Die
Wartung einer thermischen Solaranlage ist durch die
starke thermische Belastung der
Solarflüssigkeit (Solarfluid) und der Bauteile regelmäßig durchzuführen. Grundsätzlich sind hier die Anweisungen der Hersteller zu beachten.
Zusätzlich zu den
Inspektionsarbeiten sind dabei folgende Arbeiten sinnvoll:
Wenn auch der Speicher Bestandteil des
Wartungsvertrages ist, muss eine
Speicherwartung nach Herstellerangaben durchgeführt werden.
Ergeben sich aus der
Wartung bzw.
Inspektion notwendige Arbeiten, sind
sie dem Kunden gesondert anzubieten (z. B. Reinigung der Kollektoren,
Austausch von
Solarflüssigkeit oder
Anode).
Eine
jährliche Inspektion (im Herbst) und alle
3 bis
5 Jahre eine
Wartung halte ich für vertretbar.
Beispiel eines Wartungsprotokolls | |
| Standort der Anlage:
................................................................................................................................................. |
| Jahr der Wartung:
.......................... |
| Sichtkontrolle
der Anlage |
| | Kollektoren
auf starke Verschmutzung und Unversehrtheit kontrolliert | | | Dämmung
der Verrohrung auf Dichtheit und Unversehrtheit kontrolliert | | | Regleranzeigen
und Funktionskontroll-Lampen auf Plausibilität geprüft | |
| Entlüftung |
| | Kontrolle der
Anlage auf Lufteinschlüsse | |
| Druckkontrolle |
| |
| Frostschutzkontrolle |
| |
| Zweijährlich
sind zusätzlich zu überprüfen |
| |
| Alle fünf
Jahre sind zusätzlich zu überprüfen |
| | Widerstandswerte
der Messfühler | |
| Firmenstempel:
..............................
Unterschrift: .......................................... |
| Quelle: BDH |
| Checkliste - Installation, Inbetriebnahme und dauerhafte Funktionssicherheit einer Solaranlage |
| i. O. | nicht i. O. | Bemerkung |
| Kollektoren sturmsicher installiert | | | |
| Solarleitung an Potenzialausgleich angeschlossen | | | |
| Blitzschutzeinrichtung | | | |
| Ausblaseleitung fest am Sicherheitsventil des Solarkreises installiert | | | |
| Auffanggefäß unter Ausblaseleitung (Solarkreis) aufgestellt | | | |
Ausblaseleitung am trinkwasserseitigen Sicherheitsventil installiert und am Abwasser angeschlossen | | | |
| Thermostatisches Mischventil am Warmwasserabgang installiert | | | |
| Solarkreis gespült | | | |
| Solarkreis abgedrückt inkl. Leckkontrolle von Verschraubungen und Löt-/Pressverbindungen | | | |
Dichtigkeit von allen Verbindungsstellen (Stopfbuchsen an Absperrventil und KFE-Hähne) geprüft | | | |
| Anlage mit Solarflüssigkeit gefüllt | | | |
| Mischungsverhältnis geprüft - Verhältnis Wasser:Solarflüssigkeit | | | |
| Frostsicherheit: ________°C | | | |
| Vordruck im Ausdehnungsgefäß (vor Befüllen prüfen)______bar | | | |
| Anlagendruck (kalt)______bar | | | |
| Pumpe, Speicherwärmetauscher und Kollektor entlüftet (Schwerkraftbremse zum Entlüften blockieren) | | | |
| Automatische Entlüfter am Kollektor durch Kugelhahn abgesperrt | | | |
| Schwerkraftbremse in Funktion | | | |
| Warmwasserspeicher trinkwasserseitig entlüftet | | | |
| Temperaturfühler zeigen realistische Werte an | | | |
| Solarpumpe läuft und wälzt um (Volumenstrommesser: _______l/min) | | | |
| Solarkreis und Speicher werden warm | | | |
| Kesselnachheizung startet bei: _________°C | | | |
| Optional: Zirkulationspumpenlaufzeit von ________Uhr bis ________Uhr, | | | |
| thermostatisch geregelt: ja/nein | | | |
Der Anlagenbetreiber wurde wie folgt eingewiesen: | | | |
• Grundfunktionen und Bedienung des Solarreglers inkl. Zirkulationspumpe | | | |
| • Einweisung in Kontrollmöglichkeit der Speicher-Schutzanode | | | |
| • Wartungsintervalle | | | |
| • Aushändigung der Unterlagen evtl. Sonderschaltschema | | | |
| • Ausfüllen der Betriebsanweisung | | | |
Quelle: BDH | | | |