Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Pelletheizung durch WP ersetzen
Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 23.02.2017 12:16:01
0
2481504
Hallo zusammen,

aus verschiedenen Gründen möchten wir unsere Pelletheizung (Scotte 14,9kW) in unserem Einfamilienhaus durch eine Luft-WP ersetzen (andere Varianten scheiden leider aus) und Gas ist auch nicht verfügbar.

Der Pelletkessel ist an einem 1000l Pufferspeicher angeschlossen über welchen die Heizkörper (Radson kompakt, Bad Fußbodenheizung) versorgt werden und Warmwasser erzeugt wird (Frischwasserstation). Am Puffer ist zusätzlich eine Solaranlage (Röhren) angeschlossen (WW und Heizungsunterstützung). Bisher läuft die Anlage mit einer Vorlauftemperatur von 40-45°. Diese möchten wir i.V. mit der WP und größeren Heizkörpern auf 35-38° senken.

Der Jahresverbrauch an Pellet liegt bei ca. 3t und der Pelletkessel ist nur von ca. Okt-Mrz in Betrieb, die restliche Zeit reicht die Solaranlage vollkommen aus (im Gegenteil, im Sommer wissen wir nicht wohin mit der Wärme ;-) Der Pelletkessel ist im Winter 1-2x am Tag mit Volllast gelaufen und hat den Puffer geladen und war die restliche Zeit aus.

Bei der Wärmepumpe sieht das ganze ja nun etwas anders aus und bringt einige Fragen mit sich.

-Ist der Pufferbetrieb (inkl. Frischwasserstation) mit einer Wärmepumpe sinnvoll möglich? Puffer weit über die VL-Temp hinaus mit der WP aufzuheizen macht ja keinen Sinn, bei 35-38°C VL sieht es jedoch schlecht für das WW aus. Hier würde mir nur noch ein zusätzlicher el. Durchlauferhitzer einfallen, welcher bei WP-Berieb das WW macht. Nur wie soll der eingebunden werden, oder kennt jemand Alternativen?

-wäre ggf. der Austausch (Pelletkessel gegen WP) und Anschluss am Pufferspeicher 1:1 möglich oder werden weitere Komponenten benötigt/empfohlen?

-wie dimensioniert die WP vernünftig, bzw. in welche Richtung/Größenordnung würdet Ihr tendieren?

-macht eine "Überdimensionierung" der WP (natürlich in gewissen Rahmen) Sinn, um ggf. auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch nicht in den Grenzbereich zu kommen, oder würden dadurch die Nachteile (z.B. schlechter Wirkungsgrad) bei normalen Temperaturen überwiegen?

Klar dass es die Eierlegendewollmichsau nicht gibt, aber das ganze soll natürlich mit möglichst wenig baulichen Veränderungen (darum z.B. auch größere Heizkörper und keine Wandheizung), geringen Investitionen und niedrigen Betriebskosten realisiert werden. Dass sich die genannten Faktoren gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sind ist klar, uns geht es da wohl hauptsächlich um einen sinnvollen Kompromiss.

Sortry wenn der Beitrag etwas länger geworden ist, aber um sich ein Bild von den Gegebenheiten machen zu können, muss ja auch ein gewisser Input da sein.

Wir sagen schon mal Danke für Euer Interesse, Meinungen, Kritik und Anregungen.

Verfasser:
rman
Zeit: 23.02.2017 12:21:36
0
2481510
wie ist die Heizlast des Hauses?
WP mit Radiatoren haben schon einige hier im Betrieb.
Wie hoch ist deine Vorlauftemperatur im Winter?
WP sollte man ohne Puffer nutzen. Dein Puffer, wenn er mit der WP nur fürs WW benutzt wird, scheint etwas zu gross zu sein. Wie ist der WW Verbrauch?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 23.02.2017 20:12:38
0
2481697
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sollte zwar möglichst monovalent die Heizlast bei Norm-Außentemperatur abdecken können, aber die L-W-WP sollte keinesfalls Überdimensioniert werden!

Zudem wäre für die Raumtemperierung eine hydraulisch direkte Anbindung der WP an die hausinterne Wärmeverteilung definitiv am sinnigsten.

Effiziente und leistungsfähige vollmodulierende Maschinen für solche Bedingungen hat beispielsweise nun Panasonic mit der T-Cap-Reihe aus der H-Serie im Portfolio!

PS: Gesammelte Informationen zur Thematik gibt's hier: aquarea.smallsolutions.de

.>)

Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 25.02.2017 22:43:01
0
2482514
vielen Dank schonmal für Eure Antworten.

@rman
eine genaue Heizlastberechnung ist noch nicht erfolgt. Mit den "Schätzrechnenprogrammen" welche z.B. online verfügbar sind, bewegen wir uns wohl so zwischen 7,5 und 10kW. (Nachdem wir aber selbst noch nicht so genau wissen wo die Resie hingeht, haben wir auch noch niemand mit der genauen Berechnung beauftragt)

Die VL-Temp liegt im Winter bei ca. 40°C, wenn es mal längere Zeit unter -10°C hat haben wir auch schon auf 45°C VL erhöht.

WW-Verbrauch ist eher gering, nur zwei Personen.

@lowenergy
ja sowas in dieser Richtung schwebt uns vor. Hatten uns vor einiger Zeit auch schon mal Gedanken gemacht zwei kleinere Anlagen zu nehmen, wovon die zweite nur bei Bedarf aktiv wird. (Wurde hier auch schon öfter mal diskutiert denke ich)


Es zeichnet sich wohl langsam ab, dass eine "einfache" Integration der WP in die aktuelle Heizungs-/Solar-Pufferanlage nicht sinnvoll ist. Nur für WW macht die große Solaranlage auch wenig Sinn. Hatten auch schon darüber nachgedacht die Solaranlage ganz zu entfernen (dann wäre ggf. auch Platz für Photovoltaik) und nur eine WP künftig zu nutzen. WW dann eben über nen Durchlauferhitzer. Hm, mal sehen ob wir uns mit den "vielen Strom" anfreunden können.
Wobei uns nicht so ganz wohl bei dem Gedanken des rein monovalenten Betrieb ist. Ein Vorteil wäre dann allerdings auch die Möglichkeit, mit der WP im Sommer zu kühlen, oder Spricht da was dagegen was wir übersehen haben?


Bei den WP stellt sich uns (wie wohl auch vielen anderen) die große Frage:
Monoblock oder Split-Gerät. Grundsätzlich geht unsere Tendenz eher Richtung Monoblock (wenn da nur nicht die Frostgefahr wäre..) Die Frostgefahr lässt sich aber wohl durch gute Isolierung und ggf. Begleitheizung/Frostwächter leicht in den Griff bekommen. Gibt es außer der Frost-Thematik noch was, was für ein Split-Gerät sprechen würde?

Sorry, aber leider sind die Fragen eher mehr anstatt weniger geworden;-)
Sind aber für weitere Meinungen und Anregungen sehr dankbar.

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 26.02.2017 07:26:35
0
2482545
Hallo Häuselebesitzer,
Damit du mal ein Gefühl bekommst wie die Energieerzeugung und der Energieverbrauch in einem Haus ungefähr zusammenhängt solltest du mal meine Jahresstatistik 2016 anschauen.

Jahresstatistik Solarunterstützte Heizung

Wenn du eine funktionierende STA hast, lass sie laufen so lange wie möglich. Die Investition hast du bereits hinter dir und die Betriebskosten sind so billig wie bei keiner anderen Technologie. Warum soll man eine Technologie mit COP 50 bis 200 gegen eine COP 2 bis 4 tauschen?
Ähnlich sehe ich es mit den Pellets, hohe Investitionskosten aber bereits getätigt, niedrige Betriebskosten. Sofern keine grösseren Defekte auftreten, lass sie laufen so lange wie möglich. Ist auch noch umweltfreundlicher als ne Kohlestrom- basierte Heiztechnik, selbst wenn die eine COP von 4 verspricht (was LWWP im Winter nicht bringen)

Wenn du auf dem Dach noch Platz hast, dann bau ne PV dazu, die rechnet sich (fast) immer.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 26.02.2017 10:20:07
0
2482589
aus verschiedenen Gründen möchten wir unsere Pelletheizung (Scotte 14,9kW) ....ersetzen

Versteh nicht ganz wieso das alte System ersetzt werden soll. Evtl. ist das System ja wartungsintensiv und problematisch. Mit einer WP hat man sowas in der Regel nicht. Muss aber einmal gut eingestellt werden.

Der Bedarf scheint ja recht niedrig zu sein, 3t Pellets entsprechen ca.14400kwh und bei 90% Wirkungsgrad (vermutlich eher weniger) wären das 12900 kwh Bedarf. Das liegt ungefähr in der Region von 6KW Heizlast. Das ist schon sehr gut für ein Altbau.
Mit größeren Heizkörpern kann man durchaus deutlich unter 35°C VL kommen.

Habe selber einen viel schlechter gedämmten Altbau und benötige maximal 38°C VL mit meinen großen Heizkörpern. Dazu ist die WP nicht mal modulierend.

Bei deinen Vorraussetzungen würde ich direkt ne Geisha einbauen (wenn wirklich die Pellets weichen sollen), die ST belassen solange die läuft. Die Heizkörper sollten hydraulisch abgleichbar sein und 900L/h sollte der Heizkreis verarbeiten können ohne hydraulische Kurzschlüsse zu produzieren.

Kannst du mal die Heizkörperdaten auflisten? Wieviel, welche Typ und Größe

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 26.02.2017 11:38:44
0
2482630
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
... ja sowas in dieser Richtung schwebt uns vor. Hatten uns vor einiger Zeit auch schon mal Gedanken gemacht zwei kleinere Anlagen zu nehmen, wovon die zweite nur bei Bedarf aktiv wird. (Wurde hier auch schon öfter mal diskutiert denke ich)
Also wenn die Aktion mit möglichst großem Eigenleistungsanteil funzen könnte, dann wäre die 5 kW-Geisha vermutlich die günstigste Möglichkeit.

Entsprechende Hydraulik für bivalente Betriebsweise könnte man sicherlich mit den anderen Geishabetreibern zusammen erarbeiten! .>)

Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 28.02.2017 13:31:34
0
2483443
Hallo Zussammen,

danke für die Beiträge. Das spiegelt aber auch so ungefähr wieder wie es uns mit dem Thema geht. Jede Variante hat mehrere Seiten, sowie Vor- und Nachteile.

Bzgl. Pelletanlage ersetzen noch eine kurze Erläuterung.Es handelt sich um eine ganz einfache (aber sehr zuverlässige) Anlage, welche aber einen "hohen" Wartungsaufwand hat, da weder Ascheaustragung noch Reinigungssystem integriert ist. Ascheaustragung wäre nicht unbedingt das Problem, aber die regelm Reinigung des Brennraums/Rauchgasführung ist sowohl zeitintensiv wie auch mit viel Schmutz in der Umgebung verbunden. Die Heizanlage steht momentan in einem Abstellraum (1.OG) direkt an die Küche angrenzend. Die Pelletbeschickung erfolgt aktuell über ein Wochensilo (1.OG) welches reglm. mit Sackware befüllt werden muss. 3-4 Paletten Pellets müssen zwischengelagert werden. Da der Raum mit dem Pelletlager jedoch benötigt wird, würde ein Umbau/Neubau des Pelletlager (EG) mit Schlauchbefüllung und Saugaustragung anstehen. Dafür müsste aber im Prinzip auch wieder ein (Wohn-) Raum geopfert werden. In diesem Zusammenhang würde auch der Pelletkessel versetzt (EG) und gegen einen automatischen ausgetauscht werden. Hier würden also relativ hohe Investitionen anstehen wenn wir weiterhin mit Pellets heizen möchten. Grundsätzlich haben wir nichts gegen die Pellets, waren bisher hochzufrieden (auch wenn es etwas mehr Aufwand war) mit den Kosten. Da ich aber gesundheitlich etwas angeschlagen bin und sich die Investitionen bei Pellets (neuer Kessel, Pelletlager, Versetzen Schonstein Edelstehl etc.) wohl im hohen 4-stelligen oder sogar im 5stelligen Bereich (trotz hoher Eigenleistung) bewegen, wollen wir von den Pellets weg. Dass das Heizen mit der Luft-WP etwas teurer werden wird ist uns klar. Allerrdings muss man ja auch die Vorteile (Platzbedarf für Heizung/Pelletlager wird gespart, Aufwand für Installation wohl wesentlich geringer, Investitionen ggf. geringer) mit berücksichtigen.

Da die Pelletheizung aber schon da ist (und ich auch nicht gerne eine gut funktionierende, wenn auch etwas provisorische Lösung "wegwerfe") ist uns auch schon der Gedanke einer "trivalenten" Lösung (Luft-WP, Solar und Pellet) gekommen. Bei dieser Variante würde der Pelletkessel nur bei schlechten Wirkungsgrad der WP alternativ eingesetzt werden können. Das Wochensilo könnte z.B. durch ein Kleinstlager dierekt neben der Heizung ersetzt werden und der Wartungsaufwand für den Kessel würde sich wohl auch deutlich reduzieren. Es müssten wohl auch wesentlich weniger Pellets (1 Palette) gelagert werden. Ob sich das ganze steuerungstechnisch realisieren und praktisch bei der Installation umsetzen lässt ist natürlich auch wieder eine Frage. Genauso ob es wirklich Sinn macht und Kosten/Aufwand und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen.

So das bringt evtl. noch ein wenig Klarheit über unsere Beweggründe und hilft evtl. Euch ein genaueres Bild zu machen, nun zu Euren Beiträgen.

@mxxxxxxxxx5
Klasse erfasste und aufbereitete Daten (da wird man neidisch)
Was mich dazu noch interessieren würde, auf welchen Strompreis basiert Deine Berechnung der Kosten für WP-Einsatz? Unser örtlicher Ernergiversorger würde hier im WP-Tarif 18,71ct/kWh im HT und 17.14ct/kWh im NT anbieten. Zum Rest habe ich ja oben schon etwas erläutert.

@feanorx
Ja wir haben auch schon versucht bestmöglich zu Optimieren (Steuerung, Dämmung, Anbindung HK usw.) soweit es eben mit unseren Mitteln ging. Zum relativ niedrigen Verbrauch muss man fairer Weise noch dazu sagen, dass z.B. die Wärmeverluste (z.B. Abstrahlung Kessel/Puffer etc.) direkt den Wohnraum mit beheizt (direkt an Wohnraum angrenzender Abstell-/Heizraum) und nicht "verloren" geht.

Hier eine Aufstellung unserer Heizkörper:
Leistungsangaben Watt bei 45/35/20

EG (ungenutzte ELW/Lagerraum mit abgesenkter Temp)
ELW
Bad Radson integra 450*90 Typ22 313W abgesenkt auf ca 15°C
Bad Handtuch-HK abgesenkt auf ca 15°C
Küche Radson integra 450*90 Typ11 178W abgesenkt auf ca 15°C
WR Radson kompakt 1350*600 Typ33 1019W abgesenkt auf ca 15°C

1.OG
Flur Radson integra 750*60 Typ11 213W
(soll bei WP ggf. durch 1050*60 Typ22 ersetzt werden)
Bad HH Handtuch-HK
Küche Radson integra 1050*60 Typ22 538W
(aus da abgedeckt)
WZ Radson integra 1650*60 Typ22 846W
(soll bei WP ggf. durch 1800*60 Typ33 ersetzt werden)
WZ Radson integra 1050*60 Typ22 538W s
(soll bei WP ggf. durch 1200*60 Typ33 ersetzt werden)
AZ Radson integra 1200*60 Typ22 615W

Dach
Gallerie Radson integra 1350*60 Typ22 692W (aus)
SZ Radson integra 1200*60 Typ22 615W (aus)

Die HK im WZ welche bei WP ersetzt werden sollen haben zwar bei 35/28/20°C weniger Leistung wie aktuell, die Hoffnung wäre aber dass dieses durch den größeren HK im Flur und aktivieren der beiden HK im OG ausgeglichen werden kann. (Was denkt ihr da?)

Wir hatten auch schon überlegt im WZ die HK durch eine Wandheizung zu ersetzen, jedoch wegen dem großen Aufwand/Kosten wieder verworfen.


@lowenergy
Ja so in diese Richtung tendieren wir aktuell, falls dem z.B. von Seiten der Heizkörper nicht entgegen steht. Das "bivalent" bezieht sich jetzt auf WP und Solar oder zwei WP?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 28.02.2017 15:25:20
0
2483485
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
... so in diese Richtung tendieren wir aktuell, falls dem z.B. von Seiten der Heizkörper nicht entgegen steht. Das "bivalent" bezieht sich jetzt auf WP und Solar oder zwei WP?
Grundsätzlich wäre natürlich jede zusätzliche wasserführende Wärmeaustauschfläche zur Verringerung der Heizwassertemperaturen hilfreich ... aber es sollten definitiv einige Heizkörper ganz ohne Thermostatventile funzen können ... denn sonst gibt's Probleme beim Abtauen des Wärmepumpenverdampfers!

Richtig ... mit bivalent ist neben der WP die vorhandene Solarthermie und der Pufferspeicher gemeint! .>)

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 28.02.2017 19:53:33
0
2483564
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
@mxxxxxxxxx5
Klasse erfasste und aufbereitete Daten (da wird man neidisch)
Was mich dazu noch interessieren würde, auf welchen Strompreis basiert Deine Berechnung der Kosten für WP-Einsatz?
Ich habe den Strompreisindex von Verivox als Benchmark genommen:
Verivox Strompreisindex
Der beinhaltet alles, inklusive Grundgebühr.
Ich selber bekomme Strom genauso wie Gas wesentlich günstiger (und zusätzlich beides klimaneutral)
Bei WP Strom hast du den Nachteil, dass du den PV Eigenverbrauch entweder über den WP Zähler oder den Normalstromzähler laufen lassen musst und daher ungefähr die Hälfte an Eigenstromverbrauch herschenkst.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 28.02.2017 23:59:01
0
2483667
Oha da laufen ja nur wenig Heizkörper mit voller Leistung.
Wenn man mit niedriger VL Temperatur auskommen will sollten alle HK möglichst ohne Thermostatbegrenzung laufen und nur über den hydraulischen Abgleich eingeregelt werden.
Einzelne Bereiche niedriger zu beheizen bedeutet sonst höhere VL Temps in den anderen Bereichen. Das kostet bei WP richtig Effizienz.
Von der Anzahl her reichen die Heizkörper um einen fast oder ganz rauschfreien Betrieb zu ermöglichen. Dazu müssen aber auch alle genutzt werden.
Nur wenn mehrere Heizkörper an einer dünnen Anbindung hängen könnte es zu hydraulischen Problemen kommen. Welchem Querschnitt haben die Anbindungen und wieviel HK hängen dran?

Bei mir hab ich je nach geschätzer Raumheizlast die Größe der HK festgelegt. Hat sehr gut gepasst. Das waren bei mir ca. 1m Länge, 50cm Höhe, 3lagige Heizkörper je 10m² Raumfläche. Räume mit 2 Außenwänden haben etwas mehr bekommen und die anderen entsprechend weniger.
Hab aber im Gegensatz zu dir mehr als den 2fachen Heizbedarf bei fast gleicher Fläche.

Die ganz kleinen HK würde ich auf jeden Fall tauschen.
Ob das genau bei dir passt kann ich nicht sagen, das könntest du testen indem du mal die VL weiter absenkst, alle HK aktivierst und dann die Raumtemperaturen misst. Es sollte wenn möglich kein Raum unterversorgt sein und auch die Flure nicht vergessen.
Lüfterlösungen bzw Konvektoren können bei wenig Platz auch sinnvolle Ergänzungen sein.

Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 01.03.2017 22:42:29
0
2484035
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Grundsätzlich wäre natürlich jede zusätzliche wasserführende Wärmeaustauschfläche zur Verringerung der Heizwassertemperaturen hilfreich ... aber es sollten definitiv einige Heizkörper ganz ohne Thermostatventile funzen können ... denn sonst gibt's Probleme beim Abtauen des[...]


zu der Anbindung der HK komme ich dann nochmal.
Es spricht von unserer Seite auch nichts gegen den bivalente Betrieb wenn dieses ernergetisch Sinn macht und sich von der Anbindung gut realisieren lässt. Wir hatten ja auch schon öfter an den "sanften Umstieg" Umstieg gedacht. D.h. in die bestehende Anlage eine WP zu integrieren und man kann sich dann sozusagen eine 1-2 jährige Testphase ohne Risiko gönnen, denn im Notfall kann der Pelletkessel angeworfen werden oder bei ungünstigen Temperaturen unterstützen, Puffer für WW aufheizen etc. Wenn sich das hydraulisch anbinden und regeln lässt ist das sicherlich eine interessante Variante. Es würde dann eben an Kosten die WP selbst, ggf. 1-2 HK und hydr. Abgleich sowie Änderungen der Einbindung/Steuerung anfallen.

Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Ich habe den Strompreisindex von Verivox als Benchmark genommen:
Verivox Strompreisindex
Der beinhaltet alles, inklusive Grundgebühr.
Ich selber bekomme Strom genauso wie Gas wesentlich günstiger (und zusätzlich beides[...]


Daran hatten wir im Zusammenhang mit WP, WP-Tarif und PV noch gar nicht gedacht. Wobei PV ja aktuell bei uns auch nicht konkret ansteht, da durch die vorhandene Solaranlage nur noch rel. wenig südliche Dachfläche z.V. steht. Aber durchrechnen muss man es auf jeden Fall mal, die Diff. zum WP-Tarif in der HT-Zeit sind 8ct/kWh. Wenn mal eine PV-Anlage ansteht müssen wir erstmal überschlagen wie die Anteile ca. für Eigenverbrauch und Einspeisung wären. 2016 hatten wir einen Verbrauch von 4700kWh (was wohl eher viel ist) und bei optimaler Dimmensionierung der PV evtl. fast der ganze Ertrag slbst verbraucht werden könnte. Da haben wir uns aber damit bisher relativ wenig befasst.

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
Oha da laufen ja nur wenig Heizkörper mit voller Leistung.
Wenn man mit niedriger VL Temperatur auskommen will sollten alle HK möglichst ohne Thermostatbegrenzung laufen und nur über den hydraulischen Abgleich eingeregelt werden.
Einzelne Bereiche niedriger zu beheizen bedeutet sonst[...]


Ich ordne die HK mal den einzelnen Heizkreisen zu. Da wird es wohl problematisch werden denke ich...

HK1
Fußbodenheizung "neu"

HK2 Dach
Gallerie Radson integra 1350*60 Typ22 692W (aus)
SZ Radson integra 1200*60 Typ22 615W (aus)

HK3
EG (ungenutzte ELW/Lagerraum mit abgesenkter Temp)
ELW
Bad Radson integra 450*90 Typ22 313W abgesenkt auf ca 15°C
Bad Handtuch-HK abgesenkt auf ca 15°C
Küche Radson integra 450*90 Typ11 178W abgesenkt auf ca 15°C

HK4
Bad Handtuch-HK

HK5
Flur Radson integra 750*60 Typ11 213W
(soll bei WP ggf. durch 1050*60 Typ22 ersetzt werden)
Küche Radson integra 1050*60 Typ22 538W
(aus da abgedeckt)
WZ Radson integra 1650*60 Typ22 846W
(soll bei WP ggf. durch 1800*60 Typ33 ersetzt werden)
WZ Radson integra 1050*60 Typ22 538W s
(soll bei WP ggf. durch 1200*60 Typ33 ersetzt werden)
AZ Radson integra 1200*60 Typ22 615W
WR(EG) Radson kompakt 1350*600 Typ33 1019W abgesenkt auf ca 15°C

Bei dem Hauptkreis HK5 wird es wohl problematisch werden, da hier fast die ganzen Wohnräume dran hängen und zusätzlich noch der große HK im EG. Wenn ich mich nicht täusche sind bei dem HK5 18er Cu-Rohr (VL/RL) verlegt und zu dem großen HK im EG geht ein Abgang in 13er Cu nach unten weg. Als Pumpe ist eine LAING "EcoCirc AUTO" E4-25/180G im Einsatz (gemeinsam vor HK-Verteiler für alle HK).

Das stimmt, alle HK sind über Thermostate geregelt und laufen nicht mit voller Leistung. Wenn ich alle HK mit voller Leistung laufen lasse, bzw. über nen hydr. Abgleich anpasse, wie erfolgt dann die Regelung der Raumtemperatur? Über einen zentr. Raumtemperaturfühler?

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 01.03.2017 23:04:53
1
2484042
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
und bei optimaler Dimmensionierung der PV evtl. fast der ganze Ertrag slbst verbraucht werden könnte. Da haben wir uns aber damit bisher relativ wenig befasst.

Auch dazu sind ein paar Auswertungen in meiner Statistik.
Das mit "Ertrag vollständig selber verbrauchen" funktioniert nur rechnerisch. Z.B. Nachts braucht man Strom hat aber keine Sonne. Mittags produziert jede PV Anlage mehr als man verbrauchen kann. Ohne Batterie kommt man mit viel Glück auf 30% Eigenverbrauch.
Nun kommt üblicherweise die WP ins Spiel, die den Eigenverbrauch über die 30% Grenze treibt. Nur da eine WP auch Strom braucht wenn keine Sonne scheint (Nachts oder im Winter) kauft man mehr Strom zu als man typischerweise durch Eigenverbrauch einspart. Daher ergibt sich relativ zu Pellets schnell höhere Betriebskosten und erst recht relativ zu Pellets und STA.
Wenn man dann noch Heizkörper umbaut, ergibt sich schnell ein Groschengrab.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 02.03.2017 06:37:06
1
2484075
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
zu der Anbindung der HK komme ich dann nochmal.
Es spricht von unserer Seite auch nichts gegen den bivalente Betrieb wenn dieses ernergetisch Sinn macht und sich von der Anbindung gut realisieren lässt. Wir hatten ja auch schon öfter an den "sanften Umstieg" Umstieg gedacht ... würde dann eben an Kosten die WP selbst, ggf. 1-2 HK und hydr. Abgleich sowie Änderungen der Einbindung/Steuerung anfallen.
Wenn Ihr Eure wasserführenden Wärmeaustauschflächen dauerhaft mit hohem und konsequentem Volumenstrom fahren würdet, sollten eigentlich wesentlich geringere Heizwassertemperaturen funzen ... dann ergibt ein bivalentes System m. M. keinen Sinn!

Ich würde mich umgehend an die Optimierung der hausinternen Hydraulik machen ... das kostet erstmal nix und bringt die erforderlichen Erfahrungen für den Betreiber im Umgang mit seiner Heizungsanlage!

Es ist doch sicherlich ein witterungsgeführter Mischer vorhanden, über den der Heizkreis aus dem Pufferspeicher mit warmem Wasser versorgt wird!
Dann mal an allen Einzelheizkreisen für ungehinderten Wasserdurchsatz sorgen ... sämtliche Thermostate dazu am besten Demontieren und die Rücklaufverschraubungen komplett auf drehen ... die Heizkörper haben optimalerweise schon voreinstellbare Ventileinsätze um die einzelnen Volumenströme auf erforderliches Niveau trimmen zu können. (So habe ich bei mir auch begonnen!:-)

Die Heizkreisumwälzpumpe auf höchste Leistungsstufe möglichst mit konstantem Druck und dann die Heizkurve der witterungsgeführten Regelung entsprechend justieren, dass die Räume ausreichend mit Wärme versorgt werden, aber gleichzeitig eben auch nicht zu viel thermische Energie zugeführt bekommen.

Idealerweise im Hausheizkreis auch noch ein Wärmemengenzähler installieren! .>)

Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 07.03.2017 00:14:00
0
2485825
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen

Auch dazu sind ein paar Auswertungen in meiner Statistik.
Das mit "Ertrag vollständig selber verbrauchen" funktioniert nur rechnerisch. Z.B. Nachts braucht man Strom hat aber keine Sonne. Mittags produziert jede PV Anlage mehr als man verbrauchen kann. Ohne Batterie kommt man mit viel[...]


Das ist schon klar, da wir aber nur 10-15m² für PV noch zur Verfügung haben, würde der Ertrag ja auch einiges geringer sein. (ob sich ein System in dieser Größe rechnet ist allerdings die andere Frage, aber da müsen wir uns zu gegebener Zeit mal näher damit befassen.

Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen

Wenn Ihr Eure wasserführenden Wärmeaustauschflächen dauerhaft mit hohem und konsequentem Volumenstrom fahren würdet, sollten eigentlich wesentlich geringere Heizwassertemperaturen funzen ... dann ergibt ein[...]


"...Es ist doch sicherlich ein witterungsgeführter Mischer vorhanden,"
leider nein. Momentan ist eine feste VL-Temperatur eingestellt und die Regelung erfolgt über die HK-Thermostate und die aut. Regelung der Pumpe. Der hydr. Abgleich macht aber wahrscheinlich auch erst Sinn bei uns wenn die Heizkörper ausgetauscht wurden (Flur z.B.) und die FBH im Bad installiert ist, oder?

Kann man da einen ungefähren Betrag schätzen was ein Fachbetrieb für den hydr. Abgleich in Rechnung stellen würde? Selbst können wir den ja nicht durchführen da ja für eine Förderung der WP ein Nachweis erbracht werden muss, oder geht es da nur um die Installation der WP?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.03.2017 06:33:34
0
2485839
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
... leider nein. Momentan ist eine feste VL-Temperatur eingestellt und die Regelung erfolgt über die HK-Thermostate und die aut. Regelung der Pumpe ...
Dann sollte (wenn keine WP installiert wird) m. M. definitiv ein zentraler witterungsgeführter Regler (gibt's schon für ca. 140 €) her, der dann einen Motorantrieb am u. U. schon vorhandenen Mischventil bedient, um damit bedarfsgerechte Heizwassertemperaturen für den Hausheizkreis modulieren lassen zu können.

Ein Nachweis für den HA ist, solang keine Wärmepumpentechnik installiert wird, eigentlich nicht erforderlich und zudem ist ein Abgleich der nach Berechnung erfolgt in der Realität nur als Grundeinstellung zu betrachten ... denn die vernünftige Justierung der Heizkurve und die optimale Regulierung der einzelnen Volumenströme bekommt sowieso nur ihr selbst in Eigenleistung als Betreiber der Heizungsanlage (User des Hauses) in mehreren Heizperioden an die realen Erfordernisse angepass!

Aber grundsätzlich erstmal die eigene Überlegung festigen ... soll nun eine Wärmepumpe installiert werden ... oder bleibt besser die Pelletsheizung!

Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 07.08.2017 17:12:34
0
2535380
so nach längerer Auszeit und einigen Überlegungen (und Änderung des Anlagenstandortes wg. Größe und Gewicht) sind wir zumindest ein kleines Stückchen weiter gekommen....

WP kommt
Solarthermie und 1000l Puffer bleibt
Pelletkessel geht
(zumindest als Primärquelle, als Backup oder für Notfälle werden wir den Kessel aber mal im Haus behalten, da er bei einem Verkauf ja auch nicht mehr so viel bringt)
HK werden z.T. durch größere ersetzt und/oder Leistung/Zirkulation mittel Lüfter erhöht
WW soll weiterhin durch die Frischwasserstation und dem Puffer bezogen werden.

Nun ist die eine Frage wie, bzw. lässt sich da überhaupt hydr. sinnvoll einrichten/steuern?
Nachdem wir uns einige Zeit mit den Panasonic WP beschäftigt haben, kommen nach unserer Ansicht zwei 9kW-Modelle (KIT-WXC09H3E8 und WH-MXC09G3E8 ) in Betracht (die 5kW wäre wohl vermutlich zu klein).

Da es ja für die Anlagen im Netz z.T. sehr attraktive Angebote gibt taucht auch schon die nächste Frage auf...
Anlage günstig kaufen, selbst installieren und von Panasonic in Betrieb nehmen lassen (würde das überhaupt mit der Bafa-Förderung funktionieren?) oder HW-Betrieb suchen und wohl einiges mehr ausgeben müssen? Denn Anlage selbst besorgen und von HW-Betrieb vor Ort installieren lassen wird wohl in der Praxis nicht funktionieren (ist aber auch nachvollziehbar).
Falls jemand aus unserer Umgebung (Oberfranken) kommt und uns Anlage mit Installation anbieten kann oder einen zuverlässigen Betrieb kennt, kann uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.08.2017 19:44:17
0
2535432
Um genauer in die Materie einsteigen zu können sollten mal Bilder gemacht werden und das Malen eines Schemas könnte zudem mehr Licht ins Dunkel bringen!

Bislang ist m. M. zudem noch zu wenig Verständnis für Wärmepumpentechnik vorhanden ... die Hydraulik sollte wirklich optimal zusammengestrickt werden, denn sonst wird das nicht so effizient wie gewünscht funzen!
Sehe da noch nicht die notwendige Herangehensweise ... die Aussage bzgl. hydraulischem Abgleich ist Statement genug!

Geht denn da wirklich kein bisschen Flächenheizung!?!?

Einen vernünftigen thermischen Abgleich macht übrigens natürlich nur der Betreiber!


Würde persönlich auch keine 9 kW Maschine nehmen ... mit 2 der WH-MDC05f3e5 wäre eine wesentlich flexiblere Lösung möglich ... effizienter sind die dann allemal.

Vor allem kann dann auch der Pelleter aus Kostengründen komplett eliminiert werden.

Verfasser:
Ich_habe_Feuer_gemacht
Zeit: 07.08.2017 20:58:15
0
2535456
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
Nun ist die eine Frage wie, bzw. lässt sich da überhaupt hydr. sinnvoll einrichten/steuern?
Nachdem wir uns einige Zeit mit den Panasonic WP beschäftigt haben, kommen nach unserer Ansicht zwei 9kW-Modelle (KIT-WXC09H3E8 und WH-MXC09G3E8 ) in Betracht (die 5kW wäre wohl vermutlich zu klein).


Das läßt sich sogar sehr gut kombinieren.

Interessant wäre die Region in der das Haus steht, da wir die Heizlast über den Verbrauch abschätzen. Die 9 KW Modelle könnten höchstwahrscheinlich Volldeckung leisten, wenn das Haus in einer einigermaßen milden Region steht. In sehr rauhen Regionen mit harten Frostperioden könnte es auch mal etwas knapp werden.

Das 5 KW-Modell wäre auch in milderen Regionen grenzwertig. Im Solobetrieb müßte es ab und an den Heizstab nutzen. Aber du hast ja noch einen voll einsatzfähigen Pelletkessel in Reserve. Deine Überlegung bezüglich des Minilagers ist völlig richtig. ein 5 KW Gerät kann rund 80% des Bedarfs decken. Was der Pelleter dann noch zuheizen nüßte, ist an Umsatz nicht viel Brennstoff. Das sind nur wenige Tage im Jahr und dementsprchend auch wenig Aufwand.

Die Solarthermie habe ich dabei nicht vergessen. Die ist natürlich auch noch da, hilft aber speziell bei dem Thema Spitzenlast im Kernwinter kaum und dann auch noch wetterabhängig. Was die STA liefert, entlastet hauptsächlich die WP und spart damit Strom und nicht mehr Pellets.

Schau doch mal bitte in den Unterlagen deiner Anlage nach ob du dort ein Anlagenschema findest, welches dem Grundprinzip deiner Anlage entspricht. Dann kann man leichter Vorschläge machen wie der Umbau einfach zu erledigen wäre.

Wie dringend ist die Angelegenheit mit dem Umbau. Soll das alles dieses Jahr komplett fertig werden?

Der Kessel steht im 1 OG und wenn ich es richtig interpretiere, ist dort auch der Puffer. Laufen dort denn auch alle anderen Heizungsrohre zusammen? Denn dort wo die Heizkreise zentral zuammenlaufen, wird dann auch die WP eingebunden.

Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 07.08.2017 22:54:19
0
2535487
sorry für das sehr unprofessionelle Schema, aber ich denke das wichtige ist erkennbar:

wobei ich gerade gesehen habe dass die "roten" vom Pelleter und der Friwa-Station getauscht sind (als Friwa ganz oben)

Das Haus steht in Oberfranken. Die Technik (Puffer, Solarstation, Friwa-Station, HK-Verteilung etc.) befindet sich im 1. OG (EG besteht aus 2 Garagen und einer ELW).
Bis auf den Pelletkessel solla uch alles dort bleiben. Die WP soll im EG installiert werden (ca. 2-3m von WP bis in den Innenraum und dann ca. 10m bis zur HK-Verteilung)
Installation sollte wenn möglich noch in diesem Jahr erfolgen.

Die Variante mit zwei 5kW-Anlagen hatten wir hier auch schon mal gelesen und mal überlegt. Kann das irgend jemand abschätzen was das vom Verbrauch Unterschied machen würde/könnte zwischen zwei 5kW und einer 9kW-Anlage? Oder andersrum gefragt, wie stark wirkt sich das auf den Wirkungsgrad der 9kW-Anlage aus, wenn diese (zeitweise?) nur in Teillast mit 70-80% betrieben wird? Oder wäre es dann besser zu takten und Teillastbetrieb zu vermeiden?

Deshalb ja auch noch die Unsicherheit/Frage wg. der hydr. Anbindung.... WP geht nur direkt in den HK oder WP lädt ggf. den Puffer?

Flächenheizung haben wir lange überlegt und wäre uns auch lieber gewesen, wäre aber ein sehr großer Aufwand gewesen und ist jetzt auch nicht mehr möglich.

Der Pelleter sollte auch nur wirklich im Notfall oder bei Extrembedingungen eingesetzt werden. Er ist ja nunmal da, frisst aber ja kein Brot wenn er nicht läuft.

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 08.08.2017 07:40:32
0
2535532
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
Der Pelleter sollte auch nur wirklich im Notfall oder bei Extrembedingungen eingesetzt werden. Er ist ja nunmal da, frisst aber ja kein Brot wenn er nicht läuft

Warum dann das Ganze? Im Lotto gewonnen und nichts anderes um das Geld auszugeben?
Du hast eine der im Betrieb günstigsten Lösungen, die CO2 neutral ist und willst jetzt viel Geld ausgeben um mehr Betriebskosten zu haben und zusätzlich noch die Kohlekraftwerke unterstützen?

Verfasser:
Häuslebesitzer
Zeit: 08.08.2017 09:04:39
1
2535553
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Zitat von Häuslebesitzer Beitrag anzeigen
[...]

Warum dann das Ganze? Im Lotto gewonnen und nichts anderes um das Geld auszugeben?
Du hast eine der im Betrieb günstigsten Lösungen, die CO2 neutral ist und willst jetzt viel Geld ausgeben um mehr Betriebskosten zu haben und zusätzlich noch die Kohlekraftwerke unterstützen?


wie bereits mehrfach geschrieben....
wenn weiter mit Pellets geheizt werden soll (primär) so müssten wir
-ein Pelletlager bauen (und dafür Wohnraum opfern)
-einen neuen Pelletkessel anschaffen (aut. Reinigung, ggf. aut. Entaschung)
-die ganze Anlage (samt Verteilung, Puffer und Schornstein) ein Stockwerk tiefer setzen
-....

und nun wird wohl auch klar, dass wir da mit der WP vieleviele Jahre "kostenlos" Heizen können bis wir die Investitionen und Heizkosten mit einer neuen Pelletanlage einholen würden, bzw. Mehrkosten hätten. Bis dieser "PEP" kommen würde, wären wohl zwischenzeitlich beide Anlagen veraltet und man könnte wieder über was neues nachdenken.

In der Größenordnung wo wir zusätzlichen Wärmebedarf haben (neben der Solaranlage) ist wohl die WP die günstigste und für uns beste Variante. Wir haben da bereits sehr viele Stunden überlegt, gerechnet und Alternativen gesucht/betrachtet.

Verfasser:
pinot
Zeit: 08.08.2017 09:13:29
1
2535556
Ich habe da Verständnis für, so ein Heizaufwand kann dir auch auf den Senkel gehen.
Kein Verständnis habe ich für die Dimensionierung. Feanorx hats doch überschlagen, 6kW, also eine Geisha.
Da der Pelletter erhalten wird, ist das eine gute Dauerlösung.

Verfasser:
pinot
Zeit: 08.08.2017 09:19:50
0
2535558
Zwecks Einbindung der Geisha guckst Du hier:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/199722/Einbindung-Geisha-6kW-an-1000l-Schichtpuffer

Da wurde das bis zum Erbrechen besprochen.
Gruß

Verfasser:
Ich_habe_Feuer_gemacht
Zeit: 08.08.2017 10:56:54
0
2535595
Ich übersetze mal Oberfranken stellvertretend mit Bamberg. Normaußentemperatur -16 Grad.

Pelletverbrauch + STA bei der Region (-16) weist auf höhere Lastspitzen hin als 6 KW, aber noch in Reichweite der Geisha mit Heizstab.

3 Varianten

(1) 9 KW T-Cap
(2) Geisha mit Pellet
(3) Geisha mit Heizstab

Aus der Ferne ist es schwer abzuschätzen ob 2 oder 3 sinnvoller wäre. Es könnte bei (3) aber mal knapp werden, da nicht alle Details bekannt sind. So gesehen ist es gut, daß der Pelletkessel vorerst bleiben kann. Dann muß an nicht alles theoretisch durchkauen, sondern kann es den Ergebnisen in der Praxis überlassen.

Dann heißt es Heizstab für Lastspitzen oder Pelltverbrauch+Schorni+Arbeit.

Zur Einbindung:

Du schriebst davon die Temperatur manuell einzustellen. Dementsprechend ist dort irgendwo eine Mischvorrichtung die nicht eingezeichnet ist. Demnach wäre deine Anlage dem ersten Schema des Verlinkten Threads ähnlich, nur daß dort die Solarhermie etwas anders eingebunden ist und der Kessel noch fehlt. Den Pelletkessel können wir aber ignorieren. An der Anbindung wollen wir zunächst nichts ändern.

Hier nochmal zum
anklicken

Kommt das in etwa hin?

Aktuelle Forenbeiträge
augustinermonch schrieb: Hallo zusammen, wir haben eine Kaskade aus zwei Weishaupt...
hagensurf schrieb: Hallo in die Runde, ich hoffe, hier Hilfe zur Selbsthilfe zu...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Tanks, Behälter, Wärmespeicher,
Wassermanager, Grauwasseranlagen
Website-Statistik
ANZEIGE

Pelletheizung durch WP ersetzen
Verfasser:
Ich_habe_Feuer_gemacht
Zeit: 08.08.2017 10:56:54
0
2535595
Ich übersetze mal Oberfranken stellvertretend mit Bamberg. Normaußentemperatur -16 Grad.

Pelletverbrauch + STA bei der Region (-16) weist auf höhere Lastspitzen hin als 6 KW, aber noch in Reichweite der Geisha mit Heizstab.

3 Varianten

(1) 9 KW T-Cap
(2) Geisha mit Pellet
(3) Geisha mit Heizstab

Aus der Ferne ist es schwer abzuschätzen ob 2 oder 3 sinnvoller wäre. Es könnte bei (3) aber mal knapp werden, da nicht alle Details bekannt sind. So gesehen ist es gut, daß der Pelletkessel vorerst bleiben kann. Dann muß an nicht alles theoretisch durchkauen, sondern kann es den Ergebnisen in der Praxis überlassen.

Dann heißt es Heizstab für Lastspitzen oder Pelltverbrauch+Schorni+Arbeit.

Zur Einbindung:

Du schriebst davon die Temperatur manuell einzustellen. Dementsprechend ist dort irgendwo eine Mischvorrichtung die nicht eingezeichnet ist. Demnach wäre deine Anlage dem ersten Schema des Verlinkten Threads ähnlich, nur daß dort die Solarhermie etwas anders eingebunden ist und der Kessel noch fehlt. Den Pelletkessel können wir aber ignorieren. An der Anbindung wollen wir zunächst nichts ändern.

Hier nochmal zum
anklicken

Kommt das in etwa hin?
Weiter zur
Seite 2