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OldBo
15.01.2018
Minihäuser (Modulhaus, Würfelhaus, Mikrohaus, Containerhaus, Mobilheim, Gartenhaus) sind Gebäude mit einer Nutzfläche* zwischen 20 bis 50 m2. Für ein "Kleines Gebäude" (weniger als 50 m2 Nutzfläche [EnEV 2014 im § 2]) ist auch die EnEV zu beachten.

Minihäuser (Modulhaus, Würfelhaus, Mikrohaus, Containerhaus, Mobilheim, Gartenhaus) sind Gebäude mit einer Nutzfläche* zwischen 20 bis 50 m2. Für ein "Kleines Gebäude" (weniger als 50 m2 Nutzfläche [EnEV 2014 im § 2]) ist auch die EnEV zu beachten. Nach der EnEV 2014 § 8 (Anforderungen an kleine Gebäude und Gebäude aus Raumzellen) gelten nur die Vorgaben, dass für die Außenbauteile nur die Anforderungen der U-Werte und die Anlage 3 (Anforderungen ... bei Errichtung kleiner Gebäude) erfüllt werden müssen. Die entsprechenden U-Werte sind in der EnEV 2014, Anlage 3, Tabelle 1 (Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei erstmaligem Einbau ... von Bauteilen) gelistet. Außerdem benötigen diese Gebäude nach der EnEV § 16 Abs. 5 keinen Energieausweis. Für die Anlagentechnik der kleinen Gebäude gelten die Anforderungen der EnEV 2014, Abschnitt 4 (Anlagen der Heizungstechnik, Kühltechnik und Raumlufttechnik sowie der Warmwasserversorgung). Diese Vorgaben gelten auch ab 2016 unverändert. Bei kleineren Häusern über 50 m2 ist die EnEV voll einzuhalten.
* Die Nutzfläche ist der Anteil der Grundfläche, der entsprechend der Zweckbestimmung genutzt werden kann. Dagegen bezieht sich die Wohnfläche auf die Gesamtheit der anrechenbaren Raumgrundflächen, die zu einer Wohnung oder einem Haus zählen. Der Unterschied besteht somit darin, ob die betreffenden Flächen genutzt oder bewohnt werden können.

Die Minihäuser liegen bei Singles und kinderlosen Paaren voll im Trend. Sie werden aber auch gerne als Wochenendhaus, Ferien- und Familiengästewohnung gebaut. Die Bauarten der Häuser sind sehr umfangreich und reichen von Häuser auf Rädern über Gartenwohnhäuser bis zu super gestylten Häusern.

Auch bei einem Minihaus sind unabhängig von der EnEV baurechtliche Dinge zu beachten. In Deutschland gilt das Baurecht. Grundsätzlich sind alle Häuser genehmigungspflichtig, wenn sie als Aufenthaltsraum dienen. Da von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedliche Regelungen gelten können, muss man vor der Planung Informationen einholen. Vor dem Baubeginn ist bei der Gemeinde ein Bauantrag einzureichen. Hierfür werden Bauantragsformulare verwendet, denen eine Baubeschreibung, der Lageplan und die Bauzeichnung beigefügt werden müssen.

In der Regel wird wird ein Minihaus dauerhaft bewohnt, also muss das Grundstück erschlossen (Wasser, Abwasser, Strom, Telefon) werden. Natürlich kann ein Minihaus auch autark (Photovoltaik-Anlage, Solarthermie mit Speicher, Wassertank und Humustoilette) gestaltet werden. Diese Entscheidung sollte vor Baubeginn fallen. Wenn die rechtlichen Aspekte und die Art des Hauses geklärt sind, kann man überlegen, ob man das Haus mit einem spezialisierten Anbieter errichtet oder ob man seine eigene Vorstellungen mit Hilfe einer Bauanleitung (Baukastensystem) selber erstellt.

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BayernSeppi schrieb: Wenn alle Tacos abgedreht sind dann müsste sich das ja wieder (auf niedrigem Niveau) ausgleichen und da rauschen weg sein? Wird es in allen Räumen gleich warm oder gibt es krasse Abweichungen (Bad 25°,...
crink schrieb: Hi, bei fehlendem Putz ist das Haus viel weniger luftdicht. Sobald ein bisschen Wind weht pfeift er Dir durch die Ritzen und kühlt die Außenmauer. Hängt dann aber davon ab, was für ein Mauerstein verwendet...
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