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03.05.2018 22:15:04 |
Moin, ich habe schon seeehr viele Seiten in diesem Forum gelesen und bin immer wieder begeistert, wie viel Wissen und unterschiedliche Meinungen man findet.. Leider hat es nie genau mit meiner Schnapsidee überein gestimmt, deshalb möchte Ich mal gezielt nachfragen, was andere von meiner Idee halten. Kurz zum Haus: 126m² Walmdach Bungalow mit ausbaubarem Dachboden (wären dann 176m²), der Rohbau steht in der Nähe von 24576 Bad Bramstedt und die Heizung ist in ein paar Wochen dran. (3,0 kW Heizlast bei -12°C Außentemperatur laut Berechnung, 2 Erwachsene, 1 Kind) Zu meiner Idee... Rohem ALVA DUO+14kW (2kW luftseitig, 12kW wasserseitig) Buderus KSRR.3, war meine ursprüngliche angestrebte Komplettstation, soll aber nur bis 10kW ausgelegt sein ? Die von Buderus in Hamburg sagten lediglich, dass die Pumpe die Wärme nicht abtransportieren könnte. Habe aber leider auch keine Komplettstation gefunden, wo Temperaturfühler (ofenseitig), Rücklaufanhebung und Effizienzpumpe in einem sind. Buderus PRZ1000.6 ES-B (Puffer/Schichtenspeicher), Kaminofen soll oben durch die Einströmlanze einspeisen. Buderus Frischwasserstation FS20/2 Für den Notfall: 6-10kW E-Heizpatrone mittig über Trennblech FBH-Vorlauf und unterhalb Trennblech den FBH-Rücklauf 4x Buderus SKR10-CPC (erstmal 4 und schauen wie es läuft, später vielleicht auf 6 oder 7 erweitern) mit den VRK einen PWT (Buderus SBP35/3) speisen und die Wärme aus den VRK mit ca 70-75°C durch den PWT dann mit 60-65°C oben in den Schichtenspeicher einspeisen. Lässt sich theoretisch mit ner SC300 Solarthermie Steuerung und nem SM200 Solarregelsystem steuern. Grundgedanke ist, an warmen Tagen speist die Solarthermie den Pufferspeicher mit ausreichend warmen Wasser um die FS zu bedienen und an kälteren und regnerischen Tagen macht man den Kaminofen an und hat hierdurch gleichzeitig Warmeswasser zur Verfügung. Außerdem überlege Ich, ob Ich einen manuellen Mischer für die FBH nehme oder ob Ich mit einer Buderus RC200, einem HSM25/6 mit Mischer, einer MM100 und einem Außentemperaturfühler die Fußbodenheizung automatisch regle. Entschuldigt im Vorwege, dass es so chaotisch zusammen geschrieben ist, aber so sollte es verständlich sein. Vielen Dank schonmal für eure Meinungen und euren Rat, Viele Grüße, Bene
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03.05.2018 23:08:07 |
Mahlzeit, im Grunde ist dein Konzept ja ganz gut Umsetzbar. So wie ich das sehe ist dein Problem das Anschlußschema und die passende Regelung. Die Rücklaufangebung hat den Zweck das die Rücklauftemperatur nicht zu kalt zum Kessel kommt. ( natürlich auch das der Schitspeicher mit einer Trinkwasser tauglichen Temperatur gespeist wird) Der ofenseitige Fühler merkt ob der Ofen beheizt wird. Eine manuelle Mischereinstellung für den Heizkreis gehört bei einer anständigen Regelung mit dazu. Und ehrlich gesagt ist das auch keine Überlegung wert. Gruss aus dem Allgäu Hannes
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04.05.2018 00:03:28 |
Hi, muss zugeben, dass ich von der vorgesehenen Technik nicht viel verstehe. Allerdings erscheint mir das ganze recht kompliziert zu sein. So viel Komplexität bei nur 3kW Heizlast wirkt auf mich wie Kanonen auf Spatzen... Vielleicht irre ich mich da auch. Allerdings, bei 3kW werden die Kosten für Heizung durch Investitionskosten getrieben. Deshalb sollte man diese niedrig halten. Die Kosten des Energieträgers ist bei 3kW sind eher nachrangig. Grüße Nika
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04.05.2018 00:13:17 |
Zitat von Bene24  Moin, ich habe schon seeehr viele Seiten in diesem Forum gelesen und bin immer wieder begeistert, wie viel Wissen und unterschiedliche Meinungen man findet..
Leider hat es nie genau mit meiner Schnapsidee überein gestimmt, deshalb möchte Ich mal gezielt nachfragen, was andere von[...] Hallo Bene, erstmal nur ganz kurz, die Heia ruft ... Bei 3kW max Heizlast sind 2kW Luft schon arg viel. 3kW bedeuten ganz grob eine Heizlast von 1,5kW bei 0°C. Rechne mal für verschiedene AT aus, wieviel Luftwärme du in wie vielen Stunden/Tag produzierst und was das dann an Wasserwärme bedeutet - die du ja dann auch irgendwie unterbringen musst. Deine Idee sieht auf den ersten Blick nett aus - wenn du zu Hause arbeitest, kann das vielleicht sogar funktionieren - bequem ist was anderes. soviel für grade jetzt gute Nacht lg jogi
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04.05.2018 02:43:16 |
Bei 3kW Heizlast im milden Norden würde ich da eine Geisha hinstellen, den Solarthermiequatsch lassen und lieber PV verbauen. Eine "kleinen" Ofen bzw. mit reichlich Speicherfähigkeit ggf einen Grundofen für die Gemütlichkeit. Das wird langfristig komfortabler und bei den Energiekosten und wahrscheinlich sogar schon bei der Anschaffung günstiger.
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04.05.2018 06:31:00 |
Zitat von Bene24  ... 126m² Walmdach Bungalow mit ausbaubarem Dachboden (wären dann 176m²), der Rohbau steht in der Nähe von 24576 Bad Bramstedt und die Heizung ist in ein paar Wochen dran.
(3,0 kW Heizlast bei -12°C Außentemperatur laut Berechnung, 2 Erwachsene, 1 Kind) ... Sieh dir bitte mal die Erklärung und die schöne Graphik an die @dyarne beispielsweise hier benutzt hatte: Zitat von dyarne  hier noch eine kurve zur verteilung der tageweisen heizlast über den winter... man sieht wie gering die anzahl der spitzenlasttage ist, wichtig ist die breite mitte um die 40-60% auslastung. dort muß die anlage optimal laufen. die angst vor 'knapper' auslegung ist unbegründet. -> links sieht man wie wenig fehlt wenn man unter die 100% theoretischer deckung geht. (pflaume) -> die kurve ist ohne innere und solare gewinne. diese reale heizlast ist durch die pinken linien angedeutet und verschiebt sich nach unten... Dann ist bestimmt relativ schnell klar, wie groß der Wärmebedarf im Großteil der Heizperiode bei einem Gebäude sein wird, dessen Heizlast bei NAT gerade mal 3 kW ist! Wozu willst denn dann diesen finanziellen Aufwand für eine völlig überdimensionierte Heiztechnik betreiben?
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04.05.2018 07:49:26 |
Nie im Leben würde ich einen wasserführenden Kaminofen einbauen bei 3.0 kW Heizlast! Das geplante System ist zu aufwändig, zu komplex, zu teuer und vor allem unkomfortabel. Wie von anderen bereits geschrieben: - Investition möglichst tief halten beim zu erwartenden geringen Verbrauch - "Geisha"-LWWP für Brauchwasser und Heizung - Heizung ohne Pufferspeicher, Puffer mit FriWa für Brauchwasser - PV aufs Dach/resp. Vorbereitung für PV und ggf. sogar Akku-Speicher - bei Wunsch nach Feuer einen aufs Haus angepassten Grundofen mit 1 - 2 kW Leistung - Grundofen nicht wassergeführt So hast du eine Heizung mit einer Steuerung die ohne dein Zutun (anfängliche Optimierung und gelegentliche Kontrolle ausgenommen) Haus und Wasser kostengünstig und umweltfreundlich erwärmt. Wenn du im Winter "Feuer schauen" willst, heizt du den Grundofen ein und entlastest etwas die Wärmepumpe.
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04.05.2018 12:03:59 |
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04.05.2018 12:46:10 |
Moin, Zitat von Bene24  Zu meiner Idee...[...] So wie es aussieht, sind die anderen in Bezug auf die Investitionskosten änlicher Meinung wie ich. Was die WP betrifft... Auch wenn die anderen die WP als optimal in deinem Fall ansehen, ist es aus meiner Sicht nicht zwingend die beste Lösung für dich. Vielleicht geht EWP nicht, oder die Abstände zu Nachbarn sind nicht optimal für LWP, etc. Oder du magst die Kühlschränke einfach nicht ;-) Die Geisha passt zwar gut, ist aber nicht jedermanns Sache. Persönlich würde ich bei so niedriger Heizlast auf Biogas ohne ST gehen oder halt WP. In beiden Fällen PV drauf Wenn du unbedingt ST willst, kannst du auf "Bio" vezichten und normales Gas nehmen. WP hätte den Vorteil, dass man ohne ST auskommt und PV gut mitnbenutzen kann. In meinem Fall mache ich WW sein Anfang April nur mit PV via WP. Wenn du eine große PV hast und z.B. bei 60-70% abregeln musst, dann kannst du sogar überlegen die WP/Gasbüchse im Sommer ruhen zu lassen und WW aus PV-Überschüssen direktelektrisch zu machen. Für 2,5 Personen braucht man ja nich viel... Grüße Nika
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04.05.2018 18:43:05 |
Moin moin, vielen vielen Dank für die ganzen Vorschläge und Antworten! Ich finde das Prinzip mit dem wasserführenden Kaminofen sehr interessant, weil es für mich eine Art optisch ansprechender Holzvergaser im Wohnzimmer ist. Die 2,0 kW luftseitig sehe ich als ehr unproblematisch, weil die Wohnküche mit 36m² keine Zwischendecke eingeplant hat und mit 5-6 Meter Deckenhöhe recht "luftig" ist.. Zudem hat die Wohnküche eine ca 2mx2m Öffnung zum Flur. Ich habe mir eine Buderus WLP x kW IK angeguckt, die liegen so in etwa bei 10-13k€, was dem Preis von Pufferspeicher, Kaminofen, Wärmetauschern, Umwälzstationen, Solarthermie und Steuerungen zusammen entspricht.. Holz bekomme Ich dieses Jahr erstmal 10m³ kostenlos und es gibt auch immer wieder sehr günstige Angebote hier in der Nähe, da die Landwirtschaft und die Lohnunternehmer sehr gut vertreten sind. Mein Grundgedanke mit der Solarthermie ist, dass ich mit 4-7m² Aperturfläche auf Vakuumröhrenkollektoren alle Sonnenstrahlen über das Jahr hinweg mitnehme und die 1000L im Pufferspeicher im Sommer nicht überhitzen sollten. Wenn der Speicher bei 90°C ist und wir dann eine Woche Regen haben, sollte das keine Unterbrechung bei der Warmwasserversorgung darstellen. Wenn man an einem schlechten Frühjahrs- oder Herbsttag den Kaminofen mit 2-3kg Holz füttert um das Haus ein wenig warm zu bekommen (was die Wärme auch relativ lange halten sollte) habe ich ne luftseitige Wärmeabgabe von gerade mal 1,3-2kW, aber 8-12kW Warmwasser im Pufferspeicher. Anfangs hatte Ich mal über eine LWWP nachgedacht, bin aber wegen dem hohen Preis wieder davon abgekommen. Und eine Gastherme kann ich leider wegen den EnEv Anforderungen ans Haus nicht verbauen. -> Finanzierung mit IB.SH Energieeffizenz Haus >10% vom EnEv Standard. Mein Energieberater sagte ne Brennwerttherme und 4m² Solarthermie reichen da nicht. Sobald Ich jedoch mit Holz heize hätte es auch ein KfW 40 Haus werden können. Gibt es verrückte wie mich, die schon mal die Idee hatten, die Wärme aus einer Solarthermie Anlage mit 65-70°C oben in einen Schichtenspeicher einzuspeisen und nicht unten im Puffer auf 35°C herum dümpeln zu lassen ? grobes Zwischenfazit: mit Solarthermie und Holz hätte ich kaum bis keine laufenden Kosten bezüglich der Heizung und mit 2/12kW muss Ich im Winter höchsten mal 3-4 Stunden am Tag heizen und hätte es dann relativ lange warm. Achja, nochwas.. Außenwände haben wir mit Porenbeton mit leichter Dichte gemauert, damit diese Wände gut isolieren und innen haben wir 11,5 und 17,5 Porenbetonsteine mit hoher Dichte für eine bessere Schallisolierung und Wärmespeicherkapazität genommmen. Den Kamineinsatz von Rohem würde ich erstmal blank betreiben und gucken, wie stark die Strahlungswärme sich in der großen Wohnküche verhält und alternativ mit pass-genauen Specksteinen und Wartungsklappen einmauern. Viele Grüße, Bene
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04.05.2018 18:52:41 |
Wie gross ist denn Dein Grundstück? Eine Erdwärmepumpe (Minimum 4000,-- Förderung) mit Grabenkollektor in Eigenleistung dürfte billiger kommen und macht im Betrieb keine Arbeit: https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/Unterstützung bei der Planung würdest Du hier bekommen. Dazu würde dann eine PV-Anlage gut passen, die nicht nur warmes Wasser bereitet, sondern Strom der wesentlich nützlicher ist. :-) Bei entsprechender Grösse der PV würdest Du dann durch die Einspeisung auch unter dem Strich kostenlos heizen und evtl. noch den Haushaltsstrom finanzieren Mit Holz zuheizen könntest Du trotzdem, wenn Du Spass daran hast, aber ohne Wassertasche. Billiger und der Ofen läuft dann auch, wenn es mal keinen Strom gäbe. Wäre also ein echter Bakeup. Wäre die genannte Heizlast für das komplett ausgebaute Haus? Grüsse winni
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04.05.2018 18:56:44 |
Das Heizen mit Holz ist ja ok, aber wer macht das, wenn ihr nicht da seit? urlaub im Winter? die Solarthermie hilft da keinen meter weiter und ist zudem sau teuer. Grundofen ggf mit absorber und eine Panasonic mit 5kW kostet 3000€ und kann als monoblock und ist recht simpel zu montieren. kombiniert mit einer PV Anlage ist das System deutlich Leistungsfähiger unkomplizierter und flexibler als deine "Schnapsidee".
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04.05.2018 19:14:23 |
Hi, Ich frage mal so, wenn du in einer Woche bei ca. -5°C so um die 1,5kW Heizlast hast, wie oft musst du Holz nachlegen damit die Heizleistung dauerhaft bei 1,5kW liegt. Außerdem, ist die Heizleistung dann konstant, oder ist diese dann schwankend, z.B. zwischen 0,5 und 3kW. Letzteres wäre äußerst unkomfortabel. Was den Preis angeht... Ein guter wasserführender Ofen ist ja nicht so billig. Eine gute LWP sollte preislich ähnlich sein bzw. deutlich drunter liegen. Deshalb wundere mich über deine Aussage in Bezug auf den Preis. Die Technik drum herum sollte ähnlich sein. Bei WP würde der z.B. der teure Speicher entfallen. Was machst du, wenn du bei schlechten Wetter im Sommer für 3 Tage Gäste hast? Jeden Tag Holzofen für WW anwerfen? Bei angedachten Systemtemperaturen von 90°C hast du relativ große Verluste im Speicher. Da bist du bereits nach einem Tag bei unter 80°C ohne, dass du einen Liter WW verbraucht hast. Die Idee an sich hat drei Nachteile aus meiner Sicht 1. Zu teuer für die Heizlast 2. Benutzerunfreundlich, da tägliche manuelle Bedingung nötig. Wie sieht mit Frostschutz aus, wenn man im Winter mal für 2 Wochen in der Karibik ist. 3. Unkomfortabel, da die Raumtemperaturen unter Umständen stark schwanken in Abhängigkeit ob gerade Feuer brennt oder nicht. Für mich muss die Heizung funktionieren. Ich will nicht deren Sklave sein um mich täglich darum kümmern müssen. Grüße Nika
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04.05.2018 19:18:34 |
Ich frag mich ja auch, ob der Ofen mit der relativ großen Scheibe wirklich nur 2 kW luftseitig abgibt?
Grüsse
winni
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04.05.2018 19:58:22 |
Ich hatte mit einem bekannten, der ca 200m² PV unterhält mal ne PV Anlage ausgerechnet und die wäre bei ~30m² mit 300€ im Jahr im Plus gewesen, gegenüber den Anschaffungskosten bei 100% Eigenverbrauch der erzeugten Energie. In der Berechnung hätte allerdings kein Bauteil außerhalb der Garantie kaputt gehen dürfen, von daher ist PV für mich ehr kein Thema. Ich habe aus beruflichen Gründen ein paar Server laufen, welche auch nicht unwesentliche Abwärme erzeugen, aber auf dieser Grundlage eine Heizung für 10-20 Jahre planen habe ich mich dann doch nicht getraut. Zur beheizten Fläche, habe ich gerade nochmal in der Energieberechnung nachgeguckt und dort stehen knapp 250m² zu beheizende Grundfläche drin. Allerdings habe ich mich scheinbar bei meinen 3kW geirrt :( Für den Januar wurde berechnet: 31 Heiztage1°C durchschnittliche Außentemperatur 2229 kWh Heizbedarf ergibt mit bisschen Mathe im Schnitt 3,0kWh laut oben stehender Grafik wäre ich damit bei -12°C bei circa 6 kWh ? Die 3 bzw. doch 6kW sind aufs gesamte Haus bezogen. Die einzigen Räume die bei uns tatsächlich geheizt werden sind Kinderzimmer, Wohn/Esszimmer und Bad.. das Schlafzimmer, Büro und Gästezimmer sind ehr kalt. Das Grundstück hat 772m², Ringkollektor wäre wohl möglich mit Solewärmepumpe, sind aber auch wieder paar k€, die da versenkt werden und dazu kommen noch Stromkosten und bisschen Technik. Zur Split-LWWP hatte Ich meinen ersten Schock, als Ich bei Buderus das Außenteil in voller größe gesehen habe. Ist kein schöner Schrank im Vorgarten und wohl auch nicht ganz lautlos... Theoretisch wäre auch Gastherme mit Puffer und wasserführendem Kaminofen möglich, liegt Preislich bei knapp 10k€, jedoch war genau das der Punkt, wo ich dachte, lieber ne ST als ne Gastherme, die Solarthermie braucht keine Grundgebühr und kein Erdgas...
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04.05.2018 20:09:25 |
Der Ofen kostet von Rohem in DE ca 1,6k€, in Polen direkt ist er nochmal paar hundert € günstiger. Mein persönlicher Luxus wäre dazu ne Buderus Abbrandsteuerung, welche bei guter Einstellung auf nachlegen hinweist und sollte nicht nachgelegt werden, wird die Glut gehalten und nachströmende Kaltluft verhindert. Der Ofen hat ca 3kg Holzbedarf pro Stunde, das sollte mit ner Abbrandsteuerung ziemlich exakt klappen. Natürlich ist die Heizung keine Gastherme oder Luft Wasser Wärmepumpe, in dem Fall gestehe ich mir auch ein, dass fliesend Wasser keine Selbstverständlichkeit ist, sondern irgendwo ihren Ursprung haben muss, und wenn es gerade keine ST ist, dann wäre die Alternative kurz ein bisschen Holz zu verbrennen oder ne 8kW Heizpatrone für paar Stunden laufen zu lassen... solange das nicht täglich der Fall wird, sollte das Klappen. Zur Aussage, wenn mal keiner Zuhause ist ? Dann verbraucht auch keiner Warmwasser, was den Puffer relativ lange voll hält. Der Puffer ist angegeben mit ca. 2,5kW Wärmeverlust pro Tag von daher gehe ich davon aus, dass er nicht bei 90°C bereits 10°C pro Tag verliert. Zum Besuch im Sommer, entweder bei offener Terrassentür ein paar Stücke Holz verbrennen und die 15% luftseitig verpuffen lassen oder die Heizpatrone kurz an machen. Ob 4 VRK ausreichen würde ich ausprobieren, da man bei Buderus SKR10-CPC ohne weiteres bis zu einer Gesamtanzahl von 7 nachstecken kann.
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| | Zeit:
04.05.2018 20:22:16 |
Warum startest denn hier eigentlich einen Faden mit Titel "konstruktive Kritik ..." wenn Du sowieso nur Deinen fixierten Plan mit dem billigen Ofen umsetzen willst!?!?
Das Thema Heizlast solltest unbedingt mal genauer recherchieren!!!
Momentan würfelst Du die Einheiten wild durcheinander und ob nun 3 oder 6 kW Heizlast bei NAT gegeben sein werden ist auch nicht unbedeutend! .>)
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04.05.2018 20:28:41 |
Der Oberkracher im Neubau: Zitat von Bene24  Die einzigen Räume die bei uns tatsächlich geheizt werden sind Kinderzimmer, Wohn/Esszimmer und Bad.. das Schlafzimmer, Büro und Gästezimmer sind ehr kalt. .>)))
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04.05.2018 20:32:45 |
"Habs probiert und funktioniert so nicht" könnte z.B. kommen :D Ich nehme mir alle Vorschläge und Argumente zu herzen, lese zu allem parallel im Forum und in den Suchmaschinen dazu nach. Ob die SKR10 mit nem übergroßen PWT den Schichtenspeicher mit 65-70°C füllen können, hatte z.B. noch niemand kommentiert ;) Was mich zusätzlich interessieren würde, wäre: ob die Buderus KSRR.3 wirklich nur 10kW schafft ? Ist zwar von Buderus angegeben, aber irgendwas müssen die ja schreiben und haben selbst keinen wasserführenden Ofen mit 10kW im Einsatz. Bei ner Aussage wie "pauschal bis 15m nimmt man 22mm Rohr", stellt sich mir die Frage, ob ich bei 10m mit 28er Rohr nicht die 12 kW loswerden sollte ? Und wenn der Ofen auf Vollgas läuft, ist die Rücklaufanhebung sowieso außer Betrieb, so, dass auch die nicht "zu klein" sein kann. Bin mir aber nicht zu 100% sicher. Habe mich hier in der Nähe auch schon mit ein paar Heizungsbauern unterhalten, aber da merkt man relativ schnell, dass die ihr Standard-Konzept haben und ungern davon abweichen. Zudem empfinde Ich die Technik bei LWWP und Solewärmepumpen als wesentlich komplexer als ein paar Fühler, Steuerungen und Pumpen, das ist soweit alles keine wirkliche Wissenschaft, und alle Teile wären für mich selbst auswechselbar. Zu einer guten Diskussion gehören halt alle Argumente, und so wie ich Gegenvorschläge bekomme, schreibe ich halt, was ich mir bisher für Gedanken gemacht habe und warum ich manche Sachen machen würde ;)
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| | Zeit:
04.05.2018 20:37:01 |
Zu deinem Zitat, wir leben bisher in einer ca 10 Jahre alten Wohnung, haben im Schlafzimmer nie die Heizung an, meist sogar das Fenster auf. Im Büro erzeugen die Geräte genug Wärme und im Gästezimmer brauche Ich auch keine 22°C rund um die Uhr... Im Bad, Kinderzimmer und Wohnzimmer ist es da schon ehr warm...
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| | Zeit:
04.05.2018 20:37:24 |
1600,-- ? Den Ofen würde ich nicht einmauern. Wer weiss, wie lange der hält? :-) An die 2 kW luftseitig glaube ich nun gar nicht mehr. Was habt ihr denn für eine PV-Anlage berechnet, eine mit Batterie? Die Rechnung würde ich gerne mal sehen. Du zahlst für bezogenen Strom z.B. 25 Cent und Dein selbstverbrauchter kostet Abschreibungen (20 Jahre) von ca. 10 Cent/kWh und dann sparst Du "nur" 300,--/Jahr bei 100 % Eigenverbrauch? 30 m2 sind allerdings ziemlich wenig für eine PV-Anlage. So etwas baut man bis 10 kWpeak so gross wie möglich, weil es sich mehr als abzahlt und die Anlage je kWpeak immer billiger wird, je größer. Auch da solltest Du Dich schlauer machen, denke ich. Hast Du Dir mal ausgerechnet, was eine kWh der thermischen Solaranlage mit Abschreibung ca. kostet? Und das bleibt dann eine kWh, während Du mit gut ausgelegter Erdwämepumpe aus 1 kWh Strom 5 kWh Wärme holst. Selbst mit Deinem Billigofen + Solarthermie dürfte eine Wärmepumpe nach Förderung nicht gross teurer werden und dann bist Du nicht Sklave Deiner Technik und hast was potenziell langlebiges verbaut. Die dazu passende PV trägt sich, wenn andere Leute rechnen, selber + selbstverbrauchten Strom. Grüsse winni P.S. Deine Wohnung wird vermutlich von Nachbarwohnungen mit beheizt.
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| | Zeit:
04.05.2018 20:43:52 |
keine Ahnung, was ihr da berechnet, da solltest du mal im Photovoltaikforum vorbeischauen. 100% Eigenverbrauch ist Schwachsinn, EEG-Anlage für Direktverbrauch und Überschusseinspeisung lohnt sich immer., ausser man kauft viel zu teuer ein oder lässt sich einen Speicher aufschwatzen die übliche 10kWp Anlage sollte um 1300€/kWp netto machbar sein, besonders im Neubau. 300€ jährlich über 20 Jahre sind im übrigen auch ein nettes sümmchen, zudem muss man den Direktverbrauch beachten, jede kWh kostet hier fiktiv weniger als die hälfte vom Netzbezug und was wenn an der Solarthermie etwas kaputt geht?? 2200kWh/30 Tage sind ~75kwh täglich. Top, die Geisha schafft etwa 100kWh, also noch reichlich Luft und man kann das ganze mit dem Ofen deutlich reduzieren, muss es aber nicht. Ofen und Solarthermie ist keine zuverlässige Heizung für die Grundversorgung. Ofen, WP und PV schon, denn die WP läuft auch völlig unberührt mit Netzstrom, kann bei richtiger Anwendung aber auch eine erhebliche Solare deckung erzielen, besonders bei der Warmwasserbereitung im "hellen" Halbjahr. Die 4 Buderus Kollektoren bringen dir etwa 5000kWh/anno, davon ~2/3 im Sommer, wenn nur WW-Bedarf besteht. bei mind. 4000€ kosten nur für das Material. spätestens wenn dann zwischendurch mal der WW-Speicher leer ist, wird der WAF in den Keller gehen und eine weitere Lösung beschafft werden müssen. Eine 5kWp-Anlage macht das auch, die WP braucht aber nur etwa 1/4 von dem Strom, die restlichen 3/4 zahlen die Anlage ab, oder halbieren deine Stromkosten. mit 10kWp sieht das dann noch besser aus... Aber PV lohnt sich nicht ;)
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| | Zeit:
04.05.2018 20:48:22 |
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04.05.2018 20:52:25 |
Hi,
1.'zum Nicht-Zuhause: Es geht dabei nicht um WW, sondern um die Heizung im Winter. Wenn du zwei Wochen im Winter nicht heizt, kann es zu Schäden am Gebäude/Leitungen kommen.
2. Meine (recht teure) PV-Anlage amortisiert sich bereits nach ca. 11 Jahren zu 100%. Danach hat man noch 9 Jahre gesicherte Einnahmen. In den 20 Jahren wäre auch der Austausch des WR und der einen oder anderen Komponente locker abgedeckt. Mit Eigenverbrauch ist die Amortisationszeit noch kürzer. Keine Ahnung, was du gerechnet hast. PV lohnt sich in Dtl. Nicht Umsonst pflastern die Bauern ihre Flächen voll damit. Und sie wissen, wo das Geld zu holen ist. Mein Zimmerer hat seine Hallen mit knapp 0,5MW zugepflastert. Ich glaube mit PV hat er sicherere Einnahmen als mit Holz.
3. Deine Idee zu Heizungsanlage scheint eine reine theoretische Überlegung zu sein. Man kann das schon so machen, ist dann halt extrem unpraktisch. Hör lieber auf Leute, die schon praktische Erfahrungen haben. Am besten wäre es, wenn du jemanden findest, der bereits so was ähnliches umgesetzt hat. Gibt aber nicht viele, weil so was unpraktisches nicht für Jedermann ist.
Grüße Nika
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| | Zeit:
04.05.2018 21:06:57 |
@winni Transmissionslast: 4628 W + Lüftungslast: 1622 W + Warmwasserlast: 400 W = Gesamte Heizlast: 6651 W Laut meiner Berechnung vom Energieberater / Statiker: Ergebnisse des Monatsbilanzverfahrens Jahres-Heizwärmebedarf = 9.891 kWh/a flächenbezogener Jahres-Heizwärmebedarf = 40,56 kWh/(m²a) volumenbezogener Jahres-Heizwärmebedarf = 12,98 kWh/(m³a) Zahl der Heiztage = 202,8 d/a Heizgradtagzahl = 2.984 Kd/a @nika zu1. Das stimmt, deswegen habe Ich das Thema hier angefangen, habe aber schon im gesamten deutschsprachigen " Internet" 2 Menschen gefunden, die es erfolgreich umgesetzt haben, allerdings mit normalen Pufferspeichern ohne Schichtenspeicher und ca 15m² ST zu 2. 2009 gab es noch 43 Cent pro kWh für PV Einspeisung mittlerweile sind wir bei ca 12,2 Cent... zu 3. das ist richtig, ist bis jetzt alles Theorie, im schlimmsten Fall geht alles in die Hose und ich muss noch ne Gastherme oder ne LWWP kaufen. Die Argumente mit der Geisha finde ich gut. Wäre ne alternative zur ST, kostet weniger als ST und ich muss nicht unbedingt PV nehmen, wäre dann nur ein bisschen Strom in der Jahreszeit, wo der Ofen nicht läuft. Würde dann ausm Bauch heraus aber trotzdem noch Ofen + Pufferspeicher nehmen, aber halt Solarthermie, Solarthermie- Steuerung+Reglung und PWT weg lassen... Schafft der Geisha ~65°C fürn Schichtenspeicher oder muss damit ein WarmwasserSpeicher geladen werden ? wobei selbst da ja die 60°C zur thermischen Desinfektion erreicht werden müssten...
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