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Autoren
OldBo
09.11.2013
Mineralfaserdämmstoffe (Glaswolle, Steinwolle, Schlackenwolle) enthalten ca. 90 % künstliche Mineralfasern, Kunstharz (Harnstoff, Phenol, Formaldehyd), Mineralöl und weitere Zusätze (Zement, Magnesium).
Mineralfaserdämmstoffe
 Mineralfaserdämmstoffe
Quelle: Bosy
Glaswolle
 Glaswolle
Quelle: Knauf Insulation GmbH
Steinwolle - Schrägdach-Dämmplatte
 Steinwolle - Schrägdach-Dämmplatte
Quelle: Knauf Insulation GmbH
Starre Dämmplatte auf Schlackenwolle-Basis und Halbstarre Schlackenwolle-Steinwolle-Dämmplatte
 Starre Dämmplatte auf Schlackenwolle-Basis und Halbstarre Schlackenwolle-Steinwolle-Dämmplatte
Quelle: Thermafiber, Inc.
Mineralfaserdämmstoffe (Glaswolle, Steinwolle, Schlackenwolle) enthalten ca. 90 % künstliche Mineralfasern, Kunstharz (Harnstoff, Phenol, Formaldehyd), Mineralöl und weitere Zusätze (Zement, Magnesium). Sie sind die am häufigsten eingesetzten Dämmstoffe für die Dach-, Zwischenständer- und Kerndämmung. Auch die meisten Wärmedämm-Verbundysteme (WDVS) bestehen aus Mineralfasern.

Die unterschiedlichen Herstellungsverfahren sowie die unterschiedlichsten Rohstoffe und Zusatzstoffe ergeben eine umfangreiche Produktpalette für verschiedenen Einsatzgebiete. Durch das Schmelzen der mineralischen Ausgangsmaterialien und dem folgenden Zerblasen, Zentrifugieren oder Düsenziehen werden die künstlichen Mineralfasern hergestellt.   Glaswolle wird aus Glasrohstoffe (Quarzsand) und Altglas hergestellt. Steinwolle besteht aus Basalt-, Feldspat-, Dolomit- und Diabas-Gestein. Schlackenwolle wird aus der Schlacke, die bei Hochofen-Verbrennungsprozessen entsteht, hergestellt.

Der Mineralfaserdämmstoff ist gegen Schimmel, Fäulnis und Ungeziefer beständig. Er wird aufgrund seiner hohen Temperaturbeständigkeit (Glaswolle [ca. 700 °C], Steinwolle [ca. 1000 °C]) nicht nur als Dämmstoff, sondern auch als Brandschutz bei Abschottungen (z. B. Leitungsdurchführungen) bzw. von nicht feuerwiderstandsfähigen Tragwerken (Holz- oder Stahltragwerke) eingesetzt.

Bei der Herstellung von Mineralwolle muss viel Energie eingesetzt werden. Der Primärenergiegehalt von Glaswolle beträgt 250 - 500 kWh/m3 bzw. von Steinwolle 150 - 400 kWh/m3, aber im Vergleich zu Polystyrolpartikelschaum (EPS > 200 - 760 kWh/m3) oder Polystyrolextruderschaum (XPS > 450 - 1000 kWh/m3), ist das erheblich weniger.

Nach den Einsatzgebieten gibt es verschiedene Lieferformen:
Lamellmatten mit versteppter Aluminiumfolie kaschiert (Rohr- und Lüftungskanaldämmung)
- Halbschalen (Rohr- und Armaturendämmung)
- Mineralwolleflocken (Einblasdämmung zur Verfüllung von Hohlräumen und Hohlschichten)
- Lose gerupfte Mineralfaser oder Verschnitt (Ausstopfen von Hohlräumen)
- Mineralwollfilzmatten kaschiert mit Bitumenpappe oder mit versteppter Alufolie (Feuchtebereich)
- Mineralwollfilzmatten kunstharzgebunden
- Mineralwollvlies zwischen bituminösen Dichtungs- und Dachbahnen
- Mineralwollematten auf verzinktem oder Edelstahl-Drahtgeflecht versteppt
- Steife und halbsteife Mineralwollematten (Zwischensparrendämmung z. B. in einem Kaltdach)
- Mineralwollfilzplatten mit Vliesbeschichtung
- Mineralwollfilzlamellen mit mineralhaltiger Farbe beschichtet (bessere Haftung zum Auftragen von Putz)

Im Gegensatz zu den vor 1998 hergestellten und eingbauten Mineralfaserdämstoffen, hier hauptsächlich Glaswolle, sind die heute eingebauten mineralischen Dämmstoffe nicht mehr als krebsverdächtig eingestuft. Seit 1998 sind in Deutschland nur noch Mineralfaserdämmstoffe zugelassen, die nicht krebsverdächtig sind (Biolöslickeit, KI 40).

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meStefan schrieb: Raum- Thermostate sind hoch gedreht? Dann den Stellmotor runter machen und schauen, ob es dann warm wird (Stellmotor runter = Ventil auf). Läuft Dein Heizgerät überhaupt? Ist der Anlagendruck mind....
Peter_Kle schrieb: 1. Für die maximale Leistung ist die Sonneneinstrahlung wichtig. Nur Sonne und 30 Grad heben die Sonneneinstrahlung nicht auf Sommerniveau oder Cremer du dich jetzt noch ein ??? 2. Temperaturen sind...
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