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Autoren
OldBo
25.01.2020
Aufgrund der verschieden Einsatzgebiete ist das Angebot von Dämmstoffen sehr umfangreich. Da bei den Kunststoffen (EPS, XPS, PUR, Polyester, Aerogel) und Mineralfaserdämmstoffen (Stein- und Glaswolle) der Primärenergieeinsatz bzw. die "Graue Energie" relativ hoch ist, werden alternative Materialien bzw. nachhaltige Dämmstoffe zunehmend eingesetzt, bei denen die "Graue Energie" am niedrigsten ist.
Marktanteile der Dämmstoffe in Deutschland
 Marktanteile der Dämmstoffe in Deutschland
Quelle: Dipl.-Ing. Lars Nierobis
Dämmstoffe werden neben der Wärmedämmung auch zum Hitze-, Kälte-, Brand-, Schall- und Feuchteschutz eingesetzt. Die wärmedämmende Eigenschaft ergibt sich aus der ruhenden zum Teil eingeschlossenen Luft, die im Vergleich zu Festkörpern ein schlechter Wärmeleiter ist. Wärmedämmstoffe besitzen eine niedrige spezifische Wärmeleitfähigkeit lambda < 0,1 W/(m·K). Außerdem sind das Feuchtigkeitsverhalten, Brandverhalten, die Schalldämmung und Wärmespeicherfähigkeit wichtige Eigenschaften der Dämmstoffe. Sie werden als Platten, Matten, Filze, lose Schüttungen oder Schichtungen an Dächern, Decken, Wänden, Rohr- oder Lüftungsleitungen eingesetzt.

Aufgrund der verschieden Einsatzgebiete ist das Angebot sehr umfangreich. Da bei den Kunststoffen (EPS, XPS, PUR, Polyester, Aerogel) und Mineratfaserdämmstoffen (Glas- und Steinwolle) der Primärenergieeinsatz bzw. die "Graue Energie" relativ hoch ist, werden alternative Materialien bzw. nachhaltige Dämmstoffe (Seegras, Schafwolle, Hanf, Flachs, Schilf, Baumwolle, Zellulose) eingesetzt, bei denen die "Graue Energie" am niedrigsten ist. Außerdem sind einige Dämmstoffe (z. B. Mineralfaserdämmstoffe, Dämmstoffe mit chemischen Zusätzen) bei der Entsorgung als Sondermüll anzusehen. Hierzu können auch "ökologische" Dämmstoffe gehören, wenn diesen unkontrolliert Stoffe zugesetzt werden, um einen ausreichenden Brand-, Schimmelpilz- und Insektenschutz zu erhalten.

Obwohl die alternativen bzw. nachhaltigen Dämmstoffe nur einen geringen Marktanteil haben, werden diese zunehmend eingesetzt. Hier ist das Angebot im Handel umfangreich.

Wichtige Kennwerte zur Beurteilung eines Dämmstoffes sind die Wärmeleitfähigkeit (W/(m·K), die Rohdichte (kg/m3), die Baustoffklassen (A und B) und Primärenergiegehalt
Kennwerte von Dämmstoffen
Dämmstoff

Wärmeleitfähigkeit*1
W/(m·K)

Rohdichte*2
kg/m3

Baustoffklasse*3
(Brennbarkeitsklasse)

Primärenergiegehalt
kWh/m3

Seegras
0,040 - 0,046
70 - 80
B2 – schwer entflammbar
?
Schafwolle
0,035 - 0,045
15 - 60
B2 – normal entflammbar
ca. 55
Hanf
0,040 - 0,050
20 - 68
B1 – schwer entflammbar
B2 – normal entflammbar
?
Flachs
0,038 - 0,045
20 - 80
B2 – normal entflammbar
30 - 80
Schilf - Reet
0,040 - 0,055
225
B2 – normal entflammbar
-
Getreidegranulat
0,045 – 0,065
105 - 115
B2 – normal entflammbar
?
Dinkelspelzen-Schüttung
0,060
90
B2 – normal entflammbar
?
Baumwolle
0,040
20 - 60
B1 – schwer entflammbar
B2 – normal entflammbar
90 - 100
Seidebzopf
0,036
-
B1 – schwer entflammbar
B2 – normal entflammbar
-
Zellulose
0,040 - 0,045
30 - 80
B1 – schwer entflammbar
B2 – normal entflammbar
50 - 80
Kokosfaser
0,040 - 0,050
70-120
B2 – normal entflammbar
95 - 200
Holzfaser
0,040 – 0,090
30 - 270
B1 – schwer entflammbar
B2 – normal entflammbar
50 - 1.500
Kork
0,045 - 0,060
100 - 220
B2 – normal entflammbar
60 - 450
*1Die Wärmeleitfähigkeit ist das Vermögen eines Stoffes, thermische Energie zu transportieren. Materialien mit einer Wärmeleitfähigkeit gleich oder kleiner 0,10 W/(m·K) dürfen nach der DIN 4108 "Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden" als Wärmedämmstoffe bezeichnet werden. Dämmstoffe mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,030 bis 0,050 W/(m·K) gelten als gut und unter 0,030 W/(m·K) als sehr gut.
*2Die Rohdichte (kg/m3) definiert sich als Quotient aus der Masse eines Stoffes und dem von dieser Masse eingenommenen Volumen und beeinflusst die wärmeschutztechnischen Eigenschaften eines Dämmstoffes. Materialien mit einer geringen Rohdichte haben eine große Porosität oder ein hohes Hohlraumvolumen und führt zu einer Verringerung der Wärmeleitfähigkeit und dadurch zu einer besseren wärmedämmenden Wirkung. Der günstigste Rohdichtebereich liegt zwischen 20 und 100 (kg/m3). Bei einer geringeren Rohdichte erhöht sich der durch Strahlung übertragene Wärmeanteil und bei einer größeren Rohdichte erhöht sich der durch Wärmeleitung übertragene Anteil.
*3Dämmstoffe werden nach ihrem Brandverhalten in zwei Brennbarkeitsklassen (Baustoffklassen) unterteilt. In der Baustoffklasse A sind nicht brennbare Stoffe und in der Baustoffklasse B brennbare Stoffe zusammengefasst. Nichtbrennbare Stoffe werden noch einmal unterteilt in A1 (Stoffe ohne organische Bestandteile, die nicht brennbar sind und daher keine Gefahr im Fall eines Brandes darstellen) und in A2 (Stoffe mit organischen Bestandteilen, die nicht selbst entzündbar sind, aber in geringem Maß brennbare Anteile enthalten. Brennbare Stoffe werden in B1 (schwer entflammbare Stoffe, sie sind brennbar, brennen aber nach dem Erlöschen des Feuers nicht selbstständig weiter) und B2 (normal entflammbare Stoffe, die sich durch Zündquellen entflammen lassen und abhängig von den Umgebungsbedingungen weiterbrennen.
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