In der Regel wird ein Minihaus (Mikrohaus, Modulhaus und Tinyhaus) dauerhaft bewohnt, also muss das Grundstück erschlossen (Wasser, Abwasser, Strom, Telefon) werden. Auf jeden Fall ein sollte ein Minihaus mit einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (KWL) ausgestattet sein. Eine besondere Herausforderung ist die Beheizung der verschiedenen Minihäuser, da die erforderliche Heizlast sehr gering sein wird. Oft werden die kleinen Häuser mit einem Ofen, Pelletofen, Kaminofen (die aber immer viel zu viel Leistung haben und in der Zukunft auch nicht mehr zugelassen werden.) oder einer Wohnwagenheizung ausgestattet. Der Trend geht aber in Richtung Wärmepumpen (mit der auch gekühlt werden kann) oder einer elektrischen Beheizung (Infrarotheizung). Einfacher ist es, wenn das Minihaus als Anbauhaus (z.B. Modulhaus) eingesetzt wird und an das vorhandene Haus angeschlossen werden kann.
| Vorteile und Nachteile der Heizsysteme (Hauptsächlich bei einer Nutzfläche zwischen 15 bis 50 m²) |
| Heizungsart | Vorteile | Nachteile |
| Wärmepumpenheizung
Split-Wärmepumpe
(LL-WP; in größeren Gebäuden LW-WP) | • heizt schnell auf • im Sommer auch Kühlung • Beheizen mehrerer Räume möglich • geringe Betriebskosten • gut zum Nachrüsten geeignet • Betrieb mit PV und Stromspeicher möglich • keine Brennstofflagerung | • benötigt Strom, autark nur bedingt möglich • Geräusche von Außen- und Innengeräten • aufgrund der Förderungen total überteuerte Preise |
| Wohnwagenheizung | • Sind für den Einbau in Mikro-, Modul- und Tinyhäusern geeignet | • Zur Zeit gehört der Einbau in Häusern nicht zur bestimmungsgemäßen Verwendung |
| Gasheizung | • effizient • hoher Wirkungsgrad • Beheizen mehrerer Räume möglich • Warmwasserbereitung möglich | • fossiler Brennstoff • Gaspreis steigt aufgrund der immer höher steigenden CO2-Abgabe • ohne Flüssiggastank oder Gasanschluss muss häufig für Nachschub (Gasflaschen) gesorgt werden |
| Pelletofen | • läuft vollautomatisch • einfache Reinigung - Pellets sind günstiger als Erdgas und Flüssiggas • angenehme Wärme | - vollautomatische Pelletöfen sind stromabhängig und wartungsabhängig • macht Geräusche • Lagerung der Pellets benötigt Platz • in der Anschaffung teurer als ein Holzofen |
| Kaminofen | • autark • angenehme Wärme • sichtbares Feuer hat einen ganz eigenen Reiz (Lustfeuer) • relativ günstig in der Anschaffung | • Wärme lässt sich nur schlecht regulieren • Mindestabstände zu anderen Gebäuden sind einzuhalten • auf Campingplätzen oft nicht erlaubt • hohes Gewicht • Brennholz-Lagerung benötigt zusätzlichen Platz • aufwendige Reinigung |
| Infrarotheizung | • geringe Installationskosten - geringe Wartungskosten • wenig Platzbedarf • geringes Gewicht • schnelles Aufheizen • angenehme Wärme • gesundes Raumklima • große Designvielfalt | • hohe Betriebskosten • geringe Energieeffizienz • wie umweltfreundlich eine solche Heizung ist, hängt davon ab, ob der verwendete Strom aus regenerativen Quellen stammt oder nicht |
| Elektrische Fußboden-
und Wandheizung | • angenehme Wärme • preiswert in der Anschaffung • spart Platz • geringe Aufwärmzeit • gut für Asthmatiker (geringe Staubaufwirblung) | • teuer bei den Betriebskosten • nicht für alle Bodenbeläge gleich gut geeignet. • deckt bei kleiner Grundfläche nicht immer die Heizlast bzw. Wärmebedarf |
Natürlich kann ein Minihaus auch autark (Photovoltaik-Anlage mit Stromakku, Solarthermie mit Speicher, Wassertank und Humustoilette) gestaltet werden. Diese Entscheidung sollte vor Baubeginn fallen. Wenn die rechtlichen Aspekte und die Art des Hauses geklärt sind, kann man überlegen, ob man das Haus mit einem spezialisierten Anbieter errichtet oder ob man seine eigene Vorstellungen mit Hilfe einer Bauanleitung (Baukastensystem) selber erstellt.
Die Dachklimaanlage Aventa Comfort kühlt den Wohnwagen bzw. das Reisemobil in Rekordzeit auf eine angenehme Temperatur. Es dauert nur gut eine Stunde, um ein angenehmes Klima zu erreichen. Denn genau so lange braucht die Dachklimaanlage, bis die Temperatur im Innenraum von 35 auf 25 Grad gesunken ist. Der Kältekreislauf lässt sich umkehren, sodass die Aventa comfot mit 1700 Watt heizen kann. Das ist besonders in der Übergangszeit eine Wärmequelle.
Egal, ob man sich die kühle Brise gerne direkt ins Gesicht wehen lassen möchte oder nicht. Alles ist möglich, denn die vier Auslässe am Innenluftverteiler lassen den Luftstrom zielgerecht einstellen und ist dennoch zugfrei.
Um die Anlage nach den eigenen Bedürfnissen zu steuern, gibt es eine Bluetooth-Fernbedienung, über die iNet X (Pro) Panel, ein CP plus oder mit der iNet X App die Anlage bedient wird.
In der integrierte Wärmpumpe zirkuliert ein gasförmiges Kältemittel in einem geschlossenen Kühlkreislauf. Dieses wird von einem Kompressor (1) angesaugt und komprimiert. Durch den hohen Druck steigt die Temperatur des Kältemittels stark an. Das heiße Kältemittel wird in den Kondensator (2) gepumpt. Hier wird es mithilfe eines Ventilators (3) abgekühlt, der Außenluft (4) über die feinen Strukturen des Kondensators bläst. Dabei gibt das Kältemittel seine Wärme an die Umgebungsluft ab und seine Temperatur sinkt, wodurch es vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht. Die erwärmte Raumluft entweicht wieder (5). Das nun flüssige Kältemittel wird in einen Verdampfer (6) geleitet. Hier wird es durch warme Luft aus dem Raum (7) verdampft, die angesaugt und von einem Ventilator (8) über den Verdampfer geblasen wird. Dabei nimmt das Kältemittel die Wärmeenergie aus der Umgebung auf, wodurch die Temperatur im Raum sinkt. Gleichzeitig fördert der Verdampferventilator (8) die kühle Luft in den Innenraum des Wohnwagens oder Wohnmobils (9). Während des Verdampfungsprozesses verwandelt sich das Kältemittel erneut von einer Flüssigkeit zurück in einen Gaszustand, bevor es zum Kompressor (1) zurückfließt, um den Kreislauf erneut zu beginnen. Quelle: Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG