleichmäßig mit Wärme und Zuluft. Ein Hochleistungskonvektor schirmt auch einfallende Kaltluft wirksam ab. Quellluftauslässe sorgen für eine turbulenzarme Raumlüftung und ermöglichen die Zuführung von Zuluft über großflächige Luftauslässe im Boden. Dabei kann die Austrittsgeschwindigkeit und -temperatur sehr gering gehalten werden.

Quellluft wird im Kühlbetrieb mit 2 bis 4 K unter Raumtemperatur der Quelllufteinheit zugeführt und mit einer Luftgesschwindigkeit von weit unter 0,3 m/s eingeblasen. Alle Versorgungsleitungen können in Doppelböden (ab 140 mm Aufbauhöhe) untergebracht werden oder werden aus dem darunterliegenden Geschoss herangeführt. Die Höhe des Systems läßt sich dem Fußbodenaufbau anpassen.

Die Luftein- und Auslässe sind so angeordnet, dass die Warmluft aus einem Hochleistungskonvektor und auch die kältere Luft aus dem Quellluftauslass kontrolliert und gezielt ausströmen und dadurch für thermische Behaglichkeit sorgen.
Die aufbereitete kühle Luft tritt aus dem Bodenkanal in den Raum ein und verteilt sich als stabile Schicht im Fußbodenbereich. Aus diesem "Kaltluftsee" steigt die frische Luft durch den natürlichen thermischen Auftrieb schwerpunktmäßig an Wärmequellen wie Personen oder elektrischen Geräten auf. Es entsteht ein turbulenzarmer Luftaustausch. Die Versorgung mit angenehmer, gekühlter Luft ist gesichert. Die Austrittsgeschwindigkeiten und -temperaturen können dabei sehr niedrig gehalten werden. Gleichzeitig wird Raumluft durch den Konvektor geleitet und erwärmt. Die austretende Warmluft vermischt sich mit der an der Fensterfläche vorhandenen Kaltluft. Dadurch wird ein Temperaturabfall am Fenster verhindert.

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tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
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