| | | | Zeit:
13.07.2006 17:23:30 |
Ich mache mir gerade Gedanken über eine solare Brauchwassererwärmung als Zusatz zur bestehenden Ölheizung im Sommer. Um einige Tage sonnenlose Tage zu überbrücken würde ich einen entsprechenden Pufferspeicher mit verwenden. Dies funktioniert - kein Problem. Nun meine Frage: Kann ich die an sonnigen Wintertagen gesammelte Solarwärme die ich ja auch im Pufferspeicher gesammelt habe auch zur Heizungsunterstützung mit verwenden? Beispiel: Erforderliche Heizvorlauftemperatur 60 Grad ( Heizkörperheizung) . Temperatur im Pufferspeicher nur 40 Grad. Die Rücklauftemperatur ist 50 Grad. Da heize ich doch mit der Rücklauftemperatur den Solarspeicher noch hoch. Wie kann man also die Wärmeenergie des kälteren Speichers in den höhertemperierten Heizkreis einbringen? |
Verfasser: Eric Heiligenstein | Zeit:
13.07.2006 17:31:19 |
Hallo lfx, darüber machen sich viele Leute Gedanken. Es wird nämlich oft verschwiegen das aufgrund dieses Mechanismus auch große Kollektoranlagen fast das ganze Winterhalbjahr nix bringen. Selbst viele Simulationsprogramme gaukeln im Winter noch eine gewisse Leistung vor und rechnen die mit den qm Kollektorfläche hoch. Bringt aber alles nix weil das Temperaturniveau nicht hoch genug ist - auch bei 200 qm Fläche und insgesamt viel Leistung. Also genau richtig beobachtet. Wir sind zu dem Schluß gekommen das man diese Energie einer Wärmepumpe zuführen sollte. Das führt aber wieder zu weiteren Fragestellungen. Unsere - sehr neue - Lösung wird hier manchmal heiß diskutiert ! Schau mal unter www.supersolar.de Gruß Eric
|
| | Zeit:
13.07.2006 17:36:39 |
... hmm kann es sein das hier Frage und Antwort vom selben Autor sind?
Es lebe die Werbung, was währen wir ohne Sie! |
| | Zeit:
13.07.2006 17:38:56 |
Pst, Herr Heiligenstein, es kommt immer auf die Auslegung der Anlage an, man kann das ganze auch so bauen das niedrige Temperaturen genutzt werden. Übrigens, bei 60 °C Vorlauftemperatur wollen Sie doch nicht ernsthaft eine Wärmepumpe zum Einsatz bringen. Grüße Alex
|
| | Zeit:
13.07.2006 18:46:54 |
Das heißt für mich daß ich nur eine reine Brauchwasserunterstützung realisieren kann und darauf achten muß daß die Auslegung optimal dem Kosten-Nutzenverhältnis entsprechen sollte. Es fehlt also - mit den Worten eines Elektrotechnikers gesprochen - es fehlt ein effektiver und einfacher Wärmeenergietransformator. Dann hat aber die intelligente Menschheit bis heute gepennt. Zum Mars fliegen geht einfacher ...
|
Verfasser: Frank Jackenkroll | Zeit:
13.07.2006 19:14:48 |
@ lfx Es fehlt dir an der Flächenheizung ! Wenn du Temperaturen bis herunter auf 25 Grad sinnvoll nutzen könntest wäre da schon etwas zu machen. Und wenn du ein Zimmer renovierst sind sehr einfach schnell ein paar m² Wandheizung oder auch ne Deckenheizung nachinstalliert. Mit so einer Heizung kannst du dann auch die bescheidenen Erträge nutzen die auf niederem Temperaturniveau anfallen. Und wenn man sich überlegt das man für 500 Euro auch einen Raum mit so einer Heizung nachrüsten kann, dann sollte man ünerlegen ob nicht besser zwei m² Kollektor eigespart werden, dafür aber die anfallenden Erträge im Niedertemperaturbereich nutzbar gemacht werden sollten. Bei meiner anstehenden Haustechnikerneuerung werde ich von Beginn an alle Komponenten der Solaranlage auf eben diesen Betriebspunkt auslegen. Das Warmwasser im Sommer ist doch nicht das Problem, das schafft man immer wenn nicht nur Mist gebaut wurde. Wichtiger ist Kollektor, Speicher, Regelung und Heizflächen der Heizperiode gemäß zu planen. Eine Wärmequelle mit höheren Temperaturen für die Warmwasserbereitung in der Heizperiode ist in beinahe allen Fällen ohnehin vorhanden, wenn nicht gibt es die Möglichkeit gezielt nachzuwärmen. Selbst das Brauchwasser von 25 auf 45 Grad mittels eines Durchlauferhitzers zu erwärmen während der Heizperiode ist okönomisch wie ökologisch sinnvoll, wenn keine entsprechende Heizung vorhanden wäre. Mit feundlichen Grüßen Frank
|
| | Zeit:
13.07.2006 19:45:37 |
Ich weiß schon daß ich mit der fehlenden Flächenheizung einen Fehler gemacht habe. Aber 1987 war auch da die Technik noch nicht so ausgereift wie heute. Vermutlich hätte ich dann Probleme mit dem Material und wäre schon am herausreißen. So gesehen habe ich zwar auch nichts optimales aber bis jetzt meine Ruhe gehabt. Aber den Estrich jetzt deswegen rausschlagen - nein - da macht meine Regierung nicht mit. Außerdem wäre das von den Gesamtkosten her dann überhaupt nicht mehr rentabel. Ja, das kalte Brauchwasser im Winter vorzuwärmen mit einem Durchlauferhitzer das wäre noch eine gute Idee. Gruß lfx |
Verfasser: Frank Jackenkroll | Zeit:
13.07.2006 20:46:36 |
@ lfx Ist mir schon klar das im Bestand nicht so einfach eine FBH nachzurüsten ist. Darum habe ich sie dir auch nicht empfohlen, sondern eben eine Wandheizung in erster Linie und alternativ die Deckenheizung. Beides lässt sich recht problemlos auch im Nachgang sinnvoll einbauen und nutzt die Niedertemperatur ebenso wie die FBH. Die Wandheizung ist preiswerter. Und eben im Rahmen von üblichen Renovierungsarbeiten ohne zu großen Aufwand realisierbar. Im übrigen geht es nicht darum im Winter das Brauchwasser mittes eines Durchlauferhitzers vorzuwärmen, es geht darum lediglich solar vorzuwärmen :-)) Mit freundlichen Grüßen Frank
|
Verfasser: Energiesparer51 | Zeit:
14.07.2006 08:47:48 |
eine Umschaltung eines Bypasses braucht man auf jeden Fall, den man kann den Rücklauf nur anheben, wenn man höhere Temperaturen hat als den Rücklauf. Das Erwärmen des Speicherinhalts über den Rücklauf wäre in der Tat kontraproduktiv. Ob die 50 Grad Rücklauf nicht leicht zu senken sind, wäre noch zu prüfen. Abgleich, Pumpenleistung.... Auch nachts kann bei niedriger Vorlauftemperatur die Solarernte wunderbar verheizt werden. Außerdem muss die Solaranlage so konzipiert sein, dass das erreichte wertvolle Temperaturniveau auch genutzt werden kann und nicht beispielsweise durch Vermischung mit kühlerem Wasser unbrauchbar wird. Meine Anlage läuft in Übergangszeiten bei etwa 40 °C zur Rücklaufanhebung.
|
| | Zeit:
14.07.2006 09:08:22 |
Dieses Diagramm sollte jeder mal genau ansehen... (nur so fürs grundlegende Verständnis der solaren Möglichkeiten in Deutschland) http://www.umweltheizung.de/images/TABheizung2.jpg
|
| | Zeit:
14.07.2006 10:19:15 |
So wie ich das jetzt auf Grund eifrigen Stöberns im Internet zu diesem Thema erkannt habe ist für mich der Einsatz eines geeigneten ( schichtgeladenen ?) Speichers die richtige Möglichkeit Aufwand und Nutzen zu optimieren. Da für mich die Brauchwassererwärmung im Sommer im Mittelpunkt steht werde ich den Speicher also so wählen daß er einige Tage abpuffert. Im Winter kann er die wesentlich geringere " Wärmeernte" mit aufnehmen und als Grundenergiesockel weiterverwerten. Weiters werde ich meine Heizkörper überprüfen lassen inwieweit sie für einen mittleren Temperaturbetrieb ( 45/60 Grad -Betrieb) geeignet sind und eventuell anpassen lassen. Da siehts bei mir vermutlich gar nicht so schlecht aus. Der Heizi ist schon bestellt. Wenn in einigen Jahren dann mein NT-Kessel zu erneuern ist kann ich dann mit der neuesten effektivsten Technik den Grundwärmeerzeuger nachrüsten. Der Aufwand ist dann begrenzt. In einem bin ich mir jedenfalls klar: Ein Null- Energiehaus werde ich nie haben. Also gilt es die kostenintensive Grundlast zu minimieren. |
| | Zeit:
14.07.2006 10:56:48 |
Solare Heizungsunterstützung in den Monaten Dezember/Januar im Altbau ist Unsinn. Da hilft auch keine Flächenheizung. In der Zeit kommt fast nichts von der Sonne, und ein paar Prozentpunkte mehr oder weniger von "fast nichts" sind völlig egal. Effektiv wird die Heizungsunterstützung in den Übergangszeiten, wenn es deutliche mehr solares Angebot gibt, aber trotzdem noch geheizt werden muss. Da dürfte dann auch bei die die Rücklauftemperatur deutlich unter 50 Grad liegen. Ob es sich dann lohnt, kommt auch auf den Standort an. Hervorragend geeignet sind Standorte in den Alpen mit Traumwetter, aber Frost von Oktober bis Juni, ungeeignet sind z.B. Nebellöcher im warmen Rheinland. Da macht dann aber auch eine Warmwasseranlage keinen richtigen Spass. Ach ja, um die Grundlast zu minimiere, hilft nur Dämmen, Dämmen, Dämmen. Eine reine WW-Solaranlage ist da der völlig falsche Ansatz. Oliver
|
| | Zeit:
14.07.2006 11:08:51 |
Ich mach mir auch Gedanken über solare Heizungsunterstützung. Ein paar Anagaben: Vorhanden Holvergaserkssel 30kW 2200 l Pufferspeicher mit eingebautem Solartauscher Frischwasserstation. Rohrinstallation für Solar vorhanden. Es ist also so, dass ich keinen Solarspeicher für Brauchwasser habe, da ja Friwa-Station. Also wenn ich Solar an den Puffer anschließe ist das automatisch Heizungsunterstützung. Ich denke, im Hochsommer ist es kein Problem, den Puffer auf 60-70° zu bekommen als Vorlauf für die Frischwasserstation. Um in der Übergangszeit einen Nutzen zu haben bräuchte ich wohl 12-15qm Röhrenkollektoren. Die Investitionskosten würden ca. 5.000, € betragen. Ich schätze ich könnte 10rm Holz/Jahr einsparen. Wenn ich für einen Raummeter 50€ Kaufpreis ansetze, gespalten und geschnitten, dann rechnet sich die Solaranlage erst in 10 Jahren. Doch soviel kostet mich das Holz noch nichtmal, da es selbst gemacht wird, also rechnet sich die Investition nicht. Oder hat da noch jemand einen anderen Ansatz? Gruß
|
| | Zeit:
14.07.2006 11:25:26 |
@Frank Jackenkroll Physikalisch ist Arbeit das Produkt aus Leistung mal Zeit. Und die brauchst du um das Haus warm zu bekommen. Also brauchst du bei 25°C Wahnsinnsflächen, da bei trüben Tagen auch die Sonne wenig leistet. Und an der Zeit kann keiner etwas ändern. Stimmt doch, Oder? was machst du dann mit der Unmenge an Energie im Sommer? Ich habe meine 19m² Buso-anlage auf fast 70° aufgeständert(ebenerdig).Das hat mir im Januar über 470 kWh gebracht. Da die Sonne im Februar faul war, wo sie eigentlich höher steht warens nur 220 kWh. Sinnvolle Heizungsunterstützung durch Solar ja. Aber nicht Erwartungen ala Solar-Höffi schüren. Für eine Wärmepumpe brauchst du auch viel meter Brunnen. Das geht nun mal nicht mit einem Pinckelstrahl. @ifx Solar ist gut zur Heizungsunterstützung. Flächenheizungen sind notwendig bei einer WP, da diese im Niedrigtemperaturbereich arbeitet. Das Buso-konzept nutzt ja auch die niedrigen Temperaturen. Der Irrtum bei manchen ist eben die Tempertur und nicht die WÄRMEMENGE welche benötigt wird. Wenn keine Leistung da ist, kann auch keine Arbeit erzeugt werden. Ist wie im wahren Leben. Wenn du mehr wisen willst. E-mail reinstellen. Wolle
|
| | Zeit:
14.07.2006 11:27:11 |
@Alle Solarheizer, möchte nochmals den Gedanken von Energiesparer51 aufgreifen. Haben "gewöhnliche" Heizungen tatsächlich Rücklauftemperaturen von ca. 50 Grad? Das kommt mir schon recht viel vor. Das Rücklaufwasser aus den Heizkörpern ist doch viel kälter. Dann kommen die 50 Grad sicher durch die Vermischung in der Heizungszirkulation zustande, oder liege ich da falsch? Was genau läßt sich tun, um diese 50 Grad ohne wesentlichen Komfortverlust abzusenken? Diese Frage betrifft nicht nur Solar- sondern auch Holzheizer, denn auch da geht es darum, den Puffer möglichst gut auszunutzen um die Nachheizintervalle zu verlängern. Hahneko
|
| | Zeit:
14.07.2006 11:30:00 |
Ich würde zustimmen. Wenn man bereits eine sehr günstige Basisheizung hat und versucht diese, durch Solar zu ersetzen, dann bringt das nichts oder wenig. Es setzt aber auch voraus, dass du im Sommer immer mal wieder deinen Holzkessel anwirfst und den Puffer aufwärmst, falls nicht andere Möglichkeiten (DHE) bestehen. In meinem Fall möchte ich die Pelletheizung nicht im Sommer laufen lassen, denn sie wird wg. kurzer Laufzeit nicht sehr effektiv sein, und der Kaminzug wird auch im unteren Bereich liegen und es könnte qualmen. Daher habe ich die 5000 für 10 qm RK investiert, zumal mein Puffer ebenfalls einen Solartauscher bereits hatte. Ich hoffe auch in der Übergangszeit, Februar bis Oktober, den Pelletbrenner herunterfahren zu können. Nächstes Jahr weiss ich mehr. Auf jeden Fall macht es jetzt richtig Spass, nicht mit WW sparen zu müssen, weil der DHE so teuer ist.
|
Verfasser: Energiesparer51 | Zeit:
14.07.2006 11:55:25 |
Es darf im Heizkreis kein Bypass oder Überstömventil vorhanden sein. Es darf kein Heizkörper in gleicher Weise wirken. Deshalb muus ein hydraulicher Abgleich erfolgen, der zu in etwa gleicher Rücklauftemperatur aus allen Einzelheizkörpern führt. Das Eingreifen der Thermostatventile senkt diese noch weiter ab. Damit die Rücklauftemperatur bei anderen Heizkörpern nicht daruch ansteigt, ist eine geregelte Pumpe erforderlich, die dann die Fördermenge bei gleichem Druck zurücknimmt. Der Einbau einer geregelten Energiesparpumpe hat bei mir zur weiteren Absenkung der Rücklauftemepraturen und damit verbesserter solarer Rücklaufanhebung geführt.
|
| | Zeit:
14.07.2006 12:48:24 |
@HarryT diese Grafik ist ok, wenn man sie richtig interpretiert - sie sagt zum einen 'im Sommer hat man Überschuß und im 'echten' Winter reichte es selten mit Solar...' und sie sagt auch aus, daß Dämmung sehr wichtig ist - ansonsten, darf man sie quantitativ nicht überbewerten. Warum? Wenn man der Grafik glauben wollte, könnte man z.B. entnehmen: - mit 6qm Kollektorfläche in einem Niedrigenergiehaus kann man solare Deckung von ca Mitte Mai bis ca Mitte September erreichen - also ca. 4 Monate. - mit 25qm Kollektorfläche in einem Niedrigenergiehaus kann man solare Deckung von ca Anfang März bis ca Ende Oktober erreichen - also ca 7 Monate. Diese 7 Monate HeizkesselAusPeriode lassen sich aber auch mit 11qm Flachkollektoren erreichen - letztes Jahr von 14. März bis 21 November. Dieses Jahr schauen wir mal, denn der Winter ging verhältnismäßig lang... Zumal es Möglichkeiten gibt, die Länge dieser Periode systemtechnisch zu beeinflußen, z.B. durch eine geschickte Wahl des Aufstellwinkels der Kollektoren. Gruß Sascha Wenger
|
| | Zeit:
14.07.2006 13:47:50 |
... Zustimmung. Die Grafik liefert keine quantitative Information, sondern eine qualitative: im Winter geht fast nix mit Solar...
Gerade letzteres ist aber vielen Solareinsteigern offensichtlich nicht bewusst.
Harry
|
| | Zeit:
14.07.2006 14:52:52 |
@Hahneko Ich würde folgendermaßen vorgehen: in der Heizperiode alle Thermostatventile voll auf, nach ein paar Stunden bewaffnet mit einer Pumpenzange(für die Deckel der Rücklaufverschraubungen), einem Eimer und Lappen(manchmal sind die innen nicht mehr ganz dicht), einem passenden Inbus und einem IR-Thermometer(gibts schon ab 30€) durch das Haus stiefeln und jeden Heizkörper, dessen Rücklauf wärmer ist als bei anderen, bissl zudrehen. Das hab ich auch bei meinem FB-verteiler so gemacht. Nächsten Tag das selbe Spiel. Irgendwann kriegt man es einigermaßen ausgeglichen - vorausgesetzt, die HK sind von der Größe einigermaßen angepaßt. Das Ganze ist der hydraulische Abgleich, den Energiesparer51 meint, den sollte man eigentlich bei jeder Heizung machen.
|
| | Zeit:
14.07.2006 15:15:00 |
@Busokunde Hallo Wolle, plane gerade eine Buso-Anlage und suche noch Leute mit "Erfahrung" hier meine mail-URL [email protected]Gruß FrankB
|
| | Zeit:
14.07.2006 15:55:53 |
@Taper, danke für die Erläuterung. Sollte das der HB nicht schon bei der Inbetriebnahme abgeglichen haben? Und dann ist da noch die Sache mit der geregelten Pumpe: Könnte wetten, daß bei mir keine drinnen ist. Das würde dann doch bedeuten, daß bei weitgehend geschlossenen Thermostatventilen das heiße Heizungswasser durch die Zirkulations(Bypaß-)leitung gepumpt wird, und dann ist die Rücklauftemperatur auch wieder fast so hoch wie der Vorlauf? Oder bringe ich etwas durcheinander? Hahneko
|
Verfasser: Frank Jackenkroll | Zeit:
14.07.2006 22:25:38 |
@ Busokunde Ich habe kein Wort davon geschrieben das lfx mit Solar komplett heizen könne ! Du gibt für deine Anlage einen Ertrag von 670 kw für Januar/Februar an. Bei welcher Temperatur ? Unabhängig von der Temperatur gehe ich bei deinen 19 m² Flachkollektor während der Heizperiode, also dem Zeitraum Oktober bis Ende April von, zugegeben nun geschätzten, 3000 kw aus. Warum sollte ich diese 3000 kw nicht über eine Flächenheizung nutzen ? Die Flächenheizung erlaubt auch die Nutzung der niederen Temperaturen ohne Wärmepumpe, stellt im Fall den wir hier diskutieren eine Zusatzheizung dar. Und wo ist das Problem 3000 kw über eine Wandheizung an den Wohnraum abzugeben ? Dafür bracht es nun wirklich keine nennenswerten Flächen, das ist über die Heizperiode ein Klax, da komme ich ja mit weniger als 10 m² hin. Diese 3000 Kw sind aber in vielen Fällen schon mehr als der sinnvolle Ertrag in der Sommerzeit, weil die 4 Hintern im Durchschnittshaus nunmal keinen höheren Warmwasserbedarf haben. Ich bin überzeugt das sich mit nur wenigen Heizflächen im Niedertemperaturbereich die Wirtschaftlichkeit sehr vieler bestehender Anlagen problemlos verdoppel lassen würde. Bei einer Übertemperatur von nur 5 Grad, also im Extremfalle von nur 25 Grad Vorlauf vom Kollektor, habe ich noch immer eine Heizleistung von ca. 75 Watt je m² Wandheizung. Bei 25 Grad Vorlauf liegt die Grenztemperatur in meinen Berechnungen die noch lohnen "geerntet" zu werden. Das habe ich auch zum Ausdruck gebracht. Wie schon gefragt würden mich weiter Daten von dir sehr interessieren, es ist nicht so leicht Aussagen zum Niedertemperaturbereich der Kollektoren zu bekommen, so nenne mir bitte bei welchen Vorlauftemperaturen du deine Erträge erzielt hast. Auch die Daten wärend der gesamten Heizperiode würden mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Frank |
| | Zeit:
15.07.2006 10:58:54 |
@Frank Jackenkroll,
ich habe meine Buso-anlage seit Dez 05. bis ende Mia lag ich so knap an die 3000kwh. hab die genauen Zahlen nicht hier. wir hatten ja in den anderen Wintermonaten relativ wenig Sonne. Habe ach PV-Anlage mit 8,6 kWp laufen. da läßt sich gut feststellen das die Wintermonate ab Febr dieses Jahr schlechter waren. Die temperaturen lagen in den wintermonaten(Jan in der ertagszeit von 10-14 Uhr bis zu 75°C Vorlauf bei außen -10°C. Die Aufständerung bringts. Und damit die leistung. Ich war bei Solar nicht bei der flächenheizung sondern bei der Erzeugung.Lies dir das nochmals durch. Wenn die Sonne schwach scheint brauchst du sehr viel Fläche um Ertrag zu haben.
Wolle
|
Verfasser: Frank Jackenkroll | Zeit:
15.07.2006 11:48:12 |
@ Zufall Ich würde bei meinem Konzept eben nicht eine Vorlauftemperatur von 75 Grad erreichen, sondern die Energie bei wesentlich niederigeren Temperaturen in den Puffer fahren. Warmwasser bekomme ich günstiger über die ohnehin laufende konventionelle Heizung. Im Sommer Solar für das Brauchwasser. In Heizperioden Solar konsequent auf Niedertemperatur fahren. Glaubenskrieg :-))))))))) Versuch macht klug ! Mit freundlichen Grüßen Frank |